SCHNEEBERGER
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 2 | 38,44 € | 730,38 € |
| 3 | 76,89 € | 691,93 € |
Der Führungswagen MRW65 -C-G2-V1 von Schneeberger ist ein vierreihiger Rollen-Blockwagen mit leichter Vorspannung für hoch belastbare Profilschienenführungen im Maschinenbau.
Mit dem Führungswagen MRW65 -C-G2-V1 steht eine schwere Linearführungseinheit der 65er Baureihe zur Verfügung. Die Ausführung nutzt zylindrische Rollen als Wälzkörper, die eine Linienberührung zur Laufschiene herstellen. Durch die Rollengeometrie nimmt das Bauteil hohe Lasten und Kippmomente auf. Der Tragkörper besteht aus Stahl mit integrierten Kunststoffkomponenten für den reibungsarmen Rollenumlauf. Die Konstruktion ist ohne Kugelkette ausgeführt und nachschmierbar.
Einsatzbereiche finden sich vor allem in steifen Schwerlastachsen mit hohen Anforderungen an Führungsgenauigkeit und Belastbarkeit. Durch die vierreihige Anordnung der Rollen stützt die Einheit Kräfte aus allen Hauptrichtungen sowie Momente ab. Die hohe, schmale Blockbauform ermöglicht kompakte Schlittenaufbauten bei geringem seitlichem Bauraum. Das System arbeitet in einem Temperaturbereich von -40 bis +80 Grad in industriellen Umgebungen.
Die leichte Vorspannung V1 reduziert das Lagerspiel und erhöht die statische Steifigkeit der Linearachse, ohne übermäßige Reibung zu erzeugen. Zum Schutz des Wälzsystems dient das umfassende Dichtungskonzept: Stirnseitige Enddichtungen streifen grobe Partikel ab, während Längsdichtungen und Innendichtungen das Wälzsystem vor feinen Stäuben sowie Flüssigkeiten abschirmen. Über den Schmiernippel lassen sich die Laufbahnen bedarfsgerecht mit Schmierstoff versorgen. Die Toleranzklasse Schneeberger G2 definiert dabei eine präzise Wechselgenauigkeit.
Dieser Rollenführungswagen der 65er Baureihe basiert auf einem vierreihigen Rollenumlauf in hoher, schmaler Blockbauform. Zylindrische Wälzkörper bieten eine hohe Steifigkeit sowie Belastbarkeit. Die Fertigung in Genauigkeitsklasse G2 unterstützt reproduzierbare Laufeigenschaften, während die leichte Vorspannung V1 für eine spielfreie Führung sorgt.
In dieser Ausführung laufen zylindrische Rollen statt Kugeln im Umlaufkörper. Rollen erzeugen eine linienförmige Kontaktfläche auf der Führungsschiene. Dadurch verteilt sich der Druck gleichmäßiger auf das Material, was die statische und dynamische Steifigkeit des gesamten Linearschlittens im Vergleich zu Punktberührungen fördert.
Die Baugruppe verfügt über eine mehrstufige Abdichtung aus Enddichtungen, Längsdichtungen und Innendichtungen. Stirnseitige Abstreifer halten grobe Fremdkörper fern. Die Längs- und Innenlippen dichten den Rollenraum entlang der Schiene ab, sodass Schmierstoff im Wälzkörperbereich verbleibt und abrasive Partikel abgehalten werden.
Der Führungswagen ist für Betriebstemperaturen von -40 bis +80 Grad ausgelegt. Die verwendeten Werkstoffe aus Stahl und Kunststoff für die Rollenumlenkungen sind auf dieses Temperaturfenster abgestimmt. Bei veränderten Umgebungstemperaturen empfiehlt sich eine Abstimmung des Nachschmierintervalls auf die Betriebsbedingungen.
Das Bauteil ist als nachschmierbare Einheit konstruiert. Am Führungskörper befindet sich ein Schmiernippel, über den sich Schmierstoff direkt in das Schmierstoffreservoir und an die lasttragenden Rollenbahnen einbringen lässt. Eine regelmäßige Nachschmierung mindert den Verschleiß und unterstützt die Funktion des Dichtungspakets.
Die Kennzeichnung V1 definiert eine leichte Vorspannung der Rollenkörper im Schienensystem. Die Wälzkörper sind mit geringem Übermaß eingepasst, wodurch das System spielfrei geführt wird. Diese Konfiguration verbessert das Dämpfungsverhalten und die Führungsgenauigkeit bei geringer Eigenreibung im Betrieb.
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