SCHNEEBERGER
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 15 | 4,52 € | 85,82 € |
| 30 | 9,03 € | 81,31 € |
Der Führungswagen BMW30 -M-G3-V1 von Schneeberger dient als kompakter Flanschwagen mit vier Kugelreihen und leichter Vorspannung der präzisen Führung in Linearsystemen.
Der Führungswagen BMW30 -M-G3-V1 ist eine lineare Kugelumlaufeinheit der 30er Baureihe von Schneeberger, die für Verfahrbewegungen in industriellen Führungsanwendungen konzipiert ist. Durch den Aufbau als Flanschwagen in kurzer Ausführung lässt sich die Komponente platzsparend in kompakte Bauräume integrieren. Vier Kugelreihen übertragen Kräfte aus unterschiedlichen Lastrichtungen auf die Profilschiene. Die Konstruktion aus Stahl und Kunststoffkomponenten unterstützt einen gleichmäßigen Lauf im Temperaturbereich von -40 bis +80 Grad bei Einhaltung der Schneeberger Genauigkeitsklasse G3.
Dieses Linearelement eignet sich vor allem für Führungsaufgaben im Vorrichtungs- und Maschinenbau, bei denen die axiale Baulänge konstruktiv begrenzt ist. Die kurze Bauform spart Bauraum ein, während die vierreihige Kugelgeometrie eine stabile Führung unterstützt. Durch die Flanschbauform lassen sich Anschlusskonstruktionen von oben oder unten befestigen. Typische Einsatzbereiche finden sich in kompakten Linearführungen und Führungseinheiten mit begrenztem Bauraum.
Die Ausführung mit leichter Vorspannung trägt zu einer erhöhten Steifigkeit und einem spielfreien Lauf bei, ohne den Verschiebewiderstand übermäßig zu vergrößern. Für anspruchsvolle Umgebungsbedingungen ist der Wagen mit Enddichtungen, Längsdichtungen und Innendichtungen ausgerüstet. Dieses Dichtungskonzept hält Schmutzpartikel vom Kugelumlauf fern und unterstützt den Verbleib von Schmierstoff im Wälzraum. Über den integrierten Schmiernippel lässt sich das System bei planmäßigen Instandhaltungen nachschmieren.
Flanschwagen bieten eine breite Anschraubfläche mit durchgehenden Befestigungsbohrungen, wodurch sich Montageplatten direkt anbinden lassen. Die kurze Bauform verringert die axiale Baulänge des Führungswagens. Dies erweist sich bei Konstruktionen mit begrenztem Bauraum oder kurzen Hubwegen als zweckmäßig, ohne auf die Stabilität eines vierreihigen Kugelumlaufs zu verzichten.
Stirnseitige Enddichtungen werden mit integrierten Längsdichtungen und Innendichtungen kombiniert. Diese mehrstufige Barriere schützt vor dem Eindringen von Partikeln in die Kugelumläufe und hält das Schmiermittel im Wagen. Dadurch wird eine zuverlässige Abdichtung in staubbelasteten Industrieumgebungen unterstützt.
Bei leichter Vorspannung sind die Wälzkörper bereits im unbelasteten Zustand mit definiertem Druck zwischen Laufbahn und Führungswagen eingepasst. Dies minimiert radiales sowie axiales Spiel im Führungssystem, steigert die Steifigkeit und mindert Vibrationen bei dynamischen Bewegungen, während die Reibungskräfte moderat bleiben.
Zwischen -40 und +80 Grad behalten die verwendeten Stahl- und Kunststoffkomponenten sowie das Dichtungsmaterial ihre mechanische Festigkeit und Elastizität. Dieser Temperaturbereich deckt die gängigen Bedingungen im industriellen Einsatz ab. Für abweichende Betriebstemperaturen sind gesonderte Schmierstoffe und Komponentenabstimmungen zu prüfen.
Über den am Führungswagen integrierten Schmiernippel lässt sich geeignetes Schmiermittel direkt in das Kugelumlaufsystem einbringen. Regelmäßige Schmierintervalle im Rahmen der betrieblichen Instandhaltung unterstützen die gleichmäßige Benetzung der vier Kugelreihen und tragen dazu bei, die Wälzbahnen vor vorzeitigem Verschleiß zu bewahren.
Ohne Kugelkette laufen die Kugeln frei hintereinander in den Umlaufkanälen, anstatt durch Kunststoffelemente geführt zu werden. Dies ermöglicht eine hohe Anzahl tragender Wälzkörper in der Lastzone, wodurch der Wagen statische und dynamische Kräfte zuverlässig aufnehmen kann.
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