SKF
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Der Innenring IR55X60X25 von SKF bietet mit 55x60x25 mm eine feinbearbeitete Wälzkörperlaufbahn für Nadellagerungen auf ungehärteten Wellen.
Der Innenring IR55X60X25 dient als gehärtete Gegenlaufbahn für Nadellager und Nadelkränze, wenn eine Welle nicht geschliffen oder gehärtet werden kann. Das metrische Bauteil weist eine Bohrung von 55 mm, einen Außendurchmesser von 60 mm sowie eine Breite von 25 mm auf. Durch die feinbearbeitete Lauffläche ermöglicht dieser Ring von SKF einen ruhigen Lauf der Wälzkörper. Abgeflachte Stirnseiten erleichtern das Einführen in die Lagerstelle und unterstützen eine saubere axiale Anlage.
Das Bauteil kommt vor allem dann zum Einsatz, wenn die Wellenoberfläche fertigungsbedingt nicht als Laufbahn für Nadelrollen taugt. Bei Nadelhülsen oder Nadelkränzen stellt der Ring die erforderliche Oberflächengüte bereit, um vorzeitigem Verschleiß der Wälzkörper vorzubeugen. Mit seiner Breite von 25 mm eignet sich das Bauteil zudem für Lagerstellen, die ein axiales Verschieben der Welle gegenüber dem Gehäuse erfordern. Typische Einsatzfelder finden sich im allgemeinen Maschinenbau sowie bei Getriebewellen ohne gehärtete Laufflächen.
Dieser Innenring IR55X60X25 ist ohne Schmierbohrung ausgeführt. Das bedeutet, dass Schmierstoff nicht radial durch den Ring zugeführt wird, sondern von außen oder über das Lagergehäuse an die Wälzkörper gelangen muss. Bei der Konstruktion ist zu berücksichtigen, dass die Versorgung der Laufbahn mit Schmierfett oder Schmieröl planmäßig erfolgt. Zudem ist die Oberfläche nicht drallfrei geschliffen, weshalb bei berührenden Dichtlippen zu prüfen ist, ob eine direkte Abdichtung auf dem Ring zweckmäßig ist.
Der Ring weist einen Innendurchmesser von 55 mm, einen Außendurchmesser von 60 mm und eine Breite von 25 mm auf. Diese metrischen Abmessungen bestimmen den passenden Wellendurchmesser sowie die erforderliche Lagerbreite. Die radiale Ringstärke bildet eine formstabile Basis für geführte Nadelkränze.
Ein separater Innenring wird montiert, wenn die Welle selbst weich bleibt und keine gehärtete Lauffläche besitzt. Wälzkörper benötigen extrem widerstandsfähige Bahnen für ein ordnungsgemäßes Abrollen. Der Ring fungiert hierbei als austauschbare Laufbahn und bewahrt den Wellenwerkstoff vor mechanischer Abnutzung durch die rotierenden Nadeln.
Ringe ohne Schmierbohrung weisen eine durchgehend geschlossene Lauffläche auf, was die Kontaktfläche für die Wälzkörper maximiert. Die Bauform ist für Lagerstellen ausgelegt, bei denen das Schmiermittel seitlich zugeführt wird oder eine Fettschmierung zum Einsatz kommt. Eine Zuleitung von Schmierstoff durch eine hohle Welle ist hier nicht vorgesehen.
Die Angabe feinbearbeitet beschreibt eine gezielt geglättete Oberfläche der Laufbahn. Diese feine Bearbeitung reduziert Reibungsverluste und minimiert das Laufgeräusch während der Rotation. Durch die gleichmäßige Kontaktzone verteilt sich die Last der Nadeln homogen, was zu einem gleichmäßigen Verschleißbild im Betrieb beiträgt.
Abgeflachte Stirnseiten dienen als Montagehilfe und erleichtern das Aufschieben des Nadelkranzes auf den Ring. Die Kanten sind gebrochen, sodass empfindliche Nadeln oder Dichtungslippen beim Zusammenbau der Baugruppe nicht beschädigt werden. Gleichzeitig unterstützen sie eine saubere axiale Anlage an Wellenschultern oder Sicherungsringen.
Bei nicht drallfrei geschliffenen Oberflächen können fertigungsbedingte Schleifstrukturen eine feine axiale Förderwirkung erzeugen. Dient die Mantelfläche als Gegenlaufbahn für berührende Dichtringe, könnte Schmierstoff transportiert werden. Für reine Nadellager-Laufbahnen ist dieses Merkmal unproblematisch, für Dichtsitze sollte die Ausführung separat geprüft werden.
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