INA
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 10 | 0,77 € | 14,76 € |
| 25 | 1,55 € | 13,98 € |
| 50 | 2,33 € | 13,20 € |
Der Innenring IR25-30-32 von INA bietet mit 25 mm Bohrung und 32 mm Breite eine präzise Wälzkörperlaufbahn für Nadellager.
Der Innenring IR25-30-32 dient als maßgenaue Gegenlauffläche für Nadelkränze, Nadelhülsen oder Nadellager auf Wellen, die sich nicht selbst als gehärtete und geschliffene Laufbahn nutzen lassen. Mit einem Innendurchmesser von 25 mm, einem Außendurchmesser von 30 mm und einer Breite von 32 mm ermöglicht dieses metrische Bauteil ein sauberes Abrollen der Wälzkörper, ohne den Wellenwerkstoff direkt zu beanspruchen. Hersteller INA fertigt den Ring für kompakte Lagerungskonzepte im Maschinen- und Vorrichtungsbau.
Dieses Modell kommt überall dort zum Einsatz, wo Nadelrollen laufen, die Welle jedoch ungehärtet oder weich bleibt. Durch die relativ große Breite von 32 mm eignet sich die Komponente für Konstruktionen mit axialer Verschiebung zwischen Welle und Gehäuse. Typische Anwendungsfelder finden sich in Lagerstellen mit axialem Spiel oder Längsbewegungen der Welle. Zudem bietet die zylindrische Mantelfläche ausreichend Platz, um Dichtlippen von Wellendichtringen direkt darauf anlaufen zu lassen, sofern keine drallfreie Oberfläche erforderlich ist.
Der IR25-30-32 ist ab Werk ohne Schmierbohrung ausgeführt. Diese geschlossene Bauform empfiehlt sich, wenn das Schmiermittel über das Gehäuse oder von der Stirnseite an die Lagerstelle geführt wird. Eine unterbrechungsfreie Mantelfläche begünstigt die Tragfähigkeit der Laufbahn im Vergleich zu gebohrten Ringen. Konstruktiv ist zu berücksichtigen, dass die Schmierzufuhr der Nadeln über die Umgebungskonstruktion erfolgt, da keine Schmierkanäle durch den Innenring führen.
Die Abmessungen betragen exakt 25 mm Innendurchmesser für den Wellensitz, 30 mm Außendurchmesser als Laufbahn sowie 32 mm Baubreite. Damit handelt es sich um ein metrisches Normmaß der Baureihe IR, das exakt auf entsprechende Nadellager abgestimmt ist.
Er ersetzt die sonst notwendige Oberflächenhärtung und das Schleifen der Welle. Bei weichen oder vergüteten Wellenwerkstoffen bildet der Ring die verschleißfeste Kontaktfläche für die Wälzkörper, sodass Nadelhülsen oder Nadelkränze problemlos montiert werden können.
Ausführungen ohne Schmierbohrung bieten eine vollflächige Laufbahn ohne Unterbrechung. Dies begünstigt ein gleichmäßiges Abrollen der Nadeln und verhindert Spannungsspitzen an Bohrungskanten. Das Schmiermittel muss bei diesem Modell von außen über das Lager zugeführt werden.
Die feinbearbeitete Mantelfläche reduziert den Rollwiderstand und mindert den Anfangsverschleiß der Wälzkörper. Abgeflachte Stirnseiten erleichtern die axiale Anlage an Wellenschultern oder Sicherungsringen und ermöglichen eine rechtwinklige, saubere Ausrichtung im Lagersitz.
Der Schleifprozess der Außenfläche erzeugt eine minimale richtungsgebundene Oberflächenstruktur. Für das reine Abrollen von Lagerrollen spielt das keine Rolle. Soll jedoch ein Radial-Wellendichtring auf der Fläche laufen, muss geprüft werden, ob die Drehung Schmiermittel fördern könnte.
Die Montage erfolgt in der Regel durch Aufpressen oder nach schonendem Erwärmen auf die Welle. Wichtig ist eine saubere, gratfreie Welle und ein bündiges Anlegen an den Wellenabsatz, damit der Ring unter Last nicht wandert oder verkantet.
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