SKF
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Der Innenring IR65X72X45 von SKF bietet mit 65 mm Bohrung, 72 mm Außendurchmesser und 45 mm Breite eine feinbearbeitete Laufbahn für Nadellager.
Der Innenring IR65X72X45 von SKF kommt zum Einsatz, wenn eine Welle nicht gehärtet oder geschliffen werden kann und daher nicht direkt als Wälzkörperlaufbahn dient. Das Bauteil bildet die definierte Gegenlauffläche für Nadelkränze, Nadelhülsen oder Nadellager. Mit einer Bohrung von 65 mm, einem Außendurchmesser von 72 mm sowie einer Breite von 45 mm entspricht der metrische Innenring Standardabmessungen für industrielle Konstruktionen im Maschinenbau.
Konstrukteure nutzen diesen Ring vor allem dann, wenn Wellenwerkstoffe keine direkte induktive Härtung zulassen oder spanende Nachbearbeitungen der Wellenoberfläche zu aufwendig wären. Der Innenring IR65X72X45 übernimmt in solchen Anordnungen die Funktion der inneren Laufbahn für den Wälzkörpersatz. Durch die Breite von 45 mm erlaubt das Bauteil axiale Verschiebungen der Welle gegenüber dem Gehäuse, was Loslagerfunktionen in rotierenden Maschinen erleichtert.
Der Innenring besitzt feinbearbeitete Laufflächen und abgeflachte Stirnseiten, die das Einführen in Nadelhülsen oder Gehäuse unterstützen. Die Ausführung ist metrisch gefertigt und kommt ohne Schmierbohrung aus. Da die Oberfläche nicht drallfrei geschliffen ist, eignet sich die Mantelfläche primär als Lauffläche für Nadelrollen und weniger als dynamische Dichtfläche für Radial-Wellendichtringe. Planen Sie die Schmiermittelzufuhr konstruktiv über das umgebende Lager oder das Gehäuse ein.
Dieses Modell verfügt über einen Innendurchmesser von 65 mm, einen Außendurchmesser von 72 mm und eine Gesamtbreite von 45 mm. Durch die metrische Abstufung lässt sich der Ring mit passenden Nadelkränzen oder Nadelbüchsen kombinieren. Die Maße bestimmen dabei den radialen Bauraum sowie den möglichen axialen Verschiebeweg der Welle im Betrieb.
Bei Nadellagern rollen die Wälzkörper oft direkt auf der Welle ab. Ist die Welle jedoch ungehärtet oder lässt sich die Oberfläche nicht ausreichend schleifen, stellt der Ring eine maßgenaue, verschleißfeste Laufbahn bereit. Er schützt das Grundmaterial der Welle vor mechanischem Abrieb durch die Nadeln und vereinfacht spätere Reparaturen.
Diese Ausführung kommt ohne radiale Schmierbohrungen im Ringkörper aus, da das Schmiermittel bei vielen Lagerstellen von außen über das Lagergehäuse zugeführt wird. Das Fehlen von Bohrungen sorgt für eine durchgehend geschlossene Lauffläche. Für Anwendungen, die eine Schmiermittelzufuhr durch eine hohlgebohrte Welle erfordern, bieten Hersteller alternative Ringe mit Schmieröffnung an.
Die Mantelfläche ist nicht drallfrei geschliffen, sondern primär auf das Abrollen von Nadelrollen ausgelegt. Ein schleifdrallbedingter Fördereffekt könnte bei direktem Kontakt mit elastomeren Dichtlippen zu Schmiermittelaustritt führen. Wenn Dichtringe auf dem Ring laufen sollen, empfiehlt sich der Einsatz speziell drallfrei geschliffener Varianten oder eine axiale Verlagerung der Dichtstelle.
Die Stirnseiten des Innenrings weisen definierte Fasen und Abflachungen auf, wodurch sich der Ring leichter auf den Wellenzapfen aufschieben lässt. Zudem erleichtern die angefasten Kanten das Einführen von Nadelkränzen bei der Montage und mindern die Gefahr, dass Laufbahnen oder umliegende Dichtlippen beim Fügen mechanisch beschädigt werden.
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