INA
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 2 | 10,78 € | 204,93 € |
| 5 | 21,56 € | 194,15 € |
Der Führungswagen KWSE25 -L-V2-G1 von INA bietet als langer Flanschwagen mit 70 mm Breite hohe Steifigkeit für lineare Führungsaufgaben.
Der Führungswagen KWSE25 -L-V2-G1 ist eine lineare Kugelumlaufeinheit aus Stahl und Kunststoff für Profilschienen der 25er Baureihe. Als sechsreihig gelagerter Flanschwagen in langer Bauform nimmt dieses Modell Kräfte sowie Kippmomente auf. Durch die Kombination aus stirnseitigen Enddichtungen und Längsdichtungen bleibt das Wälzsystem vor Schmutzeintrag geschützt. Der Wagen arbeitet ohne Kugelkette und lässt sich im laufenden Betrieb nachschmieren. Der zulässige Temperaturbereich reicht von -10 bis +80 Grad.
Konstruktionen mit erhöhten Momentenbelastungen profitieren von der verlängerten Auflagefläche dieses Flanschwagens. Typische Einsatzfelder finden sich bei Führungsachsen mit kontinuierlichen Verfahrzyklen und hohen Steifigkeitsanforderungen. Die sechs Kugelreihen verteilen die Last gleichmäßig auf die Profilschiene. Die Nachschmierbarkeit über Anschlüsse erleichtert die Instandhaltung und trägt zu planbaren Stillstandzeiten bei.
Das Kürzel V2 kennzeichnet eine mittlere Vorspannung ab Werk. Diese Ausführung verringert das Führungsspiel und erhöht die Steifigkeit der Führung, was Vibrationen bei dynamischer Last dämpft. In Kombination mit der Toleranzklasse INA G1 erfüllt der Wagen Vorgaben an eine präzise Führungsgenauigkeit. Berücksichtigen Sie bei der Montage die Wagenbreite von 70 mm und die Maße der passenden 25er Schiene. Die umlaufenden End- und Längsdichtungen schützen die Kontaktzonen vor Feststoffpartikeln.
Dieser sechsreihige Führungswagen der Baureihe 25 besitzt eine breite Flanschbauform in langer Ausführung. Das System aus Stahl und Kunststoff führt Kugeln ohne Kugelkette im Umlauf und weist eine Gesamtbreite von 70 mm auf. Durch die mittlere Vorspannung V2 und die Toleranzklasse G1 eignet sich der Wagen für steife, spielfreie Linearführungen.
Der Zusatz V2 definiert die Vorspannungsklasse und steht für eine werkseitig eingestellte mittlere Vorspannung. Durch diese definierte Vorspannung der Kugeln gegen die Laufbahnen erhöht sich die Steifigkeit des Führungssystems. Das verringert elastische Verformungen unter Belastung und verbessert das Führungsverhalten bei wechselnden Kräften.
Die Kombination schirmt das Innere des Wagens gegen Umgebungseinflüsse ab. Stirnseitige Enddichtungen streifen Partikel in Verfahrrichtung von der Schienenoberfläche ab, während Längsdichtungen an den Unterkanten das Eindringen von Schmutz von der Seite verhindern. Gleichzeitig halten die Dichtlippen den Schmierstoff im System und reduzieren Schmiermittelverluste.
Der Führungswagen ist für die regelmäßige Nachschmierung vorgesehen. Schmierstoff lässt sich über die vorgesehenen Schmieranschlüsse an den Stirnseiten oder Seitenflächen direkt in die Kugelumläufe einbringen. Die Nachschmierfristen richten sich nach den Umgebungsbedingungen, der Hubfrequenz und den Belastungen in der jeweiligen Anlage.
Die Materialkombination aus Stahl und Kunststoffkomponenten ist für Betriebstemperaturen von -10 bis +80 Grad ausgelegt. Ein Betrieb innerhalb dieses Fensters schützt die Dichtelemente und das Schmiermittel vor thermischer Überbeanspruchung.
Die Toleranzklasse G1 gibt die herstellerbezogene Genauigkeitsstufe des Führungswagens an. Sie definiert die maximalen Abweichungen bezüglich Höhe und seitlicher Parallelität der Bezugskanten zur Schiene. Die Klasse G1 bietet eine enge Fertigungsgenauigkeit für anspruchsvolle Positionieraufgaben und mehrachsige Führungssysteme.