INA
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 10 | 9,73 € | 184,95 € |
| 20 | 19,47 € | 175,21 € |
Der Führungswagen KWVE30 -W-V1-G3 von INA bietet als vierreihiger Flanschwagen in breiter Bauform eine stabile Führung bei 142 mm Baubreite.
Der Führungswagen KWVE30 -W-V1-G3 von INA ist eine vierreihige Kugelumlaufeinheit für präzise Linearbewegungen in industriellen Führungsanwendungen. Die breite Bauform als Flanschwagen mit 142 mm Breite ermöglicht eine stabile Anbindung der Anschlusskonstruktion. Gefertigt aus Stahl und Kunststoff, arbeitet diese Einheit im Temperaturbereich von -10 bis +80 Grad. Dank integrierter End- und Längsdichtungen bleibt das Wälzsystem vor Schmutz geschützt, während die nachschmierbare Auslegung die laufende Wartung im Betrieb unterstützt.
Dieser Flanschwagen der 30er Reihe ist für die Aufnahme von Kräften aus unterschiedlichen Lastrichtungen sowie Momenten ausgelegt. Der Einsatz erfolgt typischerweise in linearen Verfahrachsen, bei denen eine exakte Führung unter Last gefordert ist. Durch die vierreihige Anordnung der Kugeln bietet die Einheit eine steife Führung. Die Bauform ohne Kugelkette eignet sich dabei für vielseitige industrielle Bewegungsabläufe unter wechselnden Lastbedingungen.
Die Kennzeichnung V1 steht für eine leichte Vorspannung des Wagens. Diese Vorspannung verringert das elastische Spiel unter Last, ohne die Leichtgängigkeit der Kugeln einzuschränken. In Kombination mit der Toleranzklasse INA G3 erhalten Sie eine definierte Maßhaltigkeit für präzise Parallel- und Höhenführungen. Bei der Montage stimmen Sie den Wagen auf die passende Führungsschiene der 30er Baureihe ab. Über die Schmieranschlüsse lässt sich der Wagen bedarfsgerecht nachschmieren.
Als vierreihige Kugelumlaufeinheit der 30er Reihe kombiniert dieses Modell von INA eine breite Flanschform mit 142 mm Gesamtbreite aus Stahl und Kunststoff. Die leichte Vorspannung V1 und die Toleranzklasse G3 ermöglichen eine spielfreie sowie maßhaltige Linearführung.
Die Dichtungsanordnung umschließt den Wagen an den Stirnseiten und entlang der Unterseite. Enddichtungen streifen grobe Partikel von der Schiene ab, während Längsdichtungen das Eindringen von Schmutz in den Wälzkörperraum verhindern. Gleichzeitig halten sie das Schmiermittel im Inneren, was einen sauberen Lauf und planbare Wartungsintervalle begünstigt.
Die Einheit ist für Betriebstemperaturen von -10 bis +80 Grad ausgelegt. Bei Einsätzen nahe den Grenzwerten ist die Verträglichkeit des Schmierstoffs zu beachten, da sich dessen Fließverhalten bei Kälte oder Wärme verändert.
Die Ausführung ist nachschmierbar gestaltet. Über Schmiernippel an den Stirnseiten oder Seitenflächen führen Sie dem Wagen frischen Schmierstoff direkt in die Kugelumläufe zu. Das regelmäßige Nachschmieren verdrängt Verunreinigungen und schützt die Laufbahnen aus Stahl vor vorzeitigem Verschleiß. Halten Sie sich dabei an die Schmierstoffvorgaben für Linearführungen.
Als Flanschwagen besitzt der Führungswagen seitlich ausladende Befestigungslaschen mit Gewindebohrungen. Die breite Ausführung bietet mit 142 mm Baubreite eine vergrößerte Auflagefläche. Dadurch können Sie Montageplatten oder Maschinenkomponenten von oben oder unten stabil verschrauben, was die Momentenaufnahme um die Längsachse begünstigt.
Bei Führungswagen ohne Kugelkette laufen die Wälzkörper direkt aneinandergereiht im Umlaufkanal. Dieses vollkugelige Prinzip ermöglicht eine maximale Anzahl tragender Kugeln im Lastbereich. Die Bauform ist robust, schmutzunempfindlich und bewährt sich in klassischen Industrieachsen, bei denen ein einfacher Aufbau und hohe Steifigkeit im Vordergrund stehen.