KWVE25 -B-L-V1-G2 Führungswagen von INA
KWVE25 -B-L-V1-G2 Führungswagen von INA

INA

Führungswagen INA KWVE25 -B-L-V1-G2

Technische Daten
 
Breite
70 mm
Material
Stahl, Kunststoff
Dichtung
Enddichtungen und Längsdichtungen
Toleranzklasse
INA G2
Ausführung
lange Ausführung
Vorspannung
leichte Vorspannung
Wälzkörperart
Kugeln
Kugel-/Rollenreihen
vierreihig
Kugelkette
ohne Kugelkette
Bauform
Flanschwagen
Temperaturbereich
-10 bis +80 °C
Schmierung und Wartung
nachschmierbar
Baureihe
25er Reihe
Gewicht
1,023 kg
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Führungswagen INA KWVE25 -B-L-V1-G2
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Führungswagen INA KWVE25 -B-L-V1-G2

Der Führungswagen KWVE25 -B-L-V1-G2 von INA bietet als vierreihiger Flanschwagen mit 70 mm Breite eine spielfreie Führung für industrielle Linearachsen.

Der Führungswagen KWVE25 -B-L-V1-G2 von INA ist ein Kugel-Führungselement der 25er Baureihe. Ausgeführt als Flanschwagen in langer Bauform nimmt dieses Wälzlager Kräfte aus unterschiedlichen Richtungen sowie Momente um die Achsen auf. Die Konstruktion besteht aus einer Kombination von Stahl und Kunststoff. Für eine definierte Steifigkeit sorgt die werkseitige leichte Vorspannung V1.

In welchen Anwendungen kommt der Flanschwagen KWVE25 -B-L-V1-G2 zum Einsatz?

Die Führungseinheit ist für Linearführungen konzipiert, bei denen Momente und Lasten zuverlässig abgestützt werden müssen. Die vier Kugelreihen arbeiten ohne Kugelkette und ermöglichen unbegrenzte Hübe mit gleichmäßigen Laufeigenschaften. Durch die lange Ausführung verteilt der Wagen die auftretenden Kräfte über eine vergrößerte Kontaktzone auf der Profilschiene. Die Einheit ist nachschmierbar ausgeführt, sodass sich Schmierintervalle an die jeweiligen Betriebsbedingungen anpassen lassen.

Was bedeuten die Kennzeichnungen V1, G2 und die Dichtungen?

Die Kurzbezeichnung V1 kennzeichnet eine leichte Vorspannung, die das Führungsverhalten stabilisiert und die Steifigkeit der Linearführung erhöht. Die Toleranzklasse INA G2 beschreibt die Genauigkeitsklasse des Herstellers bezüglich Maß- und Formtoleranzen. Stirnseitige Enddichtungen und seitliche Längsdichtungen vermindern den Schmutzeintritt in das Kugelumlaufsystem und halten das Schmiermittel im Wagen. Der spezifizierte Temperaturbereich liegt zwischen -10 und +80 Grad.

Was kennzeichnet den Führungswagen KWVE25 -B-L-V1-G2?

Der vierreihige Kugel-Flanschwagen der 25er Baureihe zeichnet sich durch seine lange Ausführung, 70 mm Baubreite und den Betrieb ohne Kugelkette aus. Gefertigt aus Stahl und Kunststoff sowie mit werkseitiger leichter Vorspannung V1 versehen, bietet er eine steife Führung bei linearen Bewegungsabläufen.

Welche Funktion haben die End- und Längsdichtungen?

Die Kombination aus stirnseitigen Enddichtungen und seitlichen Längsdichtungen dichtet den Wagen rundum ab. Diese Anordnung verringert das Eindringen von Schmutz und Staub in das Kugelumlaufsystem. Gleichzeitig bleibt der Schmierstoff im Inneren der Führung, was zu einem gleichmäßigen Lauf beiträgt.

Was bedeutet die Toleranzklasse INA G2?

Die Bezeichnung G2 gibt die Genauigkeitsklasse des Herstellers an. Sie bestimmt die zulässigen Maß- und Formtoleranzen bezüglich Höhe und Breite des Wagens auf der Schiene. Die Klasse G2 erfüllt hohe Anforderungen an die Parallelität und Wiederholgenauigkeit im industriellen Anlagenbau.

Für welchen Temperaturbereich ist die Führungseinheit ausgelegt?

Der Führungswagen KWVE25 -B-L-V1-G2 ist für Betriebstemperaturen von -10 bis +80 Grad spezifiziert. Die verwendeten Werkstoffe aus Stahl und Funktionskunststoffen behalten in diesem thermischen Fenster ihre Formstabilität und mechanischen Eigenschaften.

Wie wird der Führungswagen KWVE25 -B-L-V1-G2 gewartet?

Die Einheit ist nachschmierbar konstruiert. Schmierstoff lässt sich direkt in das Umlaufsystem nachführen, um die Wälzkörper zuverlässig zu versorgen. Regelmäßige Nachschmierungen erhalten den Leichtlauf und tragen zum Schutz der Laufbahnen vor Verschleiß bei.

Welchen Vorteil bietet die Bauform als Flanschwagen?

Ein Flanschwagen besitzt Befestigungsbohrungen im breiten Flanschbereich. Diese Bauweise mit 70 mm Gesamtbreite ermöglicht die Verschraubung der Anschlusskonstruktion von oben oder unten. Das vereinfacht die Montage bei begrenzten Zugänglichkeiten im Maschinenbett erheblich.

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