INA
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 10 | 7,29 € | 138,70 € |
| 20 | 14,59 € | 131,40 € |
Die Gehäusescheibe GS89315 von INA bietet als außenzentrierte Lagerscheibe aus Stahl mit den Maßen 77x135x12,5 mm eine definierte axiale Lauffläche.
Mit der Gehäusescheibe GS89315 erhalten Sie eine funktionale Komponente für axiale Rollenlagerungen. Dieses Wälzlager-Bauteil dient als gehärtete Laufbahn für axiale Rollenkränze, wenn das umgebende Maschinengehäuse nicht selbst als Lauffläche genutzt werden kann. Das Fabrikat von INA besteht aus belastbarem Stahl und weist eine Bohrung von 77 mm, einen Außendurchmesser von 135 mm sowie eine Breite von 12,5 mm auf. In Kombination mit passenden Wälzkörperkränzen und Wellenscheiben nimmt die Gehäusescheibe hohe Axialkräfte auf.
Diese Gehäusescheibe kommt bei Konstruktionen mit hohen axialen Lasten zum Einsatz. Sie bildet die gehäuseseitige Gegenlauffläche in Axial-Rollenlagerungen, bei denen kompakter Bauraum und gerichtete Axialkräfte aufeinandertreffen. Die Komponente wird genutzt, wenn vorhandene Gehäuseflächen ungehärtet sind oder eine spanende Nachbearbeitung der Gehäusewand vermieden werden soll. Die Scheibe stellt hierbei eine definierte gehärtete Kontaktfläche unter kontinuierlicher Axiallast bereit.
Ausschlaggebend für die Funktion ist die Zentrierung im Gehäuse, da Gehäusescheiben über ihren Außendurchmesser von 135 mm geführt werden. Der Bohrungsdurchmesser von 77 mm ist bewusst so dimensioniert, dass ausreichend Spiel zur rotierenden Welle besteht und Berührungen vermieden werden. Vor dem Einbau sollten Sie die zylindrische Sitzfläche im Gehäuse auf Maßhaltigkeit und Sauberkeit prüfen. Zudem empfiehlt sich die Abstimmung mit dem zugehörigen Axialkranz sowie eine ausreichende Schmierstoffversorgung vor der Inbetriebnahme.
Dieses Bauteil stellt eine gehärtete Laufbahn für axiale Rollenkörper im Gehäuse bereit. Sie wird verwendet, wenn die angrenzende Gehäusewand konstruktiv nicht als Lauffläche ausgelegt ist. Durch ihre bearbeitete Oberfläche ermöglicht sie die reibungsarme Übertragung axialer Kräfte zwischen Wälzkörpersatz und Maschinengehäuse, ohne das Gehäusematerial direkt zu beanspruchen.
Die Abmessungen betragen 77 mm für die innere Bohrung, 135 mm für den Außendurchmesser sowie eine Breite von 12,5 mm. Der Innendurchmesser ist dabei größer als der Wellendurchmesser gewählt, damit die Scheibe die rotierende Welle nicht berührt, während der Außenrand der Zentrierung im Gehäuse dient.
Der wesentliche Unterschied liegt in der Zentrierung und den Durchmessertoleranzen. Während eine Wellenscheibe innenzentriert auf der Welle sitzt und mit dieser rotiert, wird eine Gehäusescheibe über ihren Außendurchmesser im Gehäuse geführt. Ihre Innenbohrung bleibt frei, um einen berührungslosen Lauf um die drehende Welle zu ermöglichen.
INA fertigt dieses Bauteil aus Stahl. Dieser Werkstoff zeichnet sich durch hohe Festigkeit und Härte aus, um den Beanspruchungen durch abrollende Wälzkörper standzuhalten. Die fein bearbeitete Lauffläche unterstützt einen gleichmäßigen Lauf und mindert den mechanischen Verschleiß im Betrieb.
Die Schmierung richtet sich nach dem gesamten Lagersystem und dem gewählten Wälzkörpersatz. Da die Scheibe über keine integrierten Dichtungen verfügt, muss das Schmiermittel über das umgebende Gehäuse zugeführt und gehalten werden. Eine kontinuierliche Schmierstoffversorgung schützt die metallischen Kontaktflächen vor Reibung und übermäßigem Abrieb.
Der Einsatz ist ratsam, wenn das Maschinengehäuse nicht oberflächengehärtet oder feingeschliffen werden kann. Durch die Integration einer separaten Scheibe entfällt eine aufwendige thermische Behandlung des Gehäuses. Zudem lässt sich die Scheibe bei regulären Wartungsarbeiten unkompliziert austauschen, falls Verschleißspuren auftreten.
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