INA
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 10 | 9,27 € | 176,06 € |
| 20 | 18,53 € | 166,80 € |
Der vierreihige Führungswagen KWVE30 -B-L-V1-G4 von INA bietet als langer Flanschwagen mit 90 mm Breite präzise Linearführung bei leichter Vorspannung.
Die Ausführung KWVE30 -B-L-V1-G4 basiert auf einer vierreihigen Kugelumlaufführung der 30er Baureihe von INA. Das Bauteil dient zur präzisen Führung linearer Bewegungen auf Profilschienen und nimmt kombinierte Kräfte sowie Kippmomente auf. Der aus Stahl und Kunststoff gefertigte Wagen arbeitet ohne Kugelkette und ist für Betriebstemperaturen von -10 bis +80 Grad ausgelegt. Zur Wartung bleibt das Wälzkörpersystem nachschmierbar.
Der lange Flanschwagen ist für Linearachsen mit hohen Anforderungen an Momentenaufnahme und Führungssteifigkeit konzipiert. Durch die verlängerte Bauform vergrößert sich der wirksame Stützabstand auf der Schiene, was die Belastbarkeit gegenüber Nick- und Giermomenten begünstigt. Das integrierte Dichtungssystem aus End- und Längsdichtungen hält Fremdkörper aus dem Wälzkörperraum fern und bindet das Schmiermittel im Wageninneren.
Die leichte Vorspannung V1 verringert das innere Führungsspiel im Kugelumlauf, was die Steifigkeit der Linearführung erhöht und das Laufverhalten stabilisiert. Die Einstufung in die Toleranzklasse INA G4 legt verbindliche Höhen- und Breitenabweichungen fest und sichert reproduzierbare Maßgenauigkeit im Austauschfall. Für die Montage bietet die breite Flanschform ebene Anlage- und Befestigungsflächen zur stabilen Anbindung an die Anschlusskonstruktion.
Der Wagen vereint als vierreihige Kugelumlaufführung der 30er Baureihe von INA die Werkstoffe Stahl und Kunststoff. Die lange Flanschbauform weist eine Breite von 90 mm auf. Zur Ausstattung gehören End- und Längsdichtungen sowie eine Konstruktion ohne Kugelkette, die nachschmierbar bleibt.
Zulässig ist ein Temperaturbereich von -10 bis +80 Grad. In dieser Spanne bleiben die Dichtungen sowie die internen Kunststoffbauteile formstabil und funktionstüchtig. Bei abweichenden thermischen Betriebsbedingungen sind Schmierstoffauswahl und Werkstoffgrenzen gesondert abzustimmen.
Die Kombination aus stirnseitigen Enddichtungen und seitlichen Längsdichtungen schirmt die vier Kugelreihen rundum ab. Sie streift anfallende Späne sowie Staub von der Profilschiene ab. Gleichzeitig dichten die Leisten den Innenraum ab, damit das Schmierfett an den lasttragenden Wälzkörpern verbleibt.
Die Kennzeichnung V1 steht für eine werkseitige leichte Vorspannung der Kugeln im Führungswagen. Diese reduziert das Betriebsspiel im Führungssystem und erhöht die Führungssteifigkeit unter Last, ohne den Verschiebewiderstand übermäßig anzuheben.
Das Nachschmieren erfolgt über Schmieranschlüsse direkt in die Umlaufkanäle des Wagens. Durch frischen Schmierstoff werden die vier Kugelreihen versorgt und Reibung sowie Verschleiß an den Laufbahnen minimiert.
Die lange Ausführung vergrößert die wirksame Stützbasis auf der Profilschiene und nimmt Momentenlasten in Längsrichtung stabiler auf. Zudem bietet die Flanschbauform breite Anschraubflächen, die eine feste Verschraubung mit der Anschlusskonstruktion von oben oder unten ermöglichen.