INA
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 2 | 12,60 € | 239,45 € |
| 5 | 25,20 € | 226,85 € |
Die Gehäusescheibe GS89414 von INA aus Stahl dient mit den Maßen 73x150x16 mm als präzise Laufbahn für axiale Wälzkörperkränze.
Mit der Gehäusescheibe GS89414 erhalten Anwender eine solide Komponente für axiale Lagerungsanordnungen im Maschinen- und Anlagenbau. Sie kommt dort zum Einsatz, wo das umgebende Gehäuse nicht gehärtet oder feinstbearbeitet werden kann und daher eine separate Laufbahn für axiale Rollensätze benötigt wird. Das Bauteil aus Stahl zeichnet sich durch seine präzise geschliffene Oberfläche aus, die einen gleichmäßigen Kontakt zu den Wälzkörpern unterstützt.
Konstrukteure nutzen diese Axiallagerscheibe vor allem in Verbindung mit Axial-Zylinderrollenkränzen, um hohe axiale Kräfte in das Gehäuse einzuleiten. Typische Einsatzbereiche finden sich in Lagerungsanordnungen mit hoher axialer Belastung. Da die Scheibe axiale Führungsaufgaben übernimmt, dient sie einer definierten Kraftübertragung. Sie schützt die Anschlusskonstruktion vor Verschleiß, indem sie als austauschbare Lauffläche fungiert und dadurch gesonderte Oberflächenbehandlungen am Gehäusekörper selbst erübrigt.
Als Gehäusescheibe ist die GS89414 außenzentriert konstruiert, wodurch der Außendurchmesser von 150 mm als präzise Führungsfläche im Gehäusesitz dient. Die Bohrung von 73 mm weist hingegen ausreichend Spiel zur Welle auf, um ein Schleifen während des Betriebs zu verhindern. Bei der Montage kommt es darauf an, dass die Gehäusebohrung zylindrisch, formtreu und sauber ausgeführt ist. Die Scheibe muss eben und ganzflächig aufliegen, damit keine ungleichmäßige Spannungsverteilung entsteht.
Dieses Bauteil stellt eine gehärtete und feinstbearbeitete Lauffläche für axiale Wälzkörperkränze bereit. Konstruktionen benötigen solche Scheiben, wenn das Gehäusematerial nicht als unmittelbare Laufbahn gehärtet oder geschliffen werden kann. Die Scheibe leitet Axialkräfte direkt in die Gehäusewand ab und schützt das Maschinengehäuse vor abrasivem Verschleiß.
Die Scheibe besitzt eine Bohrung von 73 mm, einen Außendurchmesser von 150 mm sowie eine Bauhöhe beziehungsweise Breite von 16 mm. Diese Maße bestimmen den benötigten Bauraum im Gehäuse und bieten passenden Durchgang für die durchgeführte Welle, ohne dass Berührungspunkte im Bohrungsbereich entstehen.
Der wesentliche Unterschied liegt in der Zentrierung und den Passflächen. Eine Gehäusescheibe wie die GS89414 wird über ihren Außendurchmesser in der Gehäusebohrung zentriert und hat Spiel zur Welle. Eine Wellenscheibe wird hingegen innen auf der Welle geführt und weist am Außendurchmesser Freiraum zum Gehäuse auf.
INA fertigt die Scheibe aus Stahl. Dieser Werkstoff zeichnet sich durch hohe Druckfestigkeit, Beständigkeit gegen Ermüdung und Formstabilität unter Belastung aus. Die gehärtete Laufbahn ist auf die Abwälzbewegung der axialen Wälzkörper abgestimmt und trägt zu einer langen Gebrauchsdauer der Lagerung bei.
Wichtig ist eine vollflächige, starre und schlagfreie Abstützung der Scheibe im Gehäusesitz. Schmutzpartikel oder Grate auf der Gehäuseanlagefläche führen zu Verkantungen, die die Wälzkörper ungleichmäßig belasten. Die geschliffene Lauffläche muss zur Wälzkörperseite ausgerichtet und vor dem ersten Anlauf ausreichend mit dem vorgesehenen Schmierstoff versorgt werden.
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