INA
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 20 | 0,46 € | 8,80 € |
| 50 | 0,93 € | 8,33 € |
| 100 | 1,39 € | 7,87 € |
Der Innenring IR22-28-17 von INA bietet mit den Maßen 22x28x17 mm eine feinbearbeitete Wälzkörperlaufbahn für Wellen ohne gehärtete Oberfläche.
Der Innenring IR22-28-17 dient als gehärtete Laufbahn für Nadellager, Nadelkränze oder Nadelhülsen, wenn die Welle selbst nicht gehärtet und geschliffen werden kann. Mit einer Bohrung von 22 mm, einem Außendurchmesser von 28 mm und einer Breite von 17 mm stellt dieses Bauteil eine zylindrische Gegenlauffläche bereit. Konstrukteure nutzen diesen Ring, um Wellenwerkstoffe frei wählen zu können, ohne Einbußen bei der Funktion der Lagerstelle hinzunehmen.
Das Bauteil kommt zur Anwendung, wenn Wellen aus ungehärtetem Stahl, Nichteisenmetallen oder Kunststoffen gefertigt sind. In solchen Konstruktionen können Wälzkörper nicht direkt auf der Welle abrollen. Der Ring schützt den Grundkörper der Welle vor direktem Verschleiß durch die Nadelrollen. Typische Einsatzfelder finden sich im allgemeinen Maschinenbau bei Lagerungen, bei denen kompakte radiale Abmessungen und eine getrennte Montage gefordert sind.
Dieses Modell besitzt eine feinbearbeitete Mantelfläche und abgeflachte Stirnseiten, die das Aufschieben auf die Welle sowie das Fügen mit Nadelkränzen erleichtern. Die Ausführung kommt ohne Schmierbohrung aus. Deshalb erfolgt die Schmierstoffzufuhr axial über die Stirnseiten oder direkt über die umgebende Baugruppe. Die Oberfläche ist nicht drallfrei geschliffen, was vor allem bei der Anordnung berührender Dichtungen auf der Mantelfläche beachtet werden sollte.
Das Bauteil besitzt eine Bohrung von 22 mm für den Wellensitz, einen Außendurchmesser von 28 mm als Laufbahn sowie eine Breite von 17 mm. Es handelt sich um eine Ausführung nach metrischem Maßsystem.
Er fungiert als gehärtete Gegenlauffläche für Nadelkränze, Nadelhülsen oder Nadellager. Dies ermöglicht den Einsatz von Nadellagerungen auf Wellen, deren Werkstoff nicht härtbar oder aus fertigungstechnischen Gründen nicht als Wälzkörperlaufbahn geschliffen ist.
Da dieser Innenring keine radiale Schmierbohrung besitzt, gelangt das Schmiermittel von der Stirnseite her oder über eine Schmieröffnung im Außenring bzw. im Lagergehäuse an die Wälzkörper. Eine Schmierstoffzufuhr durch das Welleninnere ist bei diesem Ring nicht vorgesehen.
Der Schleifprozess der Mantelfläche kann einen minimalen Drall aufweisen. Läuft eine Wellendichtlippe direkt auf dem Innenring an, kann dieser Drall je nach Drehrichtung eine leichte Förderwirkung auf das Schmiermittel ausüben. Für reine Wälzkörperlaufbahnen ist diese Eigenschaft unkritisch.
Die Übergänge an den Stirnseiten sind mit leichten Einführfasen versehen und abgeflacht. Dadurch lässt sich der Innenring leichter auf die Welle schieben. Zudem schützt die Geometrie benachbarte Bauteile oder Dichtlippen beim axialen Zusammenbau vor Beschädigungen.
Ja, Innenringe der Baureihe IR lassen sich unabhängig von Nadelkranz und Außenring auf die Welle aufpressen oder aufschrumpfen. Das vereinfacht Montageabläufe in der Serienfertigung sowie Wartungsarbeiten im Instandhaltungsbereich.
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