INA
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 20 | 0,50 € | 9,47 € |
| 50 | 1,00 € | 8,97 € |
| 100 | 1,49 € | 8,48 € |
Der Innenring IR22-28-20,5 von INA dient mit den Maßen 22x28x20,5 mm als zylindrische Gegenlaufbahn für Nadellager auf ungehärteten Wellen.
Der Innenring IR22-28-20,5 von INA fungiert als Laufbahn für Nadellager, Nadelkränze sowie Nadelhülsen. Der Einsatz erfolgt vor allem dann, wenn die Maschinenwelle nicht gehärtet oder feingeschliffen werden kann. Mit einem Innendurchmesser von 22 mm, einem Außendurchmesser von 28 mm und einer Breite von 20,5 mm stellt das Bauteil eine definierte Lauffläche bereit. Die feinbearbeitete Oberfläche unterstützt ein gleichmäßiges Abrollen der Nadelrollen.
Dieser Innenring kommt in Lagerungen mit Nadelkränzen zum Tragen, bei denen die Welle nicht als direkte Wälzkörperlaufbahn ausgeführt ist. In solchen Anordnungen bewahrt der Ring die tragende Welle vor mechanischem Verschleiß durch die Nadelrollen. Bei axialen Verschiebungen zwischen Welle und Gehäuse erlaubt die bordlose Zylinderfläche zudem eine axiale Ausgleichsbewegung, was den Einsatz als Loslagerung ermöglicht.
Bei der Ausführung IR22-28-20,5 ist die zylindrische Mantelfläche feinbearbeitet und die Stirnseiten sind abgeflacht. Diese Formgebung erleichtert das axiale Zusammenführen mit dem Nadelkranz und beugt Kantenbeschädigungen bei der Montage vor. Da der Ring ohne Schmierbohrung gefertigt ist, erfolgt die Schmiermittelzufuhr über die Stirnseite oder das Gehäuse. Da die Oberfläche nicht drallfrei geschliffen ist, müssen berührende Dichtlippen auf diesen Schliff abgestimmt sein.
Mit einer metrischen Bohrung von 22 mm, einem Außendurchmesser von 28 mm sowie einer Baubreite von 20,5 mm passt der Ring auf Wellen mit 22 mm Durchmesser. Auf der Außenseite stellt das Bauteil eine Lauffläche mit 28 mm Nenndurchmesser für Nadelkränze bereit.
Ein separater Innenring wird eingesetzt, wenn die verwendete Welle nicht gehärtet oder geschliffen ist und daher nicht direkt als Wälzkörperlaufbahn dienen kann. Die Komponente schützt den Wellenwerkstoff vor direktem Rollkontakt und Verschleiß.
Diese Ausführung verfügt über eine geschlossene Mantelfläche ohne Durchlass. Das Schmiermittel wird von den Stirnseiten oder über das Lagergehäuse zugeführt. Ausführungen mit Schmierbohrung erlauben hingegen die direkte Schmierstoffzufuhr aus dem Inneren einer Hohlwelle.
Die feine Bearbeitung der Mantelfläche bietet den Nadelrollen eine maßhaltige und glatte Gegenfläche. Dies begünstigt ein gleichmäßiges Abrollen im Betrieb und unterstützt eine homogene Lastverteilung entlang der Kontaktzone.
Der Schliff der Außenfläche weist herstellungsbedingt eine feine Drallstruktur auf. Für den reinen Wälzkontakt von Nadeln ist dies ohne Belang. Laufen Dichtlippen unmittelbar auf dem Ring, kann Drall jedoch Schmierstoff fördern, weshalb Dichtungen darauf abgestimmt werden sollten.
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