INA
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 2 | 9,42 € | 179,03 € |
| 5 | 18,84 € | 169,61 € |
Dieser vierreihige INA Führungswagen RWU25 -E-HL-V3-G2 der 25er Reihe bietet hohe Vorspannung und Steifigkeit durch Rollen-Wälzkörper für anspruchsvolle Linearachsen.
Der Führungswagen RWU25 -E-HL-V3-G2 kommt als Blockwagen auf Profilschienenführungen zum Einsatz. Als Wälzkörper dienen zylindrische Rollen, die in vier Reihen angeordnet sind. Diese Konstruktion erzielt im Vergleich zu Kugelumläufen eine größere Kontaktfläche und nimmt hohe Lasten sowie Kippmomente auf. Die Einheit besteht aus Stahl mit Funktionskomponenten aus Kunststoff und ist für Betriebstemperaturen von -10 bis +80 Grad ausgelegt.
Der Rollen-Führungswagen eignet sich vor allem für Linearführungen, die hohe statische und dynamische Steifigkeit verlangen. Die Bauform als Blockwagen in hoher, schmaler und langer Ausführung ermöglicht eine kompakte Montage bei gleichzeitig vergrößerter Auflagebasis. Führungsanordnungen mit hohen Belastungen profitieren von der Bauweise, da Rollenumläufe die elastische Verformung unter Last minimieren. Durch die vierreihige Auslegung nimmt die Einheit Kräfte aus allen Hauptbelastungsrichtungen quer zur Bewegungsachse auf.
Die Kennzeichnung V3 steht für eine hohe Vorspannung ab Werk. Diese spielfreie Voreinstellung erhöht die Systemsteifigkeit maßgeblich, setzt jedoch eine präzise vorbereitete Montagefläche voraus. Zum Schutz der inneren Rollenreihen verfügt der Wagen über stirnseitige Enddichtungen und integrierte Längsdichtungen. Das Dichtungssystem schirmt Schmutzpartikel ab und hält den Schmierstoff im Wälzraum. Der Wagen arbeitet ohne Kugelkette, bleibt über Schmieranschlüsse nachschmierbar und entspricht der INA Toleranzklasse G2.
Der Rollen-Führungswagen der 25er Baureihe von INA ist in vierreihiger Blockwagen-Bauform gefertigt. Die Ausführung HL kennzeichnet eine hohe, schmale und lange Bauform. In Verbindung mit der hohen Vorspannung V3 bietet dieser Typ eine ausgeprägte Steifigkeit für spielfreie Längsführungen bei anspruchsvollen Belastungen.
Zylindrische Rollen bilden im Vergleich zur punktförmigen Kugelauflage eine Linienberührung mit der Laufschiene aus. Dadurch verteilt sich die Last über eine wesentlich größere Kontaktfläche. Das System federt unter Einwirkung hoher Kräfte weniger ein und nimmt stärkere Momente auf, was zu einer merklich erhöhten Führungssteifigkeit beiträgt.
Die Einheit besitzt eine Rundum-Abdichtung aus stirnseitigen Enddichtungen und seitlichen Längsdichtungen. Diese Dichtlippen streifen Partikel von der Schiene ab und dichten den Wälzkörperraum entlang der Führung ab. Gleichzeitig tragen die Längsdichtleisten dazu bei, den Schmierstoff im Innenraum zu halten.
Die Toleranzklasse G2 definiert die herstellerbezogene Genauigkeitsstufe des Führungswagens bezüglich Höhen- und Breitenmaßen sowie der Parallelität der Laufbahnen. Diese Klassifizierung trägt dazu bei, dass Wagen und Führungsschiene innerhalb enger Fertigungsgrenzen zueinander passen, was insbesondere bei Führungsanordnungen mit mehreren Wagen pro Schiene relevant ist.
Die Baueinheit ist nachschmierbar ausgeführt und besitzt Anschlüsse für Schmiernippel. Über diese Schmierkanäle lassen sich die vier Rollenreihen im Betrieb regelmäßig mit Schmierfett oder Schmieröl versorgen, um Reibung sowie Verschleiß zu vermindern und den Schmierfilm auf den Laufbahnen aufrechtzuerhalten.
Der spezifizierte Temperaturbereich für diese Ausführung liegt zwischen -10 und +80 Grad Celsius. Die eingesetzten Dichtungen und Umlenkkomponenten aus Kunststoff sind für diesen thermischen Einsatzbereich ausgelegt. Bei Einsätzen nahe den Grenzwerten sollte stets auch die Temperaturbeständigkeit des verwendeten Schmierstoffs beachtet werden.