INA
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 10 | 7,95 € | 150,93 € |
| 20 | 15,89 € | 142,99 € |
Der vierreihige Führungswagen KWVE25 -B-NL-V2-G3 von INA verbindet eine niedrige, lange Flanschbauform mit 70 mm Breite und mittlerer Vorspannung.
Der Führungswagen KWVE25 -B-NL-V2-G3 ist eine Kugelumlaufeinheit der 25er Baureihe von INA mit der Toleranzklasse G3. Als vierreihiges System ohne Kugelkette nimmt diese lineare Führungskomponente Kräfte aus mehreren Lastrichtungen auf. Der Werkstoffverbund aus Stahl und technischem Kunststoff arbeitet in einem Temperaturbereich von -10 bis +80 Grad. Als Flanschwagen mit 70 mm Breite unterstützt die Einheit stabile Maschinenkonstruktionen bei geringem vertikalem Bauraum.
Durch seine niedrige und lange Ausführung kommt der Wagen vorrangig in Linearachsen zum Einsatz, die eine flache Konstruktion erfordern. Die vierreihige Kugelumlaufführung eignet sich für unbegrenzte Hübe und stützt wirkende Momente durch den verlängerten Tragkörper ab. Dank der mittleren Vorspannung V2 widersteht das System elastischen Verformungen bei wechselnden Lastrichtungen. Typische Einsatzgebiete liegen im Maschinenbau und in Vorrichtungen mit direkter Flanschverschraubung.
Das Kürzel NL kennzeichnet eine niedrige Bauhöhe in Verbindung mit einem langen Führungskörper. Gegenüber kurzen Varianten führt der verlängerte Wagen mehr tragende Wälzkörper, was die Steifigkeit erhöht. Die Vorspannungsklasse V2 definiert eine mittlere Vorspannung, wodurch das Wälzsystem für eine spielfreie Führung ausgelegt ist. Beidseitige Enddichtungen und zusätzliche Längsdichtungen schützen die Laufbahnen vor Schmutzeintrag. Da der Führungswagen nachschmierbar ist, lässt sich die Schmierstoffversorgung über Schmiernippel an den Wartungsplan anpassen.
Dieser Führungswagen der 25er Baureihe besitzt eine Flanschbauform mit einer Breite von 70 mm. Die Kennzeichnung NL weist auf eine niedrige Bauhöhe und eine verlängerte Wagenlänge hin. Durch die Flanschausführung stehen breite Anschraubflächen zur Verfügung, die eine Befestigung an der Anschlusskonstruktion erleichtern.
Das Dichtungssystem besteht aus stirnseitigen Enddichtungen sowie zusätzlichen Längsdichtungen. Diese Kombination dichtet die Wälzkörperlaufbahnen an den Stirnseiten und entlang der Schiene ab. Sie schützt das Innere des Wagens vor eindringenden Partikeln und hält den Schmierstoff im Wälzbereich.
Die Kennzeichnung V2 steht bei INA für eine definierte mittlere Vorspannung der Wälzkörper. Durch diese Werkseinstellung ist der Führungswagen für einen spielfreien Lauf auf der Profilschiene ausgelegt. Das System federt unter Krafteinwirkung weniger ein und erzielt eine höhere Steifigkeit als Ausführungen ohne Vorspannung.
Der Wagen ist für den industriellen Einsatz nachschmierbar ausgeführt. Schmierstoff lässt sich über stirnseitige Anschlüsse direkt in die Umlenkungen und Lastzonen einbringen. Für die Nachschmierung eignen sich Standard-Wälzlagerfette, abgestimmt auf die Umgebungsbedingungen und den Temperaturbereich von -10 bis +80 Grad.
Die Angabe G3 beschreibt die herstellerspezifische Genauigkeitsklasse von INA für Profilschienenführungen. Sie legt die zulässigen Maß- und Parallelitätstoleranzen des Wagens fest. Die Klasse G3 definiert das Führungsverhalten im industriellen Standardbereich und unterstützt den passgenauen Austausch bei Instandhaltungsarbeiten.
Der Tragkörper und die tragenden Kugeln bestehen aus Wälzlagerstahl, während Bauteile wie die Kugelumlenkungen und Dichtlippen aus technischem Kunststoff gefertigt sind. Dieser Materialverbund ist für Umgebungstemperaturen zwischen -10 und +80 Grad ausgelegt und deckt den regulären industriellen Betrieb ab.