NKE
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Die Gehäusescheibe GS81152 von NKE Steyr dient als Lauffläche für axiale Wälzkörperkränze bei Abmessungen von 263 x 320 x 13,5 mm.
Die Gehäusescheibe GS81152 von NKE Steyr bildet die stationäre Gegenlauffläche in axial belasteten Lagereinheiten. Bei Wälzlagern nimmt diese Komponente axiale Kräfte auf, sobald das umgebende Maschinengehäuse nicht selbst als gehärtete Laufbahn ausgelegt werden kann. Gefertigt aus Stahl, stellt die Scheibe eine ebene, hochbelastbare Kontaktfläche für axiale Rollen- oder Nadelkränze bereit. Konstrukteure und Instandhalter greifen auf dieses Bauteil zurück, um Reibung im Gehäusesitz zu minimieren und eine definierte Führung zu ermöglichen.
Typischerweise findet dieses Bauteil in Industrieanwendungen Verwendung, bei denen hohe einseitige Axialkräfte auftreten. Wenn Gehäusebauteile aus weicheren Materialien wie Grauguss oder Leichtmetall bestehen, schützt die Gehäusescheibe das Gehäuse vor direktem Verschleiß durch die Wälzkörper. Sie bildet zusammen mit einem passenden Axial-Kranz und einer Wellenscheibe eine vollständige Lagerungseinheit. Der Einsatz erfolgt vor allem in axial beanspruchten Baugruppen des Maschinenbaus, bei denen für große Durchmesser eine belastbare Kontaktfläche benötigt wird.
Bei der Gehäusescheibe GS81152 erfolgt die Führung über den Außendurchmesser von 320 mm im Gehäuse. Die Bohrung misst 263 mm und weist bewusst ein radiales Spiel zur Welle auf, um ein Schleifen an der rotierenden Welle zu verhindern. Vor dem Einbau sind die Gehäusepassung sowie die plane Anlagefläche zu prüfen, da Unebenheiten die Lastverteilung negativ beeinflussen können. Mit einer Breite von 13,5 mm benötigt das Lagerbauteil zudem einen exakt bemessenen axialen Bauraum.
Dieses Bauteil dient als gehärtete Laufbahn für Axial-Wälzkörperkränze, wenn das Maschinengehäuse nicht gehärtet oder feinstbearbeitet ist. Sie nimmt axiale Belastungen auf und leitet diese an die Gehäusewand weiter, wodurch das umgebende Material vor mechanischem Verschleiß geschützt bleibt.
Die Scheibe besitzt eine Bohrung von 263 mm, einen Außendurchmesser von 320 mm und eine Baubreite von 13,5 mm. Durch diese Dimensionierung ist sie auf Gehäusebohrungen mit entsprechendem Sitz abgestimmt und bietet ausreichenden Freiraum für hindurchgeführte Wellen.
Der wesentliche Unterschied liegt in der Zentrierung und Funktion. Eine Gehäusescheibe ist außenzentriert und sitzt im stehenden Gehäuse, wobei ihre Bohrung radiales Spiel zur Welle aufweist. Eine Wellenscheibe hingegen wird über ihre Innenbohrung auf der rotierenden Welle zentriert und dreht sich mit dieser mit.
Das Modell GS81152 von NKE Steyr besteht aus Stahl. Dieser Werkstoff widersteht den Kontaktkräften der abrollenden Wälzkörper und trägt dazu bei, Verformungen sowie vorzeitige Materialermüdung unter Axiallast wirksam zu vermindern.
Die Bohrung von 263 mm ist so gewählt, dass zwischen der stehenden Gehäusescheibe und der rotierenden Welle kein Kontakt entsteht. Ein radialer Freiraum verhindert Reibung und Hitzeentwicklung, da die Führung ausschließlich über den Außenmantel von 320 mm in der Gehäusebohrung erfolgt.
Wichtig ist eine saubere, gratfreie und plan geschliffene Anlagefläche im Gehäuse. Da die Scheibe Axialkräfte flächig ableitet, führen Verunreinigungen oder Unebenheiten im Gehäusesitz zu Schiefstellungen, die eine ungleichmäßige Belastung des Wälzkörpersatzes und frühzeitigen Verschleiß verursachen können.
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