INA
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 30 | 5,43 € | 48,85 € |
Der Innenring IR85-100-35 von INA bietet mit 85x100x35 mm eine feinbearbeitete Wälzkörperlaufbahn für Nadellager auf ungehärteten Wellen.
Mit dem Innenring IR85-100-35 von INA lässt sich eine tragfähige Gegenlaufbahn für Nadelkränze, Nadelhülsen oder Nadellager realisieren, wenn die Welle selbst nicht gehärtet und geschliffen ist. Die zylindrische Mantelfläche dient den Wälzkörpern als maßgenaue Lauffläche. Das Bauteil weist metrische Abmessungen auf und verbindet eine 85 mm Bohrung mit einem Außendurchmesser von 100 mm sowie einer Breite von 35 mm.
Dieser separate Laufbahnring kommt vor allem dann zum Einsatz, wenn Wellenwerkstoffe aus fertigungstechnischen oder wirtschaftlichen Gründen ungehärtet bleiben. Anstatt die Welle induktiv zu härten und zu schleifen, wird der Innenring auf den Lagersitz montiert. Das Konzept eignet sich für kompakte Nadelanordnungen, bei denen hohe radiale Kräfte auf engem Raum abgestützt werden.
Die Ausführung IR85-100-35 besitzt eine geschlossene, unterbrechungsfreie Mantelfläche ohne Schmierbohrung. Dadurch steht dem Nadelkranz über die gesamte Breite von 35 mm eine durchgehende, feinbearbeitete Lauffläche zur Verfügung. Die Stirnseiten sind abgeflacht ausgeführt, was das axiale Anlegen gegen Wellenschultern erleichtert. Da die Oberfläche nicht drallfrei geschliffen ist, dient dieser Ring primär als Wälzkörperlaufbahn; für berührende Dichtlippen mit Rückförderanspruch sollten die Bedingungen gesondert bewertet werden.
Dieser Innenring verfügt über einen Innendurchmesser von 85 mm, einen Außendurchmesser von 100 mm und eine Breite von 35 mm. Alle Maße folgen dem metrischen System. Der Außendurchmesser von 100 mm bildet dabei die eigentliche Laufbahn für den zugehörigen Nadelkranz.
Nadellager benötigen für einen reibungsarmen Lauf sehr harte und feingeschliffene Laufflächen. Wenn die vorhandene Welle nicht gehärtet werden kann oder darf, ersetzt dieser Ring die Wellenlaufbahn. Das spart teure Sonderbearbeitungen der Welle und ermöglicht den Austausch der Lauffläche bei Verschleiß.
Nein, dieses Modell ist ohne Schmierbohrung ausgeführt. Die Zuführung von Schmierfett oder Schmieröl muss konstruktiv über das Außengehäuse oder von der Stirnseite der Lagerstelle erfolgen. Die ununterbrochene Oberfläche bietet den Wälzkörpern eine gleichmäßige Tragfläche über die gesamte Berührungszone.
Beim Schleifprozess kann ein minimaler mikroskopischer Drall auf der Zylinderfläche entstehen. Für die Abrollbewegung der Nadelrollen ist das unkritisch. Läuft auf dem Ring jedoch eine berührende Wellendichtlippe, kann ein solcher Schleifdrall je nach Drehrichtung Schmierstoff nach außen fördern oder Schmutz einziehen.
Die abgeflachten Stirnseiten sorgen für eine plane, saubere Anlagefläche an benachbarten Bauteilen wie Wellenschultern, Sicherungsringen oder Gehäuseabsätzen. Sie erleichtern die winkelgerechte axiale Positionierung des Innenrings auf der Welle und tragen zu einem exakten Lagersitz bei.
Die resultierende radiale Lagerluft entsteht erst im Zusammenspiel zwischen Welle, Innenring, Nadelkranz und Außenring. Da der Außendurchmesser des Rings als innere Laufbahn fungiert, bestimmen dessen Maßtoleranz und die gewählte Wellenpassung das verbleibende Betriebsspiel der gesamten Nadellagerung maßgeblich mit.
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