INA
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 20 | 0,40 € | 7,75 € |
| 50 | 0,81 € | 7,34 € |
| 100 | 1,23 € | 6,92 € |
Der Innenring IR6-10-10 -IS1 von INA dient mit den Maßen 6x10x10 mm und integrierter Schmierbohrung als gehärtete Laufbahn für Nadellager.
Der Innenring IR6-10-10 -IS1 kommt zum Einsatz, wenn die Welle selbst nicht gehärtet oder geschliffen werden kann. Als metrisches Bauteil stellt er die funktionale Gegenlauffläche für Nadelkränze, Nadelhülsen oder Nadelbüchsen bereit. Seine feinbearbeitete Laufbahn reduziert Reibung und Verschleiß im Wälzkörperkontakt. Durch die abgeflachten Stirnseiten lässt sich der Ring sauber an benachbarten Bauteilen anlegen und axial fixieren.
Konstrukteure nutzen diesen Innenring vor allem in kompakten Lagerstellen mit geringem radialem Bauraum. Er ermöglicht den Einsatz von Nadellagern auf ungehärteten Wellenabschnitten und schützt das Grundmaterial vor direktem Rollkontakt. Typische Einsatzbereiche finden sich bei 6 mm Wellendurchmessern, an denen eine zylindrische Laufbahn mit 10 mm Außendurchmesser benötigt wird. Die Oberfläche ist nicht drallfrei geschliffen, weshalb er primär als reine Wälzkörperlaufbahn dient.
Das Kennzeichen IS1 weist auf eine integrierte radiale Schmierbohrung im Innenring hin. Über diese Bohrung gelangt Schmierstoff direkt aus dem Inneren einer hohlgebohrten Welle in die Laufbahnzone des Wälzlagers. Dies vereinfacht die regelmäßige Nachschmierung bei geschlossenen Gehäusekonstruktionen erheblich. Die Konstruktion trägt damit zu einer gleichmäßigen Schmierstoffversorgung der Nadelrollen bei, ohne dass eine externe Zuführung über das Gehäuse zwingend erforderlich ist.
Als gehärtetes Maschinenelement mit 6 mm Bohrungsdurchmesser, 10 mm Außendurchmesser und 10 mm Breite dient dieses Bauteil als zylindrische Laufbahn für Nadellager. Es kommt zum Einsatz, wenn die Welle konstruktiv nicht gehärtet oder geschliffen ausgeführt werden kann, und nimmt die Belastung der Wälzkörper direkt auf.
Das Nachsetzzeichen IS1 kennzeichnet eine Ausführung mit Schmierbohrung. Durch diese radiale Bohrung lässt sich Schmierfett oder Schmieröl von einer hohlgebohrten Welle direkt zur Wälzkörperlaufbahn leiten. Dies erleichtert das Nachschmieren im laufenden Betrieb und unterstützt die kontinuierliche Versorgung der Nadelrollen.
Der Ring weist einen Innendurchmesser von 6 mm, einen Außendurchmesser von 10 mm sowie eine axiale Breite von 10 mm auf. Sämtliche Maße folgen dem metrischen Maßsystem. Diese Abmessungen bestimmen die passende Wellengröße und die Aufnahme für den zugehörigen Nadelkranz.
Die Laufbahn dieses Modells ist feinbearbeitet, um eine gleichmäßige Lastverteilung und reibungsarme Bewegung der Wälzkörper zu ermöglichen. Die Oberfläche ist nicht drallfrei geschliffen. Daher ist der Ring auf den Kontakt mit Wälzkörpern ausgelegt und dient im Regelfall nicht als Gegenlauffläche für Radial-Wellendichtringe.
Abgeflachte Stirnseiten bieten definierte, ebene Anlageflächen für Wellenschultern, Sicherungsringe oder benachbarte Bauteile. Sie erleichtern die axiale Ausrichtung und Montage auf der Welle. Dadurch liegt der Ring plan an, was unerwünschtes Verkanten während des Betriebs verhindert.
Ein Innenring wird benötigt, sobald die Oberfläche der Welle weich bleibt oder fertigungstechnisch nicht auf Wälzlagerqualität geschliffen werden kann. Ohne den Ring würden die harten Wälzkörper die Welle beschädigen. Der Innenring übernimmt somit den mechanischen Verschleißschutz des Wellenstrangs.
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