ETS616 Gehäusedichtungen von FAG
ETS616 Gehäusedichtungen von FAG

FAG

Gehäusedichtungen FAG ETS616

Technische Daten
 
Innendurchmesser
70 mm
Außendurchmesser
138,2 mm
Breite
22,5 mm
Lieferumfang
1 Metallring, dichtet eine Seite eines Gehäuses ab
Ausführung
Labyrinthdichtung
Gewicht
1,73 kg
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Gehäusedichtungen FAG ETS616
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Gehäusedichtungen FAG ETS616

Die FAG Gehäusedichtung ETS616 schützt Stehlagergehäuse berührungsfrei bei Abmessungen von 70x138,2x22,5 mm zuverlässig vor groben Verunreinigungen und Fettverlust.

Die FAG Gehäusedichtung ETS616 dient als berührungsfreie Wellenabdichtung für geteilte Lagergehäuse im industriellen Einsatz. Diese Labyrinthdichtung weist eine Bohrung von 70 mm, einen Außendurchmesser von 138,2 mm sowie eine Breite von 22,5 mm auf. In Wälzlagerungen trägt das Element dazu bei, dass Schmierfett im Gehäuseinneren verbleibt und feste Fremdkörper von der Lagerstelle ferngehalten werden. Durch das berührungslose Wirkprinzip arbeitet die Dichtung verschleißarm und erzeugt im Betrieb keine zusätzliche Reibungswärme an der rotierenden Welle.

Wofür eignet sich die Gehäusedichtung ETS616 von FAG?

Diese Gehäusedichtung kommt primär in Stehlagergehäusen mit Fettschmierung zum Einsatz, bei denen Wellen mit einem Durchmesser von 70 mm gelagert sind. Konstruktionen mit rotierenden Wellen profitieren von der berührungsfreien Labyrinthwirkung, wenn staubige Umgebungen oder grobe Partikel die Wälzkörper gefährden. Typische Einsatzbereiche finden sich an Wälzlagerungen mit kontinuierlicher Drehbewegung in staubbelasteter Umgebung. Da keine schleifenden Dichtlippen anliegen, eignet sich die ETS616 für Anwendungen mit höheren Umfangsgeschwindigkeiten, bei denen herkömmliche Berührungsdichtungen vorzeitig verschleißen oder die Welle einlaufen lassen würden.

Welche Besonderheiten zeichnen die Labyrinthdichtung ETS616 aus?

Der Lieferumfang umfasst einen metallenen Dichtring, der exakt eine Gehäuseseite abdichtet. Für durchgehende Wellen werden folglich zwei Ringe benötigt, um beide Gehäuseaustritte abzusichern. Der enge Dichtspalt bildet mit dem Lagergehäuse ein Labyrinth, das Schmutzpartikel wirkungsvoll umlenkt. Da der Ring berührungslos arbeitet, tritt weder Reibung noch messbarer Wellenverschleiß auf. Achten Sie bei der Montage auf saubere Passflächen sowie die korrekte Ausrichtung in der Ringnut des Gehäuses. Bei fettgeschmierten Lagerstellen unterstützt das eingebrachte Schmierfett zusätzlich die Barrierewirkung gegen eindringende Fremdkörper.

Welche Maße besitzt die Gehäusedichtung ETS616?

Mit einer Bohrung von 70 mm passt dieser Dichtring auf Wellen entsprechenden Durchmessers. Der Außendurchmesser beträgt 138,2 mm, während die axiale Baubreite bei 22,5 mm liegt. Diese Abmessungen sind auf die Gehäusenuten abgestimmt und ermöglichen den passenden Sitz im Gehäusekörper.

Wie funktioniert die Abdichtung bei der ETS616?

Als Labyrinthdichtung arbeitet das Bauteil berührungslos. Durch die geometrische Anordnung von Gehäuse und Metallring entsteht ein enger, verwinkelter Spalt. Dieser Spalt erschwert das Eindringen von festen Schmutzpartikeln und vermindert gleichzeitig den Austritt von Schmierfett aus dem Lagergehäuse, ohne dabei Reibungswärme an der Welle zu erzeugen.

Wie viele Dichtringe sind im Lieferumfang der ETS616 enthalten?

Die Lieferung umfasst einen Metallring, der eine Gehäuseseite abdichtet. Soll eine durchgehende Welle beidseitig geschützt werden, bestellen Sie zwei Einheiten der Gehäusedichtung ETS616. Bei Gehäusen mit geschlossenem Enddeckel auf der Gegenseite genügt ein einzelner Dichtring für den Wellenaustritt.

Welches Schmiermittel eignet sich für diese Labyrinthdichtung?

Labyrinthdichtungen dieses Typs sind für fettschmierte Lagerstellen ausgelegt. Das in das Gehäuse und die Dichtspalte eingebrachte Fett bildet eine Barriere gegen Staub sowie Schmutzpartikel. Für reine Ölbadschmierungen ist die berührungsfreie Gehäusedichtung hingegen nicht konzipiert, da dünnflüssiges Öl durch den offenen Dichtspalt entweichen kann.

Worauf kommt es bei der Montage der Gehäusedichtung ETS616 an?

Vor dem Einbau sollten Welle und Gehäusenut gründlich gereinigt werden. Der Ring wird auf die Welle aufgeschoben und in die dafür vorgesehene Nut des Lagergehäuses eingelegt. Wichtig ist eine fluchtende Ausrichtung, damit der Dichtspalt über den gesamten Umfang gleichmäßig verläuft und kein metallischer Kontakt zwischen Welle und Gehäuse entsteht.

Welche Vorteile bietet ein Metallring gegenüber schleifenden Dichtlippen?

Gegenüber schleifenden Dichtungen entsteht bei der Labyrinthdichtung kein mechanischer Verschleiß an der Wellenoberfläche. Die Dichtung erzeugt keine Reibungsverluste und arbeitet auch bei höheren Drehzahlen ohne zusätzliche Wärmeentwicklung. Dies schont die Welle und das Gesamtsystem auch in staubbelasteten Industrieumgebungen.

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