INA
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 10 | 0,77 € | 14,65 € |
| 25 | 1,55 € | 13,87 € |
| 50 | 2,32 € | 13,10 € |
Der Innenring IR35-40-17 -EGS von INA dient mit den Maßen 35x40x17 mm als drallfrei geschliffene Gegenlaufbahn für Nadellager und Radial-Wellendichtringe.
Der Innenring IR35-40-17 -EGS von INA bildet eine präzise bearbeitete Laufbahn für Nadelkränze oder Nadellager, wenn die Welle selbst nicht gehärtet und geschliffen werden kann. Mit einer Bohrung von 35 mm, einem Außendurchmesser von 40 mm sowie einer Breite von 17 mm stellt dieser metrische Innenring die Funktionsfähigkeit der Lagerung her. Maschinenelemente lassen sich damit wirtschaftlich lagern, während empfindliche Wellenoberflächen vor direktem Wälzkörperkontakt geschützt bleiben.
Das Bauteil kommt zum Einsatz, wenn die Welle ungehärtet bleibt oder konstruktiv nicht als Wälzkörperlaufbahn taugt. In Kombination mit passenden Nadellagern ermöglicht der Ring eine kompakte Bauweise bei hoher Tragfähigkeit. Die abgeflachten Stirnseiten erleichtern das axiale Fügen und den Übergang zu benachbarten Bauteilen. Zudem schützt der Innenring die Welle vor Verschleiß, da er sich bei Bedarf im Reparaturfall austauschen lässt, ohne die gesamte Welle zu überarbeiten.
Die Ausführung -EGS zeichnet sich durch eine drallfrei geschliffene Oberfläche aus. Dieser Schliff wirkt einer unerwünschten Förderwirkung von Schmierstoffen entgegen, wenn Radial-Wellendichtringe direkt auf der Mantelfläche des Innenrings laufen. Konstruktiv ist zu berücksichtigen, dass dieser Ring ohne Schmierbohrung ausgeführt ist. Die Zuführung von Schmierfett oder Schmieröl erfolgt daher von außen oder über das umgebende Lagergehäuse. Passgenauigkeit auf dem Wellensitz mit 35 mm Durchmesser ist dabei maßgeblich.
Mit einem Innendurchmesser von 35 mm, einem Außendurchmesser von 40 mm und einer Breite von 17 mm bietet der Ring standardisierte metrische Abmessungen. Diese Werte bestimmen den Passsitz auf der Welle sowie die wirksame Lauffläche für den zugehörigen Nadelkranz oder berührende Dichtlippen.
Der drallfreie Schliff ist speziell auf den Kontakt mit Radial-Wellendichtringen abgestimmt. Herkömmliche Schleifspuren könnten Schmiermittel wie eine Förderschnecke unter der Dichtlippe herausfördern. Die drallfreie Bearbeitung wirkt diesem Fördereffekt entgegen und unterstützt eine funktionierende Dichtwirkung an der rotierenden Dichtlippe.
Ein Innenring kommt zum Einsatz, sobald die Oberfläche der Welle nicht gehärtet oder nicht feinstbearbeitet ist. Nadelkränze benötigen gehärtete Laufbahnen, um die Kräfte der Rollkörper aufzunehmen. Mit dem Innenring entsteht diese gehärtete Lauffläche, ohne dass die gesamte Antriebswelle aufwendig wärmebehandelt werden muss.
Diese Variante verfügt über keine Schmierbohrung im Ringkörper. Daher erfolgt die Versorgung mit Schmieröl oder Schmierfett extern über das Lagergehäuse oder seitlich über den Wälzkörpersatz. Bei der Konstruktion ist zu beachten, dass Schmiermittel ungehindert an die feinstbearbeitete Lauffläche und die Nadeln gelangen kann.
Die abgeflachten Stirnseiten unterstützen eine saubere axiale Anlage an Wellenschultern oder Abstandsringen im Lagerverband. Zudem erleichtern angefaste Übergänge das Aufschieben des Innenrings sowie die Montage von Nadelkränzen und Dichtringen, da empfindliche Dichtlippen beim Überstreifen der Außenkanten geschont werden.
Der Einsatz dieses Rings schützt wertvolle Maschinenteile vor Abnutzung. Bei abrasivem Verschleiß durch Wälzkörper oder Dichtlippen lässt sich gezielt der Innenring auswechseln. Das erspart das Nacharbeiten oder Ersetzen der kompletten Welle, wodurch Wartungszeiten und Instandsetzungskosten in industriellen Anwendungen überschaubar bleiben.
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