INA
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 20 | 0,50 € | 9,60 € |
| 50 | 1,01 € | 9,09 € |
| 100 | 1,51 € | 8,59 € |
Der Innenring IR12-15-22,5 von INA bietet mit 12 mm Bohrung und feinbearbeiteter Laufbahn eine definierte Lauffläche für kompakte Nadellagerungen.
Der Innenring IR12-15-22,5 von INA dient als maßgenaue Laufbahn für Nadellager, wenn die Welle selbst nicht als Wälzkörperlaufbahn genutzt werden kann. Mit einem Innendurchmesser von 12 mm, einem Außendurchmesser von 15 mm sowie einer Breite von 22,5 mm komplettiert diese metrische Komponente radiale Nadelkränze, Nadelhülsen oder Nadelbüchsen. Sowohl Instandhalter im Reparaturfall als auch Konstrukteure greifen auf diesen Ring zurück, um Wellenoberflächen vor direktem Wälzkörperkontakt zu schützen.
Dieser Innenring wird genutzt, wenn Maschinenelemente als Wellen dienen und eine separate, bearbeitete Lauffläche erfordern. Typische Einsatzbereiche finden sich im allgemeinen Maschinenbau, bei denen Nadelkränze radialen Bauraum einsparen. Durch die Baubreite von 22,5 mm ermöglicht das Bauteil axiale Verschiebungen der Welle gegenüber dem Lagergehäuse. Dies erleichtert die Auslegung von Loslagerungen und hilft, thermische Längenänderungen auszugleichen.
Bei dieser Ausführung ist die Laufbahn feinbearbeitet, während die Stirnseiten abgeflacht sind. Die Abflachungen erleichtern das axiale Einführen der Welle und schonen anliegende Dichtelemente bei der Montage. Da dieser Ring ohne Schmierbohrung ausgeführt ist, erfolgt die Schmiermittelzufuhr konstruktionsseitig über das Gehäuse oder von außen. Vor dem Einbau sind die geforderten Passungen sowie der Außendurchmesser von 15 mm zu beachten, welcher als Laufbahndurchmesser für den jeweiligen Nadelkranz fungiert.
Dieser metrische Innenring verfügt über einen Bohrungsdurchmesser von 12 mm, einen Außendurchmesser von 15 mm und eine axiale Baubreite von 22,5 mm. Der Außendurchmesser dient im montierten Zustand unmittelbar als Lauffläche für den zugehörigen Nadelkranz. Abgeflachte Stirnseiten unterstützen den zentrierten Einbau auf der Welle.
Wellen ohne geschliffene Lauffläche eignen sich nicht für den direkten Kontakt mit Nadelrollen. Der Innenring übernimmt die Funktion der Laufbahn und schützt die eigentliche Welle vor Verschleiß. Dies erspart das aufwendige Bearbeiten und Schleifen kompletter Wellenabschnitte im Fertigungsprozess.
Da dieses Modell ohne eigene Schmierbohrung gefertigt wird, gelangt der Schmierstoff von außen oder über das Lagergehäuse an die Wälzkörper. Schmierfette oder Schmieröle werden entweder vor der Montage direkt auf die feinbearbeitete Lauffläche aufgetragen oder über umliegende Schmiernuten im Gehäuse zugeführt.
Eine vergrößerte Breite erlaubt gezielte Axialverschiebungen der Welle gegenüber dem Gehäuse, wie sie typischerweise bei Loslagern oder thermischer Längenausdehnung auftreten. Zudem bietet die freie Mantelfläche neben dem Nadelkranz ausreichend Platz, um als Gegenlauffläche für berührende Dichtlippen wie Wellendichtringe genutzt zu werden.
Bei dieser Oberflächenbearbeitung wird die Lauffläche präzise geschliffen, weist jedoch fertigungsbedingt minimale Schleifdrallspuren auf. Für reine Wälzlagerlaufbahnen ist dies technisch unkritisch. Läuft jedoch eine Dichtlippe direkt auf dem Ring, sollte die Drehrichtung berücksichtigt werden, um eine eventuelle Förderwirkung von Schmierstoffen zu vermeiden.
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