INA
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 10 | 9,06 € | 171,96 € |
| 20 | 18,10 € | 162,92 € |
Der vierreihige INA Führungswagen KWVE25 -WL-V1-G4 bietet als breiter, langer Flanschwagen mit leichter Vorspannung eine präzise lineare Führung für industrielle Profilschienensysteme.
Der Führungswagen KWVE25 -WL-V1-G4 dient als präzise Linearführung auf Profilschienen der Baureihe 25. Bei dieser Ausführung laufen vier Kugelreihen im Tragkörper aus Stahl und Kunststoff, wodurch die Einheit Kräfte aus unterschiedlichen Wirkrichtungen aufnimmt. Die Kombination aus Enddichtungen und Längsdichtungen schützt das innere Wälzkörpersystem vor eindringenden Partikeln. Der Wagen ist nachschmierbar ausgeführt, sodass sich die Schmierstoffzufuhr direkt in bestehende Wartungsintervalle einbinden lässt.
Diese Bauform kommt in Linearachsen zum Einsatz, bei denen kombinierte Kräfte und Kippmomente auftreten. Durch die breite und lange Bauform stützt der Flanschwagen Momentenbelastungen im Schienensystem stabil ab. Das Bauteil ist für einen Betriebstemperaturbereich von -10 bis +80 Grad Celsius ausgelegt. Dank der leichten Vorspannung der Klasse V1 arbeitet das System spielfrei, behält aber gleichzeitig einen leichten und gleichmäßigen Lauf bei.
Die Kennzeichnung WL steht für eine breite und lange Flanschbauform. Anbauteile lassen sich direkt über den breiten Flansch verschrauben, was die Montage steifer Konstruktionen erleichtert. Die Toleranzklasse INA G4 definiert die Genauigkeit des Wagens und erlaubt einen gezielten Austausch bei der Instandhaltung. In Verbindung mit dem vierreihigen Kugelumlauf ohne Kugelkette entsteht ein Bauteil, das axiale sowie radiale Lasten im Schienensystem führt.
Der INA Flanschwagen der Baureihe 25 vereint ein vierreihiges Kugelumlaufsystem in breiter und langer Bauform mit der leichten Vorspannungsklasse V1 sowie Toleranzklasse G4. Er arbeitet ohne Kugelkette. Integrierte End- und Längsdichtungen schützen die innenliegenden Wälzkörper vor Verschmutzungen.
Das Kürzel WL kennzeichnet die breite und lange Bauform des Führungswagens. Gegenüber Standardwagen vergrößert diese Variante die Auflagefläche und ermöglicht eine stabilere Abstützung von Momenten. Durch die breite Flanschform stehen zudem praktische Anschlussbohrungen für die Befestigung Ihrer Bauteile zur Verfügung.
Die Klasse V1 steht für eine leichte Vorspannung der Kugeln im Laufbahnsystem. Dadurch wird mögliches Spiel im System eliminiert, was die Steifigkeit der Linearführung erhöht. Gleichzeitig bleibt der Verschiebewiderstand gering, sodass Antriebe nicht unnötig durch Reibungskräfte belastet werden.
Der Wagen ist nachschmierbar ausgeführt und besitzt entsprechende Schmieranschlüsse. Sie können Schmierfett bei Bedarf über Schmiernippel oder eine zentrale Schmierstoffversorgung direkt in die Umlenkzonen einbringen. Regelmäßiges Nachschmieren erhält die Betriebsbereitschaft und verdrängt Schmutzpartikel aus den Dichtlippenbereichen.
Der zulässige Betriebstemperaturbereich liegt zwischen -10 und +80 Grad Celsius. Die eingesetzten Werkstoffe aus Stahl und Kunststoffen der Umlenkung sowie der Dichtungen sind auf diesen Bereich ausgelegt, wodurch die Funktionsfähigkeit im laufenden Betrieb erhalten bleibt.
Die Einheit ist mit kombinierten Enddichtungen an den Stirnseiten und Längsdichtungen an den Längsseiten ausgestattet. Dieses geschlossene Dichtkonzept erschwert das Eindringen von Schmutzpartikeln in den Wälzkörperraum und hält das Schmiermittel im Wageninneren.