INA
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 10 | 7,70 € | 146,27 € |
| 20 | 15,40 € | 138,57 € |
Der Führungswagen KWVE20 -W-UG-V1-G3 von INA bietet als vierreihiger Flanschwagen in breiter Ausführung (80 mm) präzise Führung bei leichter Vorspannung.
Der Führungswagen KWVE20 -W-UG-V1-G3 ist eine lineare Kugelumlaufeinheit aus Stahl und Kunststoff für Schienen der 20er Baureihe. Als Flanschwagen in breiter Ausführung weist das Bauteil eine Breite von 80 mm auf und nimmt Lasten über vier Kugelreihen auf. Kombinierte End- und Längsdichtungen schützen das interne Wälzsystem vor dem Eindringen von Schmutzpartikeln und tragen zum Rückhalt des Schmierstoffs bei. Der Wagen ist nachschmierbar ausgeführt und arbeitet in einem Temperaturbereich von -10 bis +80 Grad.
Dieser Flanschwagen eignet sich für lineare Bewegungssysteme, bei denen kombinierte Kräfte und Momente aufzunehmen sind. Die vierreihige Kugelumlaufführung stützt Belastungen aus allen Hauptwirkrichtungen ab. Durch die breite Ausführung mit 80 mm Auflagebreite dient das Bauteil besonders Konstruktionen mit Momentenbelastungen um die Längsachse. Der Einsatz erfolgt in linearen Führungsanordnungen, die gleichmäßige Verfahrbewegungen und eine definierte Führungsstabilität über den Hub erfordern.
Die Kennzeichnung V1 weist eine definierte leichte Vorspannung auf. Diese reduziert das Führungsspiel und erhöht die Steifigkeit der Linearführung, ohne den Verschiebewiderstand übermäßig anzuheben. Die werkseitige Genauigkeitsklasse INA G3 definiert die zulässigen Maß- und Parallelitätsabweichungen für industrielle Standardanwendungen. Bei der Montage ist auf saubere Auflageflächen und das korrekte Schmierintervall zu achten, da dieser Wagen ohne Kugelkette konstruiert ist und regelmäßige Nachschmierung über Schmieranschlüsse benötigt.
Als vierreihige Kugelumlaufeinheit der 20er Baureihe in breiter Flanschbauform (80 mm) zeichnet sich dieses INA-Bauteil durch die Kombination aus Stahl und Kunststoff sowie End- und Längsdichtungen aus. Die Ausführung mit leichter Vorspannung V1 und Toleranzklasse G3 ist für lineare Führungsaufgaben im Temperaturbereich von -10 bis +80 Grad ausgelegt.
Das kombinierte Dichtungssystem aus End- und Längsdichtungen schützt das Innere des Wagens vor Verunreinigungen. Während die stirnseitigen Enddichtungen Partikel von der Schiene abstreifen, dichten die Längsdichtungen den Spalt an den Flanken ab. Dies schützt vor dem Eindringen von Schmutz in die vier Kugelreihen und hält das Schmiermittel im Laufbahnbereich.
Das Kürzel V1 kennzeichnet eine leichte Vorspannung der Kugeln im Führungswagen. Die Vorspannung reduziert das Radialspiel und erhöht die Führungssteifigkeit unter Last. Gleichzeitig bleibt die Verschiebekraft gering, sodass sich das System gleichmäßig bewegen lässt. Dies kommt Anwendungen zugute, die eine definierte Spielfreiheit bei moderater Reibung verlangen.
Der Wagen ist als nachschmierbare Einheit konstruiert und wird ohne Kugelkette gefertigt. Über die integrierten Schmieranschlüsse lässt sich Schmierstoff direkt in die Kugelumläufe einbringen. Die Nachschmierung sollte in regelmäßigen Intervallen erfolgen, passend zu den Betriebsbedingungen und der Verfahrleistung Ihrer Linearachse, um Reibung und Verschleiß zu minimieren.
Die Kennzeichnung G3 beschreibt die Toleranzklasse nach Herstellerspezifikation von INA. Sie definiert die zulässigen Höhen- und Breitenabweichungen sowie die Parallelitätstoleranzen des Wagens bezogen auf die Schiene. Klasse G3 entspricht einer Standard-Genauigkeit, die für die meisten Positionier- und Transportaufgaben im allgemeinen Maschinenbau ausgelegt ist.
Spezifiziert ist ein Betriebstemperaturbereich von -10 bis +80 Grad. Dieser Bereich resultiert aus den eingesetzten Werkstoffen aus Stahl und Kunststoff sowie den elastischen Dichtungskomponenten. Für Einsätze außerhalb dieser Grenzwerte sind gesonderte Schutzmaßnahmen oder alternative Werkstoffpaarungen erforderlich.