INA
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 15 | 3,07 € | 58,25 € |
| 30 | 6,13 € | 55,19 € |
Innenring IR90-105-35 von INA: Metrischer Laufbahnring mit 90 mm Bohrung, 105 mm Außendurchmesser und 35 mm Breite für Nadellager-Anwendungen.
Der Innenring IR90-105-35 von INA dient als Lauffläche für Nadelkränze oder Nadelhülsen, wenn die Welle selbst nicht als Wälzlagerlaufbahn genutzt werden kann. Mit einem Innendurchmesser von 90 mm, einem Außendurchmesser von 105 mm sowie einer Breite von 35 mm stellt dieses metrische Bauteil definierte geometrische Verhältnisse her. Es dient als maßgenaue Gegenlauffläche und trägt dazu bei, den mechanischen Verschleiß an Maschinenteilen zu reduzieren.
Konstrukteure setzen diesen Ring ein, wenn Wellen im Maschinen- und Getriebebau ungehärtet bleiben, das Gehäuse jedoch mit Nadellagern ausgestattet wird. Die feinbearbeitete Mantelfläche übernimmt direkt den Wälzkörperkontakt. Typische Einsatzfelder finden sich im allgemeinen Maschinenbau bei Anwendungen mit hohen radialen Belastungen. Dank der Breite von 35 mm erlaubt der Ring axiale Verschiebungen der Welle gegenüber dem Lager, was Loslagerfunktionen in Konstruktionen gezielt unterstützt.
Diese Modellvariante besitzt keine Schmierbohrung im Ringkörper. Schmierstoff gelangt deshalb über das Gehäuse oder stirnseitig über benachbarte Bauteile an den Wälzkörpersatz. Beachten Sie zudem, dass die Oberfläche nicht drallfrei geschliffen ist. Für den Kontakt mit berührenden Dichtringen erfordert dies eine genaue Abstimmung der Einbaurichtung, um unerwünschte Förderwirkungen zu vermeiden. Abgeflachte Stirnseiten erleichtern das axiale Anlegen an Wellenschultern und unterstützen die exakte Positionierung bei der Montage.
Das metrische Bauteil besitzt eine Bohrung von 90 mm, einen Außendurchmesser von 105 mm und eine Baubreite von 35 mm. Diese Abmessungen bestimmen den passenden Wellendurchmesser sowie den Innendurchmesser des zugehörigen Nadelkranzes oder Nadellagers. Die Mantelfläche dient als direkte Laufbahn für die Nadelrollen.
Ein separater Innenring empfiehlt sich, wenn die Maschinenwelle nicht direkt als Wälzlagerlaufbahn taugt. Durch das Aufziehen des Rings schaffen Sie eine geeignete Kontaktfläche für Nadellager oder Nadelkränze. Dies spart aufwendige Bearbeitungsschritte an der eigentlichen Welle und vereinfacht spätere Instandsetzungen.
Da diese Ausführung ohne Schmierbohrung gefertigt ist, erfolgt die Zuführung von Schmierfett oder Schmieröl von außen über das Lagergehäuse oder seitlich über den Lagersitz. Planen Sie die Schmierkanäle in der Anschlusskonstruktion entsprechend ein, damit der Wälzkörpersatz im Betrieb gleichmäßig mit Schmiermittel versorgt bleibt.
Abgeflachte Stirnflächen ermöglichen einen sauberen, rechtwinkligen Anschlag an Wellenschultern oder Sicherungsringen. Das Bauteil lässt sich dadurch axial präzise fixieren. Gleichzeitig erleichtern definierte Übergänge an den Kanten das Aufschieben auf die Welle und vermindern das Risiko von Kantenschäden während des Einbaus.
Die feinbearbeitete Lauffläche weist fertigungsbedingte Bearbeitungsspuren auf, die nicht drallfrei sind. Dient die Außenfläche neben der Nadelführung als Lauffläche für berührende Dichtringe, kann dies das Dichtverhalten bei Wellenrotation beeinflussen. In solchen Fällen ist die Förderwirkung des Dralls auf den Schmierstoff konstruktiv zu berücksichtigen.
Mit einer Breite von 35 mm bietet der Innenring eine breite Lauffläche für Nadellager. Dies erlaubt axiale Verschiebungen der Welle gegenüber dem Gehäuse, wie sie durch Wärmedehnungen im Betrieb entstehen. Der Ring eignet sich daher gezielt für Loslageranordnungen im allgemeinen Maschinenbau.
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