ZEN
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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Die Gehäusescheibe GS81208 von ZEN bietet mit den Maßen 42x68x5 mm aus Stahl eine gehärtete Laufbahn für axiale Rollenlagerungen.
Die Gehäusescheibe GS81208 dient als präzise gearbeitete Gegenlauffläche in Axiallagern, wenn benachbarte Maschinenteile nicht direkt gehärtet oder geschliffen werden können. In Kombination mit passenden Axial-Zylinderrollenkränzen nimmt dieses Bauteil von ZEN hohe einseitig wirkende Längskräfte auf. Durch die Fertigung aus Stahl hält die Scheibe mechanischem Druck stand und schützt das umgebende Gehäuse vor direktem Verschleiß.
Konstrukteure nutzen die Gehäusescheibe GS81208 vor allem im klassischen Maschinen- und Anlagenbau, wo axiale Belastungen auf engem Bauraum abgestützt werden müssen. Sie kommt typischerweise in Verbindung mit Axialkränzen zum Einsatz, wenn die Anschlusskonstruktion keine eigene Wälzkörperlaufbahn aufweist. Mit ihrer kompakten Breite von 5 mm lässt sich die Scheibe unkompliziert in bestehende Lageranordnungen einfügen. Die geschliffene Oberfläche ermöglicht dabei einen ruhigen Lauf der Wälzkörper.
Bei der Montage ist die Bauart der Gehäusescheibe GS81208 entscheidend: Anders als innenzentrierte Wellenscheiben wird diese Scheibe über ihren Außendurchmesser von 68 mm im Gehäuse geführt. Die Bohrung von 42 mm weist Spiel zur rotierenden Welle auf, um Reibung und unerwünschte Berührungen zu verhindern. Eine saubere, ebene Auflagefläche im Gehäuse trägt dazu bei, dass Axialkräfte gleichmäßig über den gesamten Umfang eingeleitet werden.
Als separates Bauteil für Axial-Wälzlagerungen fungiert sie als gehärtete Laufbahn für Wälzkörper, wenn das Maschinengehäuse ungehärtet ist. Die Scheibe wird über ihren Außenrand zentriert und bleibt im Betrieb fest im Gehäuse sitzen.
Die Scheibe besitzt eine Bohrung von 42 mm, einen Außendurchmesser von 68 mm sowie eine Breite von 5 mm. Diese standardisierten Abmessungen ermöglichen die passgenaue Kombination mit entsprechenden Axialkränzen und Wellenscheiben der gleichen Baugröße.
Gefertigt aus Stahl widersteht das Bauteil hohen Flächenpressungen und Rollkontaktbeanspruchungen durch Wälzkörper. Die feinstbearbeitete Lauffläche sorgt dafür, dass die Scheibe mechanisch stabil bleibt und einen gleichmäßigen Kraftfluss unterstützt.
Der Unterschied liegt in der Zentrierung: Eine Gehäusescheibe wie die GS81208 wird über ihren Außendurchmesser in der Gehäusebohrung geführt und hat Spiel zur Welle. Eine Wellenscheibe der Reihe WS sitzt dagegen mit Passung auf der rotierenden Welle und bleibt am Außendurchmesser frei.
Der Einsatz ist erforderlich, wenn das Gehäusematerial nicht den Anforderungen an eine Wälzkörperlaufbahn entspricht. Ohne eine gehärtete Scheibe würden die Rollen die Anschlussflächen beschädigen. Die Scheibe schafft eine widerstandsfähige Lauffläche, ohne dass das Gehäuse aufwendig gehärtet werden muss.
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