INA
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Die Gehäusescheibe GS81115 von INA aus Stahl bildet mit den Abmessungen 77 x 100 x 5,75 mm eine gehärtete Laufbahn für Axial-Wälzkörper.
Die Gehäusescheibe GS81115 von INA dient als außenzentrierte Laufscheibe in axialen Lageranordnungen. Wenn die Gehäusebohrung der umgebenden Konstruktion nicht selbst als gehärtete Lauffläche ausgeführt werden kann, stellt diese Scheibe die erforderliche Gegenlauffläche bereit. Gefertigt aus Stahl nimmt sie hohe einseitige Axialkräfte von Axial-Zylinderrollen- oder Axial-Nadelkränzen auf. Die fein bearbeitete Oberfläche unterstützt einen gleichmäßigen Lauf der Wälzkörper und mindert Verschleiß an der Anschlusskonstruktion.
Das Bauteil nimmt in kompakten Konstruktionen axiale Führungskräfte auf. Typische Einsatzbereiche sind Baugruppen, bei denen Axial-Zylinderrollenkränze oder passende Nadelkränze gegen das Maschinengehäuse abgestützt werden. Die Scheibe kommt vor allem zum Tragen, wenn umgebende Gehäuse aus ungehärteten Werkstoffen gefertigt sind.
Dabei zentriert sich die Scheibe über ihren Außendurchmesser von 100 mm direkt in der Gehäusebohrung. Die Bohrung von 77 mm lässt radialen Freiraum zur rotierenden Welle, wodurch Reibung und unbeabsichtigter Kontakt zwischen Welle und Gehäusescheibe vermieden werden.
Bei der Montage der Gehäusescheibe GS81115 kommt es auf eine ebene und saubere Abstützung in der Gehäuseaufnahme an. Mit einer Dicke von 5,75 mm benötigt das Bauteil nur minimale axiale Einbautiefe. Eine ununterbrochene Anlagefläche im Gehäuse trägt dazu bei, dass Axialkräfte gleichmäßig über den gesamten Umfang abgetragen werden.
Wichtig ist die Unterscheidung zur innenzentrierten Wellenscheibe: Die GS81115 sitzt über ihren Außenrand geführt im Gehäuse und berührt die rotierende Welle nicht.
Als separates Lagerelement aus Stahl dient dieses Bauteil für Axial-Lagerungen als ebene Laufbahn. Mit einer Bohrung von 77 mm, einem Außendurchmesser von 100 mm und einer Dicke von 5,75 mm stellt die Scheibe eine tragfähige Kontaktfläche bereit, wenn das umgebende Gehäusematerial nicht gehärtet oder geschliffen werden kann.
Mit einem Innendurchmesser von 77 mm, einem Außendurchmesser von 100 mm sowie einer Bauhöhe von 5,75 mm ist die Scheibe präzise dimensioniert. Der Außendurchmesser dient der Zentrierung im Maschinengehäuse, während der Innendurchmesser ausreichend radialen Freiraum zur rotierenden Welle gewährt.
Der wesentliche Unterschied liegt in der Zentrierung und den Abmessungen zur Umgebungskonstruktion. Eine Gehäusescheibe zentriert sich über ihren Außenmantel im Gehäuse, während ihre Bohrung Spiel zur Welle aufweist. Eine Wellenscheibe hingegen sitzt geführt auf der rotierenden Welle und besitzt an ihrem Außendurchmesser Freiraum zur Gehäusewand.
INA fertigt dieses Bauteil aus Stahl. Dieser Werkstoff widersteht hohen Flächenpressungen und dynamischen Wälzbeanspruchungen durch zylindrische Rollen oder Nadeln. Die fein bearbeitete Lauffläche trägt dazu bei, dass Axialkräfte verschleißarm aufgenommen werden und die umgebende Anschlusskonstruktion intakt bleibt.
Eine separate Gehäusescheibe wird benötigt, wenn das Gehäuse aus Aluminium, Guss oder ungehärtetem Baustahl besteht. Da diese Werkstoffe der Wälzbeanspruchung durch Rollenkörper nicht unbeschadet standhalten, schafft die Stahlscheibe eine feste Laufbahn. Dadurch entfällt das separate Härten und Schleifen der Gehäusebohrung.
Kombiniert wird die Scheibe vor allem mit passenden Axial-Zylinderrollenkränzen oder Axial-Nadelkränzen sowie einer zugehörigen Wellenscheibe. Gemeinsam bilden diese Komponenten eine vollständige axiale Lagerung, die axiale Kräfte in einer Richtung in das Maschinengehäuse einleitet.
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