INA
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 2 | 14,76 € | 280,25 € |
| 5 | 29,50 € | 265,51 € |
Der Führungswagen KWSE45 -V2-G3 von INA bietet als sechsreihiger Flanschwagen mit 120 mm Breite hohe Steifigkeit für anspruchsvolle Profilschienenführungen.
Der Führungswagen KWSE45 -V2-G3 von INA ist ein hochbelastbares Linearlager der 45er Baureihe für exakte Längsbewegungen auf Profilschienen. Ausgeführt als Flanschwagen mit sechs Kugelreihen nimmt die Einheit hohe Kräfte und Momente aus allen Richtungen senkrecht zur Bewegungsachse auf. Werkstoffe wie Stahl und Kunststoff bilden eine langlebige Konstruktion, während das Dichtungspaket aus End- und Längsdichtungen das Wälzsystem vor Verschmutzung schützt. Konstruktionen im Maschinenbau nutzen diesen Führungswagen vor allem in anspruchsvollen Vorschubachsen und Führungssystemen.
Dieser sechsreihige Führungswagen eignet sich vor allem für Linearachsen mit hoher Anforderung an Führungsgenauigkeit und statische wie dynamische Belastbarkeit. Die Flanschbauform mit 120 mm Breite ermöglicht eine stabile Verschraubung von Montageplatten oder Maschinentischen direkt von oben oder unten. Typische Einsatzfelder finden sich im allgemeinen Maschinenbau, in Handhabungssystemen sowie in Vorrichtungen, bei denen gleichmäßige Führungssteifigkeit unter wechselnden Lastrichtungen gefordert ist. Über den zulässigen Temperaturbereich von -10 bis +80 Grad arbeitet die Kugelumlaufführung in den meisten industriellen Werksumgebungen betriebssicher.
Die Toleranzklasse INA G3 definiert eine enge Fertigungsgenauigkeit, die einen exakten Lauf und gleichmäßige Spaltmaße unterstützt. In Kombination mit der mittleren Vorspannung erhöht sich die Steifigkeit der Führungseinheit, da elastische Verformungen der Kugeln unter Last reduziert werden. Da der Wagen ohne Kugelkette ausgeführt ist, stehen maximale Wälzkörper in den sechs Kugelreihen im Eingriff. Zudem lässt sich das System im Betrieb nachschmieren, was längere Wartungsintervalle begünstigt und den Schmierfilm in den Laufbahnen auffrischt.
Ausgeführt als sechsreihiger Flanschwagen besitzt dieses Modell eine Breite von 120 mm. Die voll bestückten Kugelreihen ohne Kugelkette ermöglichen eine hohe Tragfähigkeit in allen Lastrichtungen quer zur Schiene. Integrierte Längs- und Enddichtungen schützen die Laufbahnen, während Schmieranschlüsse eine bedarfsgerechte Nachschmierung im laufenden Betrieb ermöglichen.
Die Bezeichnung G3 kennzeichnet eine definierte Genauigkeitsklasse von INA für Profilschienenführungen. Sie legt geringe Maß- und Laufabweichungen für Höhe und Parallelität fest. Dies ermöglicht den präzisen Aufbau von Führungsachsen in Werkzeug- und Sondermaschinen, bei denen eine exakte Positionierung der bewegten Massen gefordert ist.
Eine mittlere Vorspannung eliminiert das Radialspiel zwischen Wagen und Führungsschiene bereits im lastfreien Zustand. Durch das definierte Übermaß verringert sich die elastische Verformung der Wälzkörper unter Last. Das Ergebnis ist eine erhöhte Führungssteifigkeit, die Vibrationen dämpft und die Genauigkeit dynamischer Vorschubachsen verbessert.
Die Konstruktion kombiniert stirnseitige Enddichtungen mit integrierten Längsdichtungen an den Flanken. Die Endabstreifer halten Späne und Staub auf der Schiene zurück, während die Längsdichtleisten den Austritt von Schmierfett verhindern. Diese Rundumabdichtung schützt die innenliegenden Kugelumläufe vor vorzeitigem Verschleiß durch eindringende Fremdkörper.
Zulässig ist ein Temperaturbereich von -10 bis +80 Grad Celsius. Begrenzt wird diese Spanne durch die Kappen- und Dichtungselemente aus Kunststoff sowie das integrierte Schmierfett. Innerhalb dieser Grenzen behalten die Dichtlippen ihre Elastizität und das Schmiermittel seine Viskosität für den reibungsarmen Lauf der Kugeln.
Als nachschmierbare Komponente verfügt der Wagen über Schmierkanäle mit standardisierten Anschlüssen. Schmierstoff gelangt über Schmiernippel an den Stirnseiten gezielt in die Kugelumläufe. Regelmäßiges Nachfetten erneuert den trennenden Schmierfilm auf den Laufbahnen, führt feine Abriebpartikel ab und verlängert die Nutzungsdauer der Linearführung.