INA
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 2 | 17,46 € | 331,73 € |
| 5 | 34,92 € | 314,27 € |
Der Führungswagen KWSE45 -L-V2-G2 von INA bietet als 120 mm breiter Flanschwagen mit sechs Kugelreihen hohe Führungssteifigkeit für industrielle Linearachsen.
Der Führungswagen KWSE45 -L-V2-G2 ist ein nachschmierbares Linearlagerelement der 45er Baureihe von INA. In dieser langen Flanschausführung stützt sich die Führung auf sechs Kugelreihen ohne Kugelkette, gefertigt aus Stahl und technischen Kunststoffkomponenten. Ein Dichtsystem aus Enddichtungen und Längsdichtungen schirmt das Innere vor eindringenden Partikeln ab. Für den industriellen Lauf deckt die Einheit einen zulässigen Temperaturbereich von -10 bis +80 Grad ab.
Diese Profilschienenführung nimmt Kräfte aus unterschiedlichen Richtungen sowie Momente um die Achsen auf. Durch die sechsreihige Anordnung der Wälzkörper und die lange Bauform verteilt der Wagen auftretende Betriebskräfte über eine vergrößerte Kontaktzone. Das Bauteil kommt vor allem in Linearachsen des Maschinenbaus sowie in Positionier- und Handhabungssystemen zum Einsatz, bei denen Konstrukteure hohe Steifigkeit und präzise Längsbewegungen verlangen.
Das Kennzeichen V2 steht für eine mittlere Vorspannung. Diese verringert das elastische Einfedern der Kugeln unter Last und sorgt für spielfreies Führungsverhalten. Die Toleranzklasse INA G2 steht für geringe Höhen- und Breitenabweichungen, was den parallelen Einsatz mehrerer Führungswagen auf einer Schiene vereinfacht. Für die Auslegung der Anschlusskonstruktion ist neben der Flanschbreite von 120 mm auch die Zugänglichkeit zur Nachschmierung einzuplanen.
Dieser Flanschwagen der 45er Baureihe von INA besitzt eine lange Ausführung mit 120 mm Breite und arbeitet mit sechs Kugelreihen ohne Kugelkette. Die Kombination aus mittlerer Vorspannung V2 und der Genauigkeitsklasse G2 sorgt für hohe Tragfähigkeit, Steifigkeit und präzisen Lauf in anspruchsvollen Linearführungen.
Die stirnseitigen Enddichtungen streifen Schmutz von der Schienenoberfläche ab, während die integrierten Längsdichtungen das Wälzsystem an den Flanken gegen Fremdkörper abdichten. Dieses geschlossene Dichtungskonzept hält den Schmierstoff im Wagenkörper und schützt die Kugeln vor vorzeitigem Verschleiß durch Partikeleintrag.
Die Toleranzklasse G2 beschreibt eine enge Genauigkeitsstufe für die Maßhaltigkeit des Führungswagens. Sie legt zulässige Abweichungen bezüglich Höhe und seitlichem Abstand zur Führungsschiene fest. Das erleichtert den Austausch im Instandhaltungsfall sowie den gleichzeitigen Einsatz mehrerer Führungswagen auf derselben Achse.
Der zulässige Betriebstemperaturbereich liegt zwischen -10 und +80 Grad. Dieser Bereich wird durch die verwendeten Werkstoffe aus Stahl und Kunststoff sowie das Schmierstoffsystem bestimmt. Bei Anwendungen nahe den Grenzwerten sollten Schmierfristen und Umgebungsbedingungen engmaschig überwacht werden.
Der Wagen ist als nachschmierbare Einheit konstruiert. Über integrierte Schmieranschlüsse an den Stirnseiten oder Flanken lässt sich frischer Schmierstoff direkt in das Kugelumlaufsystem einbringen. Dies ermöglicht regelmäßige Serviceintervalle im laufenden Betrieb, ohne dass die Linearführung demontiert werden muss.
Die Flanschbauform stellt mit 120 mm Breite eine breite Auflagefläche mit Durchgangsbohrungen bereit. Dadurch lässt sich die Anschlusskonstruktion stabil von oben oder unten verschrauben. Dies unterstützt gezielt Baugruppen, bei denen hohe Kippmomente sicher aufgenommen werden müssen.