GAR20 -DO-2RS Gelenkköpfe von INA
GAR20 -DO-2RS Gelenkköpfe von INA

INA

Gelenkköpfe INA GAR20 -DO-2RS

Technische Daten
 
Innendurchmesser
20 mm
Außendurchmesser
53 mm
Breite
16 mm
Dichtung
beidseitig Lippendichtung
Ausführung
Stahl/Stahl
Schmierbohrung
mit Schmierbohrung
Gewindeart
Außengewinde
Gewinderichtung
Rechtsgewinde
Wartung
wartungspflichtige Ausführung
Gewicht
0,327 kg
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Gelenkköpfe INA GAR20 -DO-2RS
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Gelenkköpfe INA GAR20 -DO-2RS

Der Gelenkkopf GAR20 -DO-2RS von INA ist ein wartungspflichtiges Gelenklager mit Rechts-Außengewinde, beidseitiger Lippendichtung und den Abmessungen 20x53x16 mm.

Der Gelenkkopf GAR20 -DO-2RS von INA verbindet bewegliche Maschinenteile und überträgt radiale Kräfte bei Schwenk- und Kippbewegungen. Das Bauteil verfügt über ein rechtsgängiges Außengewinde am Schaft und eine 20-mm-Bohrung im Innenring. Durch die Ausführung in Stahl/Stahl nimmt diese Verbindung wechselnde Belastungen im industriellen Einsatz auf. Anwender nutzen das Gelenk für mechanische Gestänge sowie direkte Zylinderanlenkungen.

Wofür eignet sich der Gelenkkopf GAR20 -DO-2RS?

Typische Einsatzfelder dieses Verbindungselements sind mechanische Führungen, Koppelstangen und Betätigungshebel. Der Gelenkkopf GAR20 -DO-2RS nimmt radiale Zug- und Druckkräfte auf und gleicht Fluchtungsfehler zwischen Achse und Anschlusskonstruktion aus. Dank des Außengewindes lässt sich das Element direkt in Spindeln oder Verbindungsmuffen einschrauben, was eine feinfühlige Justierung im Gestänge erleichtert. Die Konstruktion nimmt oszillierende Bewegungen und wechselnde Belastungsrichtungen im Vorrichtungsbau auf.

Welche Funktion haben Lippendichtung und Schmierbohrung beim GAR20 -DO-2RS?

Beidseitige Lippendichtungen schützen die kugelförmige Gleitfläche vor Schmutzpartikeln und Spritzwasser. Da es sich um eine wartungspflichtige Stahl/Stahl-Gleitpaarung handelt, benötigt die Kontaktzone regelmäßige Schmierstoffzufuhr. Über die Schmierbohrung am Gehäusekopf führen Sie Schmierfett direkt an die Gleitflächen nach. Planen Sie bei der Montage ausreichend Freiraum ein, damit die Schmierstelle für Wartungsintervalle gut erreichbar bleibt.

Welche Maße weist der Gelenkkopf GAR20 -DO-2RS auf?

Die Bohrung des integrierten Gelenklagers misst 20 mm. Am Gehäusekopf beträgt der Außendurchmesser 53 mm bei einer Baubreite von 16 mm. Diese Abmessungen definieren den benötigten Einbauraum im Gestänge und erlauben eine passgenaue Montage auf dem entsprechenden Lagerbolzen.

Was bedeutet das Nachsetzzeichen 2RS beim GAR20?

Das Nachsetzzeichen 2RS kennzeichnet beidseitig angebrachte elastische Lippendichtungen. Diese Dichtlippen berühren den Innenring und hindern feste Schmutzpartikel sowie Spritzwasser am Eindringen in die Gleitzone. Gleichzeitig halten sie das Schmierfett im Inneren des Gehäuses zurück.

Welche Gewindeausführung besitzt der Gelenkkopf GAR20 -DO-2RS?

Dieses Bauteil verfügt über ein Außengewinde mit rechter Drehrichtung am Schaft. Sie drehen den Gewindeschaft im Uhrzeigersinn in das passende Gegengewinde einer Koppelstange ein. Bei der Konstruktion von verstellbaren Verbindungsstreben lässt sich dieses Rechtsgewinde mit einem Linksgewindekopf kombinieren.

Wie wird der wartungspflichtige Gelenkkopf nachgeschmiert?

Der Schmierstoff gelangt über die integrierte Schmierbohrung am Gelenkkopfgehäuse direkt an die Gleitzone. Da Innen- und Außenring als Stahl/Stahl-Paarung ausgeführt sind, ist eine periodische Nachschmierung mit Schmierfett erforderlich. Das Schmiermittel mindert die Reibung und transportiert Abrieb aus dem Kontaktbereich heraus.

Worin unterscheidet sich die Stahl/Stahl-Gleitpaarung von wartungsfreien Varianten?

Wartungspflichtige Ausführungen wie der GAR20 besitzen gehärtete Gleitflächen aus Stahl und benötigen regelmäßige Schmierintervalle. Wartungsfreie Alternativen arbeiten hingegen mit eingelegten Gleitschichten und dürfen meist nicht geschmiert werden. Die Stahl/Stahl-Ausführung eignet sich vor allem für stoßartige und wechselnde Belastungen.

Welche Belastungsrichtungen nimmt der Gelenkkopf auf?

Die Konstruktion nimmt vorwiegend radiale Zug- und Druckkräfte auf. Gleichzeitig erlaubt der bewegliche Kugelinnenring räumliche Einstellbewegungen sowie Kippwinkel in der Anschlusskonstruktion, wodurch das System Zwangskräfte und Biegemomente an der Kolbenstange oder dem Maschinengestänge reduziert.

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