HFL3530 -L564 Hülsenfreiläufe von INA
HFL3530 -L564 Hülsenfreiläufe von INA

INA

Hülsenfreiläufe INA HFL3530 -L564

Technische Daten
 
Innendurchmesser
35 mm
Außendurchmesser
42 mm
Breite
30 mm
Dichtung
keine, offenes Lager
Außenring
ohne Rändelung im Außenring
Bauform
Hülsenfreilauf mit Lagerung
Temperaturbereich
-10 bis +70 °C
Andruckfedern
Stahlfedern
Gewicht
0,058 kg
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Hülsenfreiläufe INA HFL3530 -L564
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Hülsenfreiläufe INA HFL3530 -L564

Der Hülsenfreilauf HFL3530 -L564 von INA verbindet Drehmomentübertragung mit integrierter Lagerung bei kompakten Abmessungen von 35x42x30 mm.

Der Hülsenfreilauf HFL3530 -L564 von INA überträgt Drehmomente in eine festgelegte Drehrichtung, während die Welle in der Gegenrichtung frei durchdreht. Die Kombination aus zuschaltender Freilauffunktion und integrierter radialer Stützlagerung spart Bauraum auf der 35-mm-Welle. In Verbindung mit den zylindrischen Klemmelementen und den einzeln angeordneten Stahlfedern schaltet die Baueinheit unmittelbar und spielfrei. Die offene Konstruktion ermöglicht die direkte Versorgung über das Schmiermittel des umgebenden Maschinengehäuses.

In welchen Antriebsfunktionen arbeitet der Hülsenfreilauf HFL3530 -L564?

Die kompakte Freilaufeinheit kommt vorrangig in Konstruktionen zum Einsatz, in denen Schaltfunktionen und radiale Wellenführung auf engem Raum zusammentreffen. Typische Aufgaben umfassen Rücklaufsperren gegen unerwünschte Drehrichtungswechsel, Überholkupplungen zur Entkopplung bei Drehzahlunterschieden sowie Schrittschaltwerke für schrittweise Vorschubbewegungen. Die integrierte Lagerung nimmt dabei auftretende Radialkräfte direkt auf, sodass keine separaten Stützlager unmittelbar neben dem Freilauf platziert werden müssen.

Welche Einbaubedingungen erfordert der glatte Außenring?

Dieser Hülsenfreilauf verfügt über einen Außenring ohne Rändelung und verlangt eine präzise gefertigte Gehäusebohrung für einen festen Presssitz. Beim Einpressen dient ein abgestimmter Montagedorn dazu, die Montagekräfte gleichmäßig auf die Hülse zu übertragen. Da die Ausführung als offenes Lager konzipiert ist, schützen anliegende Gehäusedichtungen die Freilaufstelle vor eindringendem Schmutz sowie Feuchtigkeit. Der für den Betrieb vorgesehene Temperaturbereich erstreckt sich von -10 bis +70 Grad.

Was zeichnet den Hülsenfreilauf HFL3530 -L564 aus?

Dieser Hülsenfreilauf vereint eine Freilaufkupplung und eine radiale Stützlagerung in einer gemeinsamen Außenhülse. Nadelrollen dienen dabei als Klemmelemente, die Drehmomente in einer Richtung übertragen und in Gegenrichtung freigeben. Durch diese Bauform entfällt die Notwendigkeit, zusätzliche Radiallager direkt neben der Freilaufstelle zu platzieren.

Welche Hauptabmessungen besitzt der HFL3530 -L564?

Die Hülse weist einen Innendurchmesser von 35 mm für die Aufnahme der Welle auf. Der Außendurchmesser beträgt 42 mm bei einer Gesamtbreite von 30 mm. Diese schlanken Maße ermöglichen eine sehr platzsparende Integration in kompakte Getriebe- und Maschinengehäuse.

Welche Funktion haben die verbauten Stahlfedern?

Die integrierten Stahlfedern halten die einzelnen Klemmelemente in kontinuierlichem Vorladekontakt zu Welle und Rampen. Dadurch greift der Freilauf beim Umschalten in die Sperrrichtung ohne spürbaren Leerweg direkt an. Stahlfedern bieten zudem eine beständige Federkraft über den gesamten zulässigen Temperaturbereich.

Wie wird das offene Lager vor Verschmutzung geschützt?

Da die Baugruppe als offenes Lager keine integrierten Dichtscheiben besitzt, übernehmen Dichtelemente der Anschlusskonstruktion den Schutz. Externe Wellendichtringe oder Spaltdichtungen schirmen die Lagerstelle gegen Staub und Feuchtigkeit ab. Gleichzeitig halten sie das Schmiermittel im Freilauf, was vorzeitigem Verschleiß der Laufbahnen vorbeugt.

In welchem Temperaturbereich darf der Freilauf arbeiten?

Der Hersteller spezifiziert für diesen Typ einen Betriebsbereich von -10 bis +70 Grad. Innerhalb dieser thermischen Spanne behalten die Stahlfedern und Klemmelemente ihr vorgesehenes Schaltverhalten. Bei Anwendungen nahe den Grenzwerten sollten Sie auch die thermische Stabilität des verwendeten Schmierstoffs berücksichtigen.

Was bedeutet die Ausführung ohne Rändelung am Außenring?

Ein Außenring ohne Rändelung besitzt eine glatte Mantelfläche und überträgt das Drehmoment über den Reibschluss des Presssitzes in der Gehäusebohrung. Die Bohrung muss dafür präzise gefertigt sein. Ein gleichmäßiges Einpressen über die gesamte Hülse trägt dazu bei, dass sich die Klemmengeometrie im Betrieb nicht verzieht.

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