INA
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 2 | 19,24 € | 365,56 € |
| 5 | 38,48 € | 346,32 € |
Der vierreihige Führungswagen KWVE55 -B-L-V1-G4 von INA in langer Flanschbauform mit 140 mm Breite bietet präzise Linearführung bei hoher Steifigkeit.
Der Führungswagen KWVE55 -B-L-V1-G4 gehört zur 55er Baureihe von INA und ist als langer Flanschwagen mit vier Kugelreihen konzipiert. Die Wälzkörper laufen direkt zwischen Schiene und Wagenkörper ohne Kugelkette ab. Die Kombination aus Enddichtungen und Längsdichtungen schützt das integrierte Wälzsystem vor eindringenden Fremdpartikeln und mindert Schmiermittelverluste. Der Wagen besteht aus Stahlkomponenten in Verbindung mit Kugelrückführungen und Elementen aus Kunststoff.
Linearführungen dieser Bauart nehmen durch die vierreihige Kugelgeometrie Belastungen aus allen Richtungen quer zur Achse sowie Drehmomente um alle Achsen auf. Die lange Ausführung vergrößert die wirksame Auflagebasis entlang der Schiene. In Kombination mit der werkseitigen leichten Vorspannung verringert diese Konstruktion das elastische Nachgeben unter Lasteinwirkung. Dadurch wird eine gleichmäßige Lastverteilung auf die tragenden Kugeln erreicht, was den Verschleiß im Linearbetrieb mindert.
Die breite Flanschform mit einer Gesamtbreite von 140 mm erlaubt eine direkte Schraubbefestigung der Anschlusskonstruktion von oben oder von unten über Durchgangs- beziehungsweise Gewindebohrungen. Die werkseitige Einstufung in die INA-Toleranzklasse G4 ermöglicht den gezielten Aufbau mehrteiliger Führungssysteme, bei denen parallele Schienenachsen exakt zueinander ausgerichtet sein müssen. Über integrierte Schmierstoffanschlüsse bleibt das System bedarfsgerecht nachschmierbar. Der zulässige Temperaturbereich liegt zwischen -10 und +80 Grad Celsius.
Als vierreihige Kugelumlaufeinheit der 55er Reihe von INA verfügt die lange Flanschausführung über eine Breite von 140 mm. Das Bauteil arbeitet ohne Kugelkette und weist eine leichte Vorspannung auf. Eine Dichtungsanordnung aus stirnseitigen Enddichtungen und Längsdichtungen schützt die innenliegenden Laufbahnen vor Schmutzeintrag.
Die werkseitige Vorspannung V1 verringert das Radialspiel zwischen den Wälzkörpern und den Laufbahnen auf ein definiertes Minimum. Dadurch steigt die Steifigkeit der Linearführung unter Last. Gleichzeitig führt die leichte Vorlast zu einer stabilen Führung bei wechselnden Kraftrichtungen, ohne den Verschiebewiderstand unverhältnismäßig zu erhöhen.
Der Wagen kombiniert stirnseitige Enddichtungen mit seitlich angeordneten Längsdichtungen. Die Enddichtungen streifen Partikel und Staub während der Verfahrbewegung von der Schienenoberfläche ab. Die Längsdichtungen schließen das Kugelumlaufsystem nach unten ab, halten den Schmierstoff im System und mindern Schmiermittelverluste.
Der zulässige Einsatzbereich erstreckt sich von -10 bis +80 Grad Celsius. Die verwendeten Werkstoffe Stahl und Kunststoff behalten in diesem thermischen Fenster ihre Formstabilität und mechanische Festigkeit, sodass die Funktion der Kugelrückführungen und Dichtlippen erhalten bleibt.
Die Ausführung ist nachschmierbar konstruiert und verfügt über Schmierstoffanschlüsse an den Stirnseiten. Je nach Einsatzbedingungen lässt sich frisches Schmiermittel gezielt in die Kugelumläufe nachfördern. Dies verdrängt gealterten Schmierstoff und trägt zum Erhalt der Funktionsfähigkeit des Wälzsystems bei.