INA
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 10 | 5,68 € | 107,74 € |
| 20 | 11,34 € | 102,08 € |
Führungswagen KWVE20 -B-V0-G2 von INA als vierreihiger Flanschwagen ohne Vorspannung für lineare Führungsaufgaben mit integrierten Stirn- und Längsdichtungen.
Der Führungswagen KWVE20 -B-V0-G2 gehört zur 20er Baureihe von INA und ist als vierreihige Kugelumlaufeinheit in Standardausführung konzipiert. Die Führungseinheit bewegt sich auf passenden Profilschienen über Kugeln als Wälzkörper. Durch die Kombination aus tragendem Stahlkörper und Führungselementen aus Kunststoff vereint die Komponente Formstabilität mit kontrollierter Führung der umlaufenden Kugeln.
Die Ausführung als Flanschwagen bietet eine breite Anschraubfläche, was die Befestigung an angrenzenden Konstruktionselementen erleichtert. Da die vier Kugelreihen ohne Vorspannung gefertigt sind, weist das System einen geringen Verschiebewiderstand auf. Die Bauform ohne Kugelkette ist für standardmäßige Führungsaufgaben ausgelegt, bei denen ein leichtgängiger Lauf bei unbegrenztem Hubweg im Vordergrund steht. Durch Enddichtungen und zusätzliche Längsdichtungen bleibt das Schmiermittel im Wagenraum.
Das Kurzzeichen V0 kennzeichnet eine Ausführung ohne definierte Vorspannung, wodurch das Wälzkörpersystem minimale Reibungskräfte erzeugt. Die Genauigkeitsklasse INA G2 definiert enge Grenzmaße bezüglich Bauhöhe und Parallelität der Führungseinheit. Das Bauteil ist für einen Temperaturbereich von -10 bis +80 Grad Celsius spezifiziert. Die Konstruktion ist nachschmierbar ausgeführt, sodass Schmierstoff direkt an die vier Kugelreihen nachgeführt werden kann.
Eine vierreihige Ausführung auf Kugelbasis in Flanschbauform kennzeichnet dieses Linearbauteil von INA. Der Wagen ist als Standardausführung der 20er Reihe gefertigt und enthält Komponenten aus Stahl sowie Kunststoff. Die Konstruktion ohne Vorspannung ermöglicht reibungsarme lineare Bewegungsabläufe bei hoher Spurgenauigkeit.
Die Kombination aus Enddichtungen und Längsdichtungen bildet einen Schutzraum um das Wälzkörpersystem. Stirnseitige Abstreifer halten Partikel von den Kugelbahnen fern, während unterseitige Längsdichtleisten das Eindringen von Schmutz entlang der Führungsschiene verringern. Gleichzeitig verbleibt das Schmiermittel länger im Inneren des Wagens.
Das Kurzzeichen V0 beschreibt eine Lagerung ohne zusätzliche mechanische Vorspannung der Kugeln. Diese Abstimmung reduziert den inneren Rollwiderstand bei linearen Bewegungen. Typischerweise kommt diese Ausführung bei Führungsaufgaben zum Tragen, bei denen geringe Verschiebekräfte im Vordergrund stehen.
Das Bauteil ist als nachschmierbare Einheit konstruiert und ermöglicht das Einbringen von Schmierstoff während des Betriebs. Schmieranschlüsse leiten das Schmiermittel direkt an die vier Kugelumläufe. Regelmäßige Schmierintervalle tragen dazu bei, den Verschleiß zwischen Wälzkörpern und Laufbahnen zu minimieren.
Die zulässige Betriebstemperatur liegt zwischen -10 und +80 Grad Celsius. Die Werkstoffe aus Stahl und Kunststoff sowie die Dichtungselemente sind auf diesen Bereich ausgelegt. Bei Temperaturen außerhalb dieses Fensters können sich Dichtwirkung und Materialeigenschaften der Kunststoffkomponenten verändern.