ZEN
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Der Gelenkkopf GIL50 -DO-2RS von ZEN verbindet ein 50 mm Innengewinde mit beidseitiger 2RS-Dichtung für schwenkende Bewegungen bei wartungspflichtigen Stahl/Stahl-Paarungen.
Der Gelenkkopf GIL50 -DO-2RS dient als mechanisches Verbindungselement für die Übertragung von Zug- und Druckkräften bei gleichzeitigen Schwenk-, Kipp- und Drehbewegungen. Bei diesem Modell von ZEN handelt es sich um eine Ausführung mit 50 mm Bohrung, 112 mm Außendurchmesser und einer Breite von 35 mm. Ausgestattet mit einem Linksgewinde als Innengewinde und einer Gleitpaarung aus Stahl auf Stahl nimmt dieses Gelenklager hohe radiale Kräfte auf. Durch die integrierte Schmierbohrung lässt sich der Schmierstoff direkt in die Gleitzone einbringen.
Der Gelenkkopf GIL50 -DO-2RS eignet sich vor allem für mechanische Gestänge, Hebelverbindungen und Koppelstangen mit wechselnden radialen Belastungen. Er gleicht Fluchtungsfehler zwischen Bauteilen aus und führt oszillierende Bewegungen mit geringem Reibmoment aus.
Konstrukteure setzen dieses Bauteil ein, wenn Schwenkbewegungen unter Zug- oder Druckbelastung auftreten. Die wartungspflichtige Stahl/Stahl-Ausführung bewährt sich in mechanischen Baugruppen mit oszillierenden Bewegungsabläufen, wo Schmierstoffe regelmäßig über die Schmierbohrung zugeführt werden können.
Die Kombination aus Linksgewinde und 2RS-Dichtung eignet sich für geschlossene Stellgestänge, die vor äußeren Partikeln geschützt werden müssen. Das Linksgewinde erlaubt im Zusammenspiel mit einer Stange mit Rechtsgewinde das stufenlose Einstellen des Abstands, ohne die Anlenkpunkte zu demontieren.
Gleichzeitig schirmt die beidseitige Lippendichtung das innenliegende Gelenklager vor eindringenden Partikeln und Spritzwasser ab. Da die Gleitpaarung Stahl/Stahl auf regelmäßige Schmierstoffversorgung angewiesen ist, hält die Dichtung das Schmiermittel im Lagerinneren und wirkt dem Verschleiß im laufenden Betrieb entgegen.
Das Bauteil weist einen Bohrungsdurchmesser von 50 mm, einen Außendurchmesser des Kopfes von 112 mm und eine Breite von 35 mm auf. Diese Maße definieren den erforderlichen Einbauraum am Gelenkauge sowie den Durchmesser der aufzunehmenden Welle oder des Bolzens in der Anschlusskonstruktion.
Ein Linksgewinde greift gegen den Uhrzeigersinn. In mechanischen Verbindungen wird es oft auf der Gegenseite einer Verbindungsstange mit Rechtsgewinde eingesetzt. Durch Drehen der mittleren Gewindestange lässt sich der Abstand zwischen beiden Gelenkpunkten präzise justieren, ähnlich wie bei einem Spannschloss.
Die Kennzeichnung 2RS bezeichnet beidseitig angebrachte Lippendichtungen. Diese schleifenden Dichtlippen schützen die Gleitflächen des integrierten Gelenklagers vor eindringendem Schmutz und Spritzwasser. Zudem unterstützen sie das Halten des Schmierfetts im Kontaktbereich zwischen Kugel und Lagerschale.
Bei der Gleitpaarung Stahl auf Stahl berühren sich metallische Flächen direkt. Um Reibung, Erwärmung und Verschleiß zu kontrollieren, benötigt die Lagerung regelmäßige Schmierstoffgaben. Über die integrierte Schmierbohrung gelangt das Schmiermittel unmittelbar an die beanspruchten Funktionsflächen des Gelenklagers.
Ein Gelenkkopf verfügt über ein integriertes sphärisches Gelenklager, wodurch er räumliche Kippbewegungen und Fluchtungsfehler ausgleichen kann. Ein starrer Gabelkopf lässt dagegen nur Drehbewegungen um eine einzelne Achse zu und kann Winkelfehler der Anschlusskonstruktion nicht aufnehmen.
Die Nachschmierung erfolgt gezielt über die am Schaft vorhandene Schmierbohrung. Durch diesen Kanal wird frischer Schmierstoff in das Gelenk eingeleitet und verteilt sich auf der Kugelgleitfläche, was die Laufflächen vor direktem metallischem Abrieb schützt.
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