NKE
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| 30 | 5,66 € | 51,08 € |
Die Gehäusescheibe GS89312 von NKE Steyr (62x110x10,5 mm) dient als außenzentrierte Laufbahnkomponente aus Stahl für axiale Rollenlagerungen im Maschinenbau.
Die Gehäusescheibe GS89312 von NKE Steyr fungiert als gehärtete Lauffläche für Axial-Zylinderrollenkränze, wenn das Maschinengehäuse nicht direkt als Wälzkörperlaufbahn genutzt werden kann. Mit einer Bohrung von 62 mm, einem Außendurchmesser von 110 mm sowie einer Breite von 10,5 mm ergänzt dieses Bauteil aus Stahl axiale Lagerbaugruppen. Das Element nimmt reine Axialkräfte auf und schützt angrenzende Bauteile vor mechanischem Verschleiß.
Konstrukteure und Instandhalter verwenden dieses Lagerteil vor allem dort, wo axiale Kräfte plan in das Gehäuse eingeleitet werden müssen. Typische Einsatzfelder finden sich in Baugruppen der industriellen Antriebstechnik mit hohen axialen Belastungen. Die Scheibe bildet zusammen mit einem passenden Axial-Kranz und einer Wellenscheibe eine vollständige Lagerstelle. Das Bauteil kommt zum Einsatz, wenn die umgebende Gehäusebohrung weicher ist als der für Wälzkörper benötigte Stahl.
Im Unterschied zu einer innenzentrierten Wellenscheibe führen Monteure die Gehäusescheibe GS89312 im Gehäuse über ihren Außendurchmesser von 110 mm. Die Bohrung von 62 mm weist radiales Spiel zur rotierenden Welle auf, um Reibung und Berührung bei Drehbewegungen zu verhindern. Achten Sie bei der Konstruktion und Reparatur auf eine ebene, formstabile Anlagefläche in der Gehäuseaufnahme, damit die Axiallast vollflächig aufliegt und keine Verkippung entsteht.
Ein separates Wälzlagerteil aus Stahl für Axial-Zylinderrollenlagerungen. Sie besitzt eine Bohrung von 62 mm, einen Außendurchmesser von 110 mm und eine Breite von 10,5 mm. Die Scheibe stellt eine geschliffene Lauffläche bereit, falls Gehäusebauteile nicht selbst gehärtet oder feinstbearbeitet werden können.
Eine Gehäusescheibe wie die GS89312 wird am Außendurchmesser im Lagergehäuse zentriert und besitzt Spiel zur rotierenden Welle. Die Wellenscheibe hingegen sitzt mit engem Sitz direkt auf der Welle und weist Spiel zur Gehäusebohrung auf. Beide Scheiben schließen den Wälzkörpersatz axial ein und bilden zusammen mit dem Rollenkranz das Axiallager.
Die Scheibe besteht aus Stahl. Dieses Material bietet eine hohe Härte sowie Formstabilität, um den Druckbelastungen der abrollenden Zylinderrollen standzuhalten. Der Stahl ist dafür ausgelegt, Verformungen der Laufbahn unter axialer Krafteinwirkung entgegenzuwirken und unterstützt einen stabilen Lauf der Lagerstelle.
Das Modell weist eine Innenbohrung von 62 mm, einen Außendurchmesser von 110 mm und eine axiale Dicke von 10,5 mm auf. Diese Maße müssen exakt mit dem verwendeten Axial-Zylinderrollenkranz und der zugehörigen Wellenscheibe der entsprechenden Baureihe abgestimmt sein, um eine funktionierende Baugruppe zu bilden.
Eine Gehäusescheibe ist verhältnismäßig schmal und stützt sich flächig an der Anschlusskonstruktion ab. Ist die Anlagefläche im Gehäuse uneben, verformt sich die Scheibe unter Axiallast. Das führt zu ungleichmäßiger Spannungsverteilung auf den Wälzkörpern und kann frühzeitigen Verschleiß oder Lagerschäden verursachen.
Da es sich um eine offene Lagerscheibe ohne integrierte Dichtungen handelt, hängt die Schmierung vom Gesamtkonzept des Lagersystems ab. Sie wird gemeinsam mit dem Axial-Rollenkranz über das Schmiermittel des Getriebes oder Maschinengehäuses versorgt, wahlweise durch geeignetes Schmierfett oder eine kontinuierliche Ölschmierung.
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