NTN
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 20 | 0,48 € | 9,15 € |
| 50 | 0,96 € | 8,67 € |
| 100 | 1,44 € | 8,19 € |
Der metrische Innenring 1R28X32X30 von NTN mit den Maßen 28x32x30 mm dient als präzise Laufbahn für Nadelkränze auf ungehärteten Wellen.
Der Innenring 1R28X32X30 von NTN Nadellager ergänzt Nadelhülsen, Nadelbüchsen oder Nadelkränze zu einer betriebsbereiten Lagerung. Der Einsatz empfiehlt sich, wenn die Welle konstruktionsbedingt nicht als unmittelbare Wälzkörperlaufbahn dienen kann. Mit einem Innendurchmesser von 28 mm, einem Außendurchmesser von 32 mm und einer Breite von 30 mm stellt das Bauteil eine passgenaue zylindrische Lauffläche bereit. Aufwendige thermische Behandlungen oder Schleifprozesse der Welle sind damit nicht erforderlich.
Das Bauteil wird gewählt, sobald die Wellenoberfläche weicher ausgeführt ist oder keine feinstbearbeitete Lauffläche aufweist. Die Kombination aus Nadelkranz und Innenring erlaubt eine radiale Kraftübertragung bei geringer radialer Bauhöhe. Durch die Breite von 30 mm bietet die Komponente zudem Spielraum für geringe axiale Verlagerungen der Welle. Der Ring eignet sich für rotierende oder oszillierende Lagerstellen mit zylindrischen Wellensitzen und begrenztem radialem Bauraum.
Dieses Modell ist ohne Schmierbohrung gefertigt, wodurch Schmierstoff entweder über das umgebende Gehäuse oder axial über den Nadelkranz zugeführt wird. Die Laufbahn ist feinbearbeitet und weist abgeflachte Stirnseiten auf. Diese Kantenbearbeitung erleichtert die Montage der Nadelrollen und schützt berührende Bauteile beim Aufschieben. Da die Oberfläche nicht drallfrei geschliffen ist, eignet sich die Mantelfläche primär für die Wälzkörperführung und nicht als Gegenlauffläche für Radial-Wellendichtringe mit Förderwirkung.
Das Bauteil besitzt einen Innendurchmesser von 28 mm, einen Außendurchmesser von 32 mm sowie eine Breite von 30 mm. Diese zylindrischen Abmessungen folgen dem metrischen Maßsystem. Vor dem Einbau sollten Sie den Wellensitz auf Maßhaltigkeit prüfen, damit der Ring nach der Montage fest auf der Welle sitzt und die erforderliche Führung bietet.
Nadellager laufen im Idealfall direkt auf einer gehärteten und geschliffenen Welle. Ist dieser Bearbeitungsschritt technisch nicht möglich oder unwirtschaftlich, schafft der Ring eine einsatzbereite Wälzkörperlaufbahn. Er schützt das Grundmaterial der Welle vor abrasivem Verschleiß durch die Nadelrollen und lässt sich bei Wartungsarbeiten unkompliziert austauschen.
Ausführungen ohne Schmierbohrung weisen eine geschlossene Zylinderfläche auf und kommen dort zum Einsatz, wo Schmiermittel von der Stirnseite her eingebracht wird. Bei einer Ölschmierung durch das Gehäuse oder einer Fettfüllung im Nadelkranz ist keine radiale Zufuhr durch die Welle erforderlich. Zudem bleibt der Ringquerschnitt mechanisch ungeschwächt.
Abgeflachte Stirnseiten und angefaste Kanten unterstützen das axiale Fügen auf der Welle. Sie verhindern das Verkanten beim Aufpressen und minimieren das Risiko von Beschädigungen an benachbarten Bauteilen oder Nadelrollen. Bei der Montage sollte der Ring gleichmäßig und plan an den vorgesehenen Wellenabsatz angelegt werden.
Da die Mantelfläche dieses Modells nicht drallfrei geschliffen ist, sollte sie vorrangig als Wälzkörperlaufbahn genutzt werden. Ein Schleifdrall kann bei direktem Kontakt mit Dichtlippen von Radial-Wellendichtringen eine unerwünschte Förderwirkung von Schmierstoff erzeugen. Für reine Dichtungssitze empfiehlt sich daher eine gezielt drallfreie Ausführung.
Der Innenring lässt sich mit passenden Nadelkränzen, Nadelhülsen oder massiven Nadellagern kombinieren, deren Rollensatz auf den Laufbahndurchmesser von 32 mm abgestimmt ist. In dieser Zusammenstellung entsteht eine vollwertige Nadellagerung für kompakte Bauräume, die hohe Radialkräfte bei geringem radialem Bauraumbedarf aufnehmen kann.