INA
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 2 | 12,94 € | 245,66 € |
| 5 | 25,86 € | 232,74 € |
Der Gelenkkopf GF60 -DO von INA bietet mit 60 mm Bohrung und rechteckigem Anschweißende eine robuste Stahl/Stahl-Lagerung für geschweißte Konstruktionen.
Der Gelenkkopf GF60 -DO von INA ist ein wartungspflichtiges Gelenklager mit integriertem Gehäuse für Schwenk- und Kippbewegungen. Dieses Bauteil besitzt eine Bohrung von 60 mm, einen Außendurchmesser von 140 mm sowie eine Breite von 50 mm. Die Kombination aus massiver Bauform und Stahl/Stahl-Gleitpaarung nimmt hohe wechselnde Radialkräfte auf. Werkstattleiter und Konstrukteure setzen diesen Gelenkkopf gezielt dort ein, wo starre Schweißverbindungen mit beweglichen Gelenkpunkten kombiniert werden müssen.
Der Gelenkkopf GF60 -DO eignet sich vor allem für mechanische Verbindungen, die radiale Kräfte in Zug- und Druckrichtung momentenarm übertragen müssen. Typische Einsatzorte finden sich im allgemeinen Maschinenbau sowie an Hydraulikzylindern. Durch die offene Bauform ohne Dichtungen arbeitet das Lager mit geringem Reibungswiderstand. Die Lagerung gleicht Fluchtungsfehler aus und ermöglicht gleichmäßige Schwenkbewegungen unter hoher mechanischer Belastung.
Das rechteckige Anschweißende erlaubt das direkte Verschweißen des Gelenkkopfs an ebene Bauteile oder Zylinderkomponenten. Da es sich um eine offene Stahl/Stahl-Gleitpaarung handelt, erfordert der Kopf eine regelmäßige Nachschmierung über die vorhandene Schmierbohrung. Ein geeignetes Schmiermittel mindert den Verschleiß und transportiert eventuelle Verunreinigungen nach außen. Bei der Montage ist auf einen verzugsfreien Schweißprozess zu achten, um die Geometrie des Gelenkkopfauges und das Lagerspiel nicht zu beeinträchtigen.
Mit einem Innendurchmesser von 60 mm, einem Außendurchmesser von 140 mm am Kopfauge und einer Breite von 50 mm erfordert das Bauteil entsprechenden Bauraum in der Anschlusskonstruktion. Diese Hauptabmessungen bestimmen die Auslegung des Lagerbolzens sowie die Dimensionierung der umgebenden Schweißkomponenten.
Bei einer Stahl/Stahl-Gleitpaarung gleiten der Innenring und die Lagerschale direkt aufeinander. Diese Ausführung zeichnet sich durch eine hohe Belastbarkeit bei stoßartigen oder wechselnden Kräften aus. Sie erfordert eine kontinuierliche Schmierstoffversorgung, um metallischen Reibverschleiß im laufenden Betrieb zu verringern.
Das Gehäuse ist mit einer Schmierbohrung versehen, über die Schmierstoff direkt an die Gleitflächen gelangt. Regelmäßiges Nachschmieren verdrängt verbrauchtes Schmiermittel und schützt die Gleitflächen vor Verschleiß. Die Nachschmierfristen richten sich nach den spezifischen Einsatzbedingungen und der Belastungsintensität der Anwendung.
Das rechteckige Anschweißende dient der stoffschlüssigen Befestigung an planen Anschlussflächen wie Zylinderböden oder Stahlkonstruktionen. Im Gegensatz zu Gewindeausführungen entfällt das Verschrauben, was eine kompakte und starre Verbindung ermöglicht. Beim Schweißen ist auf einen gleichmäßigen Wärmeeintrag zu achten.
Ohne Dichtlippen ausgeführt, eignet sich die Konstruktion für Anwendungen, bei denen keine zusätzliche Dichtungsreibung auftreten darf. Verunreinigungen lassen sich über die Schmierbohrung mit frischem Schmiermittel ausspülen. Bei schmutzintensiven Umgebungsbedingungen sollte die Einbaustelle konstruktiv geschützt oder in kürzeren Intervallen nachgeschmiert werden.
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