INA
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Die Gehäusescheibe GS81128 von INA aus Stahl dient mit den Maßen 142x180x9,5 mm als gehärtete Laufbahn für axiale Wälzkörperanordnungen.
Die Gehäusescheibe GS81128 kommt in axialen Wälzlagerungen zum Einsatz, wenn Gehäuseteile der Maschine nicht gehärtet oder nicht feinstbearbeitet sind. Zusammen mit einem passenden Axialkranz bildet diese Scheibe eine hoch belastbare Funktionseinheit zur Aufnahme einseitig wirkender Axialkräfte. Das Bauteil von INA besteht aus Stahl und bietet den Wälzkörpern eine verschleißfeste Kontaktzone.
Dieses Bauteil kommt überall dort zur Anwendung, wo reine Axialkräfte aufgenommen werden müssen und der Gehäusewerkstoff keine unmittelbare Wälzkörperlaufbahn ermöglicht. Typische Einsatzbereiche finden sich in Baugruppen und Lagerungen mit hohen Axiallasten sowie zylindrischen Gehäusebohrungen. Dank des Außendurchmessers von 180 mm und der Bohrung von 142 mm eignet sich die Scheibe für Konstruktionen, bei denen eine kompakte axiale Bauhöhe mit 9,5 mm Scheibenbreite erforderlich ist.
Als Gehäusescheibe ist die GS81128 für die Außenzentrierung ausgelegt, wodurch die Führung über den Außendurchmesser im Gehäusesitz erfolgt. Die Bohrung weist Spiel zur Welle auf, um Reibung an rotierenden Bauteilen zu vermeiden. Planparallele Auflageflächen im Gehäuse sind entscheidend, damit die Scheibe die Axiallasten gleichmäßig über den gesamten Umfang in die Umgebungskonstruktion einleitet.
Dieses ringförmige Bauteil aus Wälzlagerstahl bildet in Axiallagern eine gehärtete Gegenlauffläche für axiale Zylinderrollen- oder Nadelkränze, falls das Maschinengehäuse selbst nicht die erforderliche Oberflächenhärte aufweist. Es ermöglicht die sichere Aufnahme axialer Kräfte in kompakten Baugruppen.
Die Scheibe besitzt eine Bohrung von 142 mm, einen Außendurchmesser von 180 mm und eine Breite von 9,5 mm. Diese definierten Hauptabmessungen stimmen mit den entsprechenden Normreihen für axiale Lagerscheiben überein und ermöglichen eine platzsparende Konstruktion in axialer Richtung.
Der Unterschied liegt in der Zentrierung und den Passungsflächen. Eine Gehäusescheibe wird über ihren Außendurchmesser in der Gehäusebohrung zentriert und besitzt radiales Spiel zur Welle. Eine Wellenscheibe hingegen sitzt mit engem Passungssitz direkt auf der Welle und weist Spiel zur Gehäusebohrung auf.
INA fertigt die Scheibe aus Stahl. Dieses Material bietet eine hohe Härte sowie Festigkeit, wodurch die Lauffläche dem Druck der abrollenden Wälzkörper standhält und vorzeitigem Verschleiß unter axialer Belastung vorbeugt.
Die Scheibe selbst verfügt über keine Schmierstoffspeicher. Sie wird im laufenden Betrieb über das umgebende System geschmiert, entweder durch Ölbadschmierung, Zirkulationsöl oder über den mit Schmierfett befüllten Wälzkörperkranz. Wichtig ist eine kontinuierliche Benetzung der Kontaktflächen.
Die Anlagefläche im Gehäuse muss sauber, eben und rechtwinklig zur Drehachse ausgeführt sein. Verunreinigungen oder Schiefstellungen führen zu ungleichmäßiger Lastverteilung auf die Wälzkörper. Zudem muss die geschliffene Laufbahnseite exakt in Richtung des Wälzkörperkranzes montiert werden.
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