ZEN
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Die Gehäusescheibe GS81134 von ZEN aus Stahl bietet mit den Maßen 172x215x10 mm eine solide Laufbahn für axiale Rollenlagerungen.
Die Gehäusescheibe GS81134 ist eine spezialisierte Wälzlagerscheibe für axiale Lagerungsanordnungen. Das Bauteil von ZEN kommt zum Einsatz, wenn die angrenzende Gehäusekonstruktion nicht direkt als gehärtete Lauffläche für Axial-Wälzkörper dienen kann. Mit einem Außendurchmesser von 215 mm, einer Bohrung von 172 mm und einer Bauhöhe von 10 mm stellt die Scheibe eine tragfähige Kontaktfläche bereit. Gefertigt aus Stahl, nimmt sie axiale Kräfte auf und lässt sich flexibel mit passenden Wälzkörperkränzen kombinieren.
Konstrukteure und Instandhalter nutzen die Gehäusescheibe GS81134 vor allem in Baugruppen mit hoher axialer Belastung. Typische Einsatzbereiche finden sich im allgemeinen Maschinenbau, bei denen Wälzkörper axial geführt werden. Die Scheibe bildet dabei das Gegenstück zur Welle im feststehenden Maschinengehäuse. Da sie aus festem Stahl gefertigt ist, eignet sie sich für anspruchsvolle Betriebsumgebungen, in denen herkömmliche Gehäusewerkstoffe der Wälzbeanspruchung nicht ohne zusätzliche Lauffläche standhalten würden.
Bei Gehäusescheiben wie der GS81134 erfolgt die Führung im Gehäuse über den Außendurchmesser von 215 mm. Die Bohrung von 172 mm weist bewusst Freiraum zur rotierenden Welle auf, um Schleifkontakt zu verhindern. Für den Betrieb ist eine saubere Anlagefläche im Gehäusesitz erforderlich, damit die Scheibe über ihre gesamte Breite von 10 mm plan aufliegt. Dies unterstützt eine gleichmäßige Lastverteilung über die gesamte Laufbahn.
Als geschliffene Lauffläche für Axial-Wälzkörperkränze sitzt das Bauteil im feststehenden Teil einer Lagerung. Es kommt zum Zug, wenn das Maschinengehäuse selbst nicht gehärtet oder feinstbearbeitet ist. Dadurch ermöglicht die Scheibe aus Stahl eine funktionsgerechte Wälzkörperführung und nimmt axiale Betriebskräfte direkt auf.
Mit einem Außendurchmesser von 215 mm, einem Bohrungsdurchmesser von 172 mm und einer Breite von 10 mm ist das Bauteil exakt dimensioniert. Der Außendurchmesser dient der Zentrierung im umgebenden Maschinengehäuse. Der Innendurchmesser wahrt bewusst Abstand zur rotierenden Welle, um unerwünschte Reibung zu verhindern.
Der wesentliche Unterschied liegt in der Zentrierung und den Toleranzen. Eine Gehäusescheibe wird über ihren Außendurchmesser im Gehäuse geführt, während ihre Bohrung Spiel zur Welle aufweist. Eine Wellenscheibe sitzt dagegen mit engem Sitz direkt auf der rotierenden Welle und besitzt Spiel zum umgebenden Gehäusedurchmesser.
Gefertigt aus Stahl, widersteht das Bauteil von ZEN den hohen punktuellen Druckbelastungen, die durch abrollende Wälzkörper entstehen. Dadurch bietet die Scheibe die erforderliche Formstabilität und Oberflächengüte für axiale Lagerungen in technischen Anwendungen.
In einer vollständigen Axiallagerung arbeitet die Gehäusescheibe typischerweise mit einem passenden Axial-Rollenkranz sowie einer entsprechenden Wellenscheibe zusammen. Zusammen bilden diese separaten Komponenten ein komplettes Axial-Wälzlager. Die Gehäusescheibe übernimmt dabei die Aufgabe, die axiale Last auf die feststehende Gehäuseseite zu übertragen.
Wichtig ist eine plane und schmutzfreie Anlagefläche im Gehäuse. Da die Gehäusescheibe mit 10 mm Breite axial abgestützt wird, führen Unebenheiten im Gehäusesitz zu unerwünschten Verkippungen. Zudem ist die geschliffene Laufbahnseite direkt zum Wälzkörperkranz hin auszurichten.
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