FAG
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 10 | 6,01 € | 114,16 € |
| 20 | 12,02 € | 108,15 € |
Die Gehäusedichtung ETS230 von FAG schützt Stehlagergehäuse mit 150 mm Wellendurchmesser durch ein berührungsfreies Labyrinthprofil wirkungsvoll vor Verschmutzung.
Die Gehäusedichtung ETS230 dient als berührungsfreie Abdichtung für geteilte Lagergehäuse im industriellen Maschinenbau. Ausgeführt als Metallring, dichtet diese Labyrinthdichtung eine Seite des Gehäuses gegen das Eindringen fester Schmutzpartikel ab. Das Bauteil von FAG Wälzlager besitzt eine Bohrung von 150 mm sowie einen Außendurchmesser von 199,2 mm. Bei durchgehenden Wellen montieren Instandhalter und Konstrukteure typischerweise zwei dieser Ringe je Gehäuseeinheit, um beide Gehäuseseiten abzusichern.
Dieses Dichtelement kommt vorwiegend in geteilten Stehlagergehäusen zum Einsatz, die mit Wälzlagern auf Wellen mit 150 mm Durchmesser arbeiten. Typische Einsatzorte finden sich im allgemeinen Anlagenbau sowie in Förder- und Antriebssträngen mit Fettschmierung. Da die Labyrinthdichtung als Metallring ohne schleifenden Lippenkontakt ausgeführt ist, entsteht im Betrieb keine mechanische Reibungswärme an der Welle. Konstrukteure nutzen diese Gehäusedichtung deshalb gezielt dort, wo grobe Partikel ferngehalten werden sollen und hohe Wellengeschwindigkeiten reibungsarme Komponenten verlangen.
Beim Einbau sollten Sie den Gehäusetyp sowie den Wellenverlauf genau prüfen. Der Lieferumfang umfasst einen einzelnen Metallring, welcher genau eine Gehäuseseite abdichtet. Für Lagerungen mit durchgehender Welle benötigen Sie folglich zwei Einheiten der Gehäusedichtung ETS230, während bei einseitig geschlossenen Gehäusen ein Ring genügt. Achten Sie auf die Maßhaltigkeit des Außendurchmessers von 199,2 mm für die korrekte Nutaufnahme im Gehäusekörper. Da Labyrinthdichtungen berührungsfrei arbeiten, unterstützt eine regelmäßige Fettnachschmierung der Lagerstelle die dichtende Wirkung.
Das Dichtelement besitzt eine Bohrung von 150 mm für die Wellenführung und einen Außendurchmesser von 199,2 mm zur Aufnahme in der Gehäusenut. Durch diese Abmessungen sitzt der Ring exakt in der dafür vorgesehenen Nut geteilter Stehlagergehäuse. Vergleichen Sie vor dem Einbau stets den Wellendurchmesser Ihrer Wälzlagerstelle mit diesem Nennmaß.
Als berührungsfreies Dichtsystem erzeugt die Labyrinthdichtung einen engen, mehrfach umgelenkten Spalt zwischen dem rotierenden Bauteil und dem feststehenden Lagergehäuse. Dieser Strömungswiderstand erschwert das Eindringen von festen Schmutzpartikeln und groben Verunreinigungen. Da kein Reibungskontakt zur Welle besteht, arbeitet das Dichtsystem verschleißfrei und erzeugt selbst bei Dauerbetrieb keine nennenswerte Reibungswärme.
Der Lieferumfang besteht aus einem einzelnen Metallring, der eine Gehäuseseite abdichtet. Bei Lageranordnungen mit durchgehender Welle sind daher zwei Exemplare der Gehäusedichtung ETS230 erforderlich, um beide Gehäuseöffnungen zu verschließen. Endet die Welle innerhalb des Gehäuses, reicht ein Dichtring in Kombination mit einem geeigneten Enddeckel für die geschlossene Seite aus.
Labyrinthdichtungen aus Metall eignen sich vorrangig für fettgeschmierte Lagerungen in geteilten Wälzlagergehäusen. Der im Labyrinthspalt anstehende Schmierfettkragen unterstützt die abdichtende Wirkung gegen Staub und Fremdkörper zusätzlich. Bei reiner Ölbadschmierung empfiehlt sich dieser Dichtungstyp ohne zusätzliche Dichtmaßnahmen hingegen meist nicht, da dünnflüssiges Öl berührungsfreie Spalte leichter überwinden kann.
Die Ausführung besteht aus einem gefertigten Metallring von FAG Wälzlager, der formstabil in der Dichtungsnut des Stehlagergehäuses sitzt. Im Gegensatz zu Elastomer- oder Filzdichtungen unterliegt dieser Werkstoff keinem Verschleiß durch Reibung an der Welle. Die Metallkonstruktion bietet eine beständige Geometrie, die auch bei anspruchsvollen Umgebungseinflüssen im Industriealltag maßhaltig bleibt.
Während berührende Lippendichtungen mit elastischer Vorspannung auf der Welle anliegen und dadurch Reibung erzeugen, arbeitet das Labyrinthprofil vollkommen berührungsfrei. Dies ermöglicht höhere Drehzahlen ohne thermische Belastung der Dichtstelle. Allerdings erfordern Labyrinthdichtungen meist Fettschmierung, da berührende Radialwellendichtringe bei Flüssigkeiten wie Spritzwasser oder dünnflüssigen Ölen eine höhere Dichtwirkung im Stillstand erzielen.
Schaeffler Technologies AG & Co. KG
Industriestraße 1-3, 91074 Herzogenaurach, Germany
info.de@schaeffler.com, https://www.schaeffler.de/de/meta/impressum/