NKE
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Der Innenring IR140X155X35 von NKE Steyr bietet eine feinbearbeitete Wälzkörperlaufbahn mit den Maßen 140x155x35 mm für kompakte Nadellagerungen.
Mit dem Innenring IR140X155X35 erhalten Sie eine montagefertige Laufbahn für Nadellager, wenn die Welle selbst nicht gehärtet oder geschliffen werden kann. Das Bauteil von NKE Steyr weist eine Bohrung von 140 mm, einen Außendurchmesser von 155 mm sowie eine Breite von 35 mm auf. Die präzise gefertigte Mantelfläche dient als Gegenlaufbahn für Nadelkränze oder Nadellager ohne eigenen Innenring und schont die Welle vor mechanischem Verschleiß.
Der Innenring kommt vor allem dann zum Einsatz, wenn der Wellenwerkstoff nicht als Wälzkörperlaufbahn geeignet ist. Statt die gesamte Welle aufwendig zu vergüten und feinzuschleifen, wird der Ring auf den Lagersitz gefügt. Typische Einsatzbereiche sind Lagerstellen, bei denen hohe radiale Kräfte auf engem Bauraum übertragen werden. Die Baubreite von 35 mm ermöglicht einen definierten axialen Spielraum der Wälzkörper gegenüber dem Gehäuse.
Dieses Modell ist ohne Schmierbohrung ausgeführt und besitzt abgeflachte Stirnseiten. Die Schmierstoffzufuhr erfolgt über das Gehäuse oder den Außenring des Lagers. Die Laufbahn ist feinbearbeitet, jedoch nicht drallfrei geschliffen. Soll die Mantelfläche zusätzlich als Anlauffläche für berührende Radial-Wellendichtringe dienen, empfiehlt sich eine Prüfung der Dichtlippenausrichtung, um unerwünschten Schmiermittelaustritt im Betrieb zu vermeiden.
Die Abmessungen betragen 140 mm Innendurchmesser, 155 mm Außendurchmesser und 35 mm Breite. Das metrische Bauteil passt exakt auf entsprechend dimensionierte Wellensitze und bildet mit seinem Außendurchmesser die Laufbahn für passende Nadelkränze.
Ein separater Innenring kommt zum Einsatz, wenn die Welle herstellungsbedingt nicht gehärtet und geschliffen werden kann. Der Ring schützt die Welle vor direktem Abrieb durch die Nadelrollen und erspart eine aufwendige thermische Oberflächenbehandlung des Grundmaterials.
Da diese Ausführung keine eigene Schmierbohrung besitzt, erfolgt die Zufuhr von Öl oder Fett über die umgebende Lagerkonstruktion. Das Schmiermittel wird üblicherweise über Bohrungen im Gehäuse oder über den Außenring direkt in den Bereich der Wälzkörper geleitet.
Die stirnseitigen Abflachungen und Kantenbrechungen erleichtern das Aufschieben auf die Welle sowie das Einführen des Nadelkranzes bei der Montage. Gleichzeitig minimieren die Übergänge das Risiko von Beschädigungen an angrenzenden Bauteilen oder Dichtungen beim Zusammenbau.
Grundsätzlich kann die feinbearbeitete Mantelfläche als Anlauffläche für Dichtlippen dienen. Da die Oberfläche jedoch nicht drallfrei geschliffen ist, sollten Sie bei Dichtungsanwendungen prüfen, ob eventuelle Fördereffekte des Schmierstoffs die Funktion der berührenden Dichtlippe beeinträchtigen könnten.
NKE AUSTRIA GmbH
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