TS38 Gehäusedichtungen von SKF
TS38 Gehäusedichtungen von SKF

SKF

Gehäusedichtungen SKF TS38

Technische Daten
 
Innendurchmesser
170 mm
Außendurchmesser
205 mm
Breite
42 mm
Lieferumfang
1 Metallring, dichtet eine Seite eines Gehäuses ab
Ausführung
Labyrinthdichtung
Temperaturbereich
-50 bis +200 °C
Gewicht
2,35 kg
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Gehäusedichtungen SKF TS38
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Gehäusedichtungen SKF TS38

Die Gehäusedichtung TS38 von SKF ist eine berührungsfreie Labyrinthdichtung mit den Maßen 170x205x42 mm für weite Temperaturbereiche von -50 bis +200 °C.

Die Gehäusedichtung TS38 schützt Lagergehäuse vor dem Eindringen von Staub und Schmutzpartikeln. Als berührungsfreie Labyrinthdichtung erzeugt dieser Metallring keine zusätzliche Reibung auf der Welle. Das Bauteil ist exakt auf Wellendurchmesser von 170 mm abgestimmt und dichtet die entsprechende Gehäuseseite ab. Mit einer thermischen Beständigkeit von -50 bis +200 Grad eignet sich das Dichtelement für kalte sowie thermisch stark beanspruchte Betriebsumgebungen.

Wofür eignet sich die Gehäusedichtung TS38?

Dieser Labyrinthring kommt vor allem in Lagergehäusen zum Einsatz, in denen feste Partikel oder Staub von der Lagerung ferngehalten werden müssen. Da das Bauteil berührungsfrei arbeitet, tritt kein Dichtlippenverschleiß an der Wellenoberfläche auf. Die Ausführung eignet sich für höhere Umfangsgeschwindigkeiten, bei denen schleifende Dichtungen zu unzulässiger Erwärmung führen. Der weite Temperaturbereich ermöglicht den Betrieb auch bei starken thermischen Schwankungen.

Worauf kommt es beim Einbau der Gehäusedichtung TS38 an?

Vor der Montage gleichen Sie den Wellendurchmesser von 170 mm und die Gehäusebohrung für den Außendurchmesser von 205 mm ab. Der Lieferumfang beinhaltet einen Metallring, welcher eine Seite des Lagergehäuses abdichtet. Bei einer durchgehenden Welle mit beidseitigem Schutzbedarf benötigen Sie zwei Ringe. Mit einer Breite von 42 mm erfordert die Dichtung entsprechenden axialen Bauraum. Achten Sie auf eine saubere, verzugsfreie Ausrichtung, damit der feine Labyrinthspalt gleichmäßig verläuft.

Welche Maße besitzt die Gehäusedichtung TS38?

Mit einem Innendurchmesser von 170 mm, einem Außendurchmesser von 205 mm sowie einer Gesamtbreite von 42 mm passt die Dichtung in standardisierte Gehäusesitze. Diese Abmessungen bestimmen die Eignung für entsprechende Wellen und Gehäusebohrungen. Prüfen Sie vorab den radialen und axialen Bauraum im Gehäusedeckel.

Welcher Lieferumfang gehört zur Gehäusedichtung TS38?

Der Lieferumfang umfasst genau einen einzelnen Metallring, welcher eine Seite des Gehäuses abdichtet. Bei Gehäusen mit durchgehender Welle, die an beiden Seiten abgedichtet werden müssen, sind zwei Einheiten erforderlich. Für Konstruktionen mit einseitigem Enddeckel genügt ein einzelner Dichtring.

Wie funktioniert die Gehäusedichtung TS38 als Labyrinthdichtung?

Eine Labyrinthdichtung dichtet die Lagerstelle berührungsfrei über einen engen, mehrfach umgelenkten Spalt ab. Feste Partikel und Schmutz werden durch diesen Spaltverlauf am Eindringen gehindert. Da keine Reibung auf der Welle entsteht, eignet sich das Wirkprinzip für höhere Drehzahlen ohne thermische Belastung der Dichtflächen.

Für welchen Temperaturbereich ist die Gehäusedichtung TS38 ausgelegt?

Das Bauteil deckt einen Betriebstemperaturbereich von -50 bis +200 Grad ab. Aufgrund des metallischen Materials behält der Ring auch bei starkem Frost oder starker Erwärmung seine geometrische Form. Er lässt sich in Außenanlagen bei Kälte wie auch in thermisch beanspruchten Industrieumgebungen einsetzen.

Wann ist eine Labyrinthdichtung wie die TS38 die richtige Wahl?

Diese Labyrinthdichtung empfiehlt sich bei höheren Geschwindigkeiten sowie bei staubigen Umgebungsbedingungen. Da kein elastischer Werkstoff schleifend anliegt, entstehen weder Einlaufspuren auf der Welle noch mechanischer Reibungsverschleiß. Für Lagerstellen, die vorrangig gegen Feststoffpartikel geschützt werden müssen, bietet diese Bauart eine verschleißarme Lösung.

Welche Rolle spielt Schmierfett bei der Gehäusedichtung TS38?

Das regelmäßige Nachschmieren mit Wälzlagerfett unterstützt die Dichtwirkung einer Labyrinthdichtung. Das Schmierfett lagert sich in den Gängen des Labyrinths ab und bildet eine zusätzliche Barriere gegen das Eindringen feiner Schmutzpartikel. Ein sauberes Nachschmieren trägt dazu bei, verunreinigtes Altfett aus dem Dichtspalt zu verdrängen.

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