NSK
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 15 | 4,89 € | 92,98 € |
| 30 | 9,78 € | 88,09 € |
Der Führungswagen NAH20 EMZ von NSK bietet als vierreihiger Flanschwagen mit leichter Vorspannung präzise Führungseigenschaften für industrielle Linearführungen der 20er Baureihe.
Der Führungswagen NAH20 EMZ fungiert als beweglicher Wälzkörperträger auf Profilschienen und nimmt kombinierte Lasten sowie Drehmomente auf. Diese Ausführung aus Stahl und Kunststoff nutzt als Wälzkörper vier Kugelreihen ohne Kugelkette. Für anspruchsvolle Umgebungsbedingungen verfügt die Komponente über Enddichtungen sowie ergänzende Längsdichtungen. Der zulässige Temperaturbereich erstreckt sich von -40 bis +80 Grad Celsius, wodurch die Einheit vielfältige Aufgaben im Maschinenbau abdeckt.
Konstrukteure nutzen diesen Flanschwagen für Führungsaufgaben, bei denen Steifigkeit und gleichmäßiger Lauf unter wechselnden Lastrichtungen gefordert sind. Typische Einsatzfelder finden sich in präzisen Linearachsen, Führungsmodulen sowie Vorrichtungen des allgemeinen Maschinenbaus. Durch die leichte Vorspannung dämpft das Bauteil Schwingungen, ohne die Leichtgängigkeit der Linearbewegung einzuschränken. Die Ausführung eignet sich für Schienenanwendungen der industriellen 20er Reihe.
Die breite Flanschbauform erlaubt eine Verschraubung der Anschlusskonstruktion von oben oder von unten, was die Montage auf Maschinengestellen vereinfacht. Bei der Auswahl spielen die werkseitige Toleranzklasse NSK PN sowie das Dichtungskonzept eine tragende Rolle. Die Kombination aus Stirndichtungen und unterseitigen Längsdichtungen dient dazu, Schmutzpartikel fernzuhalten und Schmierstoff im Wälzbereich zu binden. Die Nachschmierung erfolgt bedarfsgerecht über den integrierten Schmiernippel während der regulären Instandhaltung.
Ein vierreihiges Kugelumlaufsystem ohne Kugelkette in Flanschbauform kennzeichnet diesen Wagen der 20er Baureihe. Das Führungselement verfügt über eine werkseitig leichte Vorspannung in der Toleranzklasse NSK PN. Enddichtungen und Längsdichtungen dienen dem Schutz des Kugelumlaufs vor eindringenden Fremdkörpern.
Der Hersteller spezifiziert einen Arbeitsbereich von -40 bis +80 Grad Celsius für diese Ausführung. Dieser Temperaturkorridor erlaubt den Einsatz in Industrieumgebungen, Kühlbereichen sowie Standardanwendungen im Sondermaschinenbau innerhalb der thermischen Grenzen der verbauten Dichtungs- und Kunststoffkomponenten.
Die Wartung erfolgt über den vorgesehenen Schmiernippel am Führungswagen. Über diesen Anschluss lässt sich Schmierfett direkt in das interne Kugelumlaufsystem einbringen. Eine regelmäßige Nachschmierung über diesen Wartungspunkt unterstützt die Funktion des Wälzkörperumlaufs über die vorgesehene Betriebsdauer.
Zusätzlich zu den frontseitigen Enddichtungen dichten integrierte Längsdichtleisten den Spalt an den Schienenflanken ab. Sie dienen dazu, das Eindringen von feinem Staub von der Unterseite her zu erschweren und Schmierstoffverluste entlang der Führungsschiene im laufenden Betrieb zu reduzieren.
Bei einer leichten Vorspannung werden die Kugelreihen mit geringem Übermaß in den Laufbahnen geführt. Dies erhöht die Steifigkeit des Gesamtsystems und verringert Spiel bei Richtungswechseln, während die Verschiebekraft dennoch gering bleibt.