FAG
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 25 | 2,69 € | 51,17 € |
| 35 | 5,38 € | 48,48 € |
Die Gehäusedichtung ETS316 von FAG schützt Lagergehäuse als metallische Labyrinthdichtung für Wellendurchmesser von 80 mm vor groben Verunreinigungen.
Die Gehäusedichtung ETS316 von FAG dient als berührungsfreie Labyrinthdichtung zur Abdichtung geteilter Stehlagergehäuse. Mit einer Bohrung von 80 mm, einem Außendurchmesser von 138,2 mm sowie einer Breite von 22,5 mm fügt sich der Ring in die Gehäusenuten ein. Das Dichtelement aus Metall schirmt die innenliegende Lagerung gegen groben Schmutzeintrag von außen ab und trägt dazu bei, den Schmierstoffverlust aus dem Gehäuseinnenraum zu verringern.
Die Labyrinthdichtung ETS316 eignet sich vor allem für Umgebungen, in denen feste Partikel und Staub auf die Lagerstelle einwirken. Da das Dichtelement berührungsfrei arbeitet, tritt kein Reibkontakt zur rotierenden Welle auf. Das vermeidet zusätzliche Reibungswärme an der Dichtstelle und gestattet höhere Drehzahlen im Vergleich zu berührenden Lippendichtungen. Der Einsatz erfolgt in geteilten Stehlagergehäusen, die für Wellendurchmesser von 80 mm ausgelegt sind.
Im laufenden Betrieb berührt der metallische Ring der ETS316 die Welle nicht unmittelbar. Die Schutzwirkung entsteht durch den gewundenen Spalt des Labyrinths, welcher das Eindringen von Partikeln auf mechanischem Weg behindert. Der Lieferumfang umfasst genau einen Metallring für eine Gehäuseseite. Schließt das Gehäuse mit einem Deckel ab, genügt ein Dichtring. Führt die Welle beidseitig hindurch, werden zwei Einheiten benötigt, um beide Gehäuseöffnungen sachgerecht zu bestücken.
Die Gehäusedichtung besitzt einen Innendurchmesser von 80 mm, einen Außendurchmesser von 138,2 mm und eine Gesamtbreite von 22,5 mm. Diese Abmessungen sind abgestimmt auf geteilte Stehlagergehäuse, die Wellen mit 80 mm Nenndurchmesser aufnehmen und entsprechende Aufnahmenuten aufweisen.
Diese Ausführung ist als stabiler Metallring gefertigt. Der metallische Werkstoff verleiht dem Bauteil eine hohe Formstabilität unter anspruchsvollen Umgebungsbedingungen und verhindert den mechanischen Abrieb, der bei schleifenden Elastomer-Dichtlippen durch abrasive Stäube an der Welle auftreten kann.
Das Labyrinth erzeugt berührungsfrei einen engen, mehrfach umgelenkten Durchgang zwischen Gehäuse und Welle. Feste Fremdkörper und grober Staub prallen an den Labyrinthstegen ab oder verlieren im Spalt ihre Bewegungsenergie, wodurch sie nicht bis zum eigentlichen Wälzlager vordringen.
Der Lieferumfang der Gehäusedichtung ETS316 umfasst einen einzelnen Metallring für eine Gehäuseseite. Endet die Welle im Gehäuse mit einem Enddeckel, genügt ein Exemplar. Führt die Welle vollständig durch das Gehäuse hindurch, müssen Sie zwei Ringe einplanen, um beide Gehäuseseiten abzudichten.
Weil zwischen dem Metallring und der Welle kein ständiger Reibkontakt besteht, entsteht im Betrieb keine zusätzliche Reibungswärme an der Dichtstelle. Zudem tritt an der Welle kein Einlaufeffekt durch schleifende Lippen auf, was den verschleißarmen Betrieb bei höheren Drehzahlen unterstützt.
Beim Einlegen in das geteilte Gehäuse ist auf den passgenauen Sitz in den radialen Gehäusenuten zu achten. Der Metallring dichtet eine Seite ab, sodass bei durchgehender Welle für beide Gehäuseseiten jeweils ein Dichtring eingesetzt werden muss.
Schaeffler Technologies AG & Co. KG
Industriestraße 1-3, 91074 Herzogenaurach, Germany
info.de@schaeffler.com, https://www.schaeffler.de/de/meta/impressum/