FAG
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 15 | 3,00 € | 56,87 € |
| 30 | 6,00 € | 53,87 € |
Die Gehäusedichtung TSV517 von FAG dient dem Schutz von Lagergehäusen bei 75 mm Wellendurchmesser, 118,2 mm Außendurchmesser sowie einem Temperaturbereich von -50 bis +200 °C.
Mit der Gehäusedichtung TSV517 erhalten Sie eine funktionale Dichtungslösung von FAG für industrielle Wälzlagergehäuse. Das Bauteil dient dazu, das Gehäuseinnere vor eindringenden Partikeln zu schützen und den Schmierstoffaustritt zu verringern. Die Dichtung besitzt eine Bohrung von 75 mm, einen Außendurchmesser von 118,2 mm sowie eine Breite von 22,63 mm. Dank der Auslegung auf anspruchsvolle Umgebungsbedingungen eignet sich dieses Zubehörteil für vielfältige Industrieanwendungen.
Das Dichtelement kommt vorwiegend in geteilten Stehlagergehäusen des Maschinenbaus zum Einsatz. Die Konstruktion deckt einen weiten Temperaturbereich von -50 bis +200 °C ab, wodurch sie Kälte- und Hitzebelastungen standhält. Typische Einsatzfelder finden sich in industriellen Lagerungen mit rotierenden Wellen von 75 mm Durchmesser, bei denen raue Umgebungsbedingungen herrschen und die Lagerstelle vor Feststoffpartikeln geschützt werden soll. Der metallische Ring widersteht dabei anspruchsvollen Betriebsbedingungen.
Die Ausführung als Labyrinthdichtung arbeitet berührungsarm über ein abgestimmtes Spaltprofil. Dadurch entsteht im Vergleich zu schleifenden Dichtungen kaum Reibungswärme, was höhere Drehzahlen ohne thermische Überlastung ermöglicht. Gleichzeitig hält das Labyrinth feste Schmutzpartikel sowie Staub mechanisch vom Gehäuseinneren fern. Bitte berücksichtigen Sie bei der Bedarfsplanung, dass der Lieferumfang aus einem Metallring besteht, der genau eine Gehäuseseite abdichtet. Für eine beidseitig geschlossene Gehäuseabdichtung werden zwei Einheiten benötigt.
Mit einem Innendurchmesser von 75 mm ist die Dichtung auf den entsprechenden Wellendurchmesser ausgelegt. Der Außendurchmesser beträgt 118,2 mm, während die Gesamtbreite bei 22,63 mm liegt. Diese Abmessungen ermöglichen einen formschlüssigen Sitz in den Führungsnuten passender Stehlagergehäuse.
Als Labyrinthdichtung nutzt dieses Bauteil ein berührungsarmes Dichtprinzip mit verwinkelten Spalten. Es vermeidet direkten Reibkontakt an der Welle, wodurch kein verschleißbedingter Dichtungsabrieb entsteht. Diese Konstruktion dient der gezielten Abweisung von Staub, Spänen und festen Partikeln, während die Reibung an der Lagerstelle minimal bleibt.
Mit einer Spanne von -50 bis +200 °C deckt das Bauteil einen weiten thermischen Einsatzbereich ab. Dadurch eignet sich die Dichtung sowohl für kältebeanspruchte Außenanlagen als auch für thermisch stark belastete Maschinenbereiche, in denen elastomere Werkstoffe an ihre Grenzen stoßen.
Der Lieferumfang umfasst einen Metallring, welcher für die Abdichtung einer einzelnen Gehäuseseite konzipiert ist. Sofern ein Gehäuse mit durchgehender Welle auf beiden Seiten abgedichtet werden soll, müssen zwei separate Ringe montiert und bestellt werden. Bei Gehäusen mit geschlossenem Enddeckel genügt ein Ring.
Der Ring aus Metall bildet zusammen mit der Gehäusenut ein berührungsloses Labyrinth. Da metallische Komponenten formstabil bleiben, behält der Spalt auch bei extremen Temperaturen von -50 bis +200 °C seine Geometrie bei und verhindert mechanischen Verschleiß an der Wellenoberfläche.
Der Labyrinthring bildet eine mechanische Barriere an der Gehäusedurchführung der Welle. Grobe Verunreinigungen und feine Schmutzpartikel werden durch die Geometrie am Eindringen gehindert, während das Gehäuseschmierfett im System gehalten wird. Dies trägt zum Schutz der gesamten Lagerung bei.
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