NSK
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 2 | 22,44 € | 426,54 € |
| 5 | 44,89 € | 404,09 € |
Der Führungswagen RAA55 GMK6Z von NSK ist ein vierreihiger Rollen-Flanschwagen der 55er Reihe in langer Ausführung für hochbelastbare Linearführungen.
Der Führungswagen RAA55 GMK6Z führt lineare Bewegungen präzise und steif auf Profilschienen aus. NSK stattet diesen Flanschwagen mit vierreihigen Rollen als Wälzkörpern aus, wodurch er hohe Kräfte aufnimmt. Das Bauteil der 55er Reihe besteht aus Stahl sowie Kunststoffkomponenten und besitzt eine leichte Vorspannung. Ein integriertes Schmiersystem sowie stirnseitige Enddichtungen und Längsdichtungen schützen den Rollenumlauf vor Verunreinigungen. Der Wagen eignet sich für industrielle Linearachsen mit anspruchsvollen Anforderungen an Führungsgüte und Belastbarkeit im Temperaturbereich von -40 bis +80 Grad.
Der Führungswagen kommt vorwiegend in Linearachsen zum Einsatz, die hohe statische und dynamische Lasten aufnehmen müssen. Durch die zylindrischen Rollen bietet die Profilschienenführung eine höhere Steifigkeit als Systeme mit Kugeln. Die lange Ausführung verteilt auftretende Biegemomente auf eine vergrößerte Kontaktfläche, was Kippbewegungen wirksam reduziert. Relevante Einsatzfelder sind Führungsachsen mit hohen Anforderungen an Führungssteifigkeit und Tragfähigkeit. Dank der Eignung für Umgebungstemperaturen von -40 bis +80 Grad arbeitet der Wagen auch unter anspruchsvollen thermischen Bedingungen stabil.
Die breite Flanschbauform erlaubt eine Verschraubung von oben oder unten, was die Montage an der Anschlusskonstruktion begünstigt. Mit der Toleranzklasse NSK PN erhalten Anwender eine definierte Laufgenauigkeit für anspruchsvolle Positionieraufgaben. Die leichte Vorspannung erhöht die Steifigkeit des Rollenführungssystems, ohne den Verschiebewiderstand unverhältnismäßig zu steigern. Zudem versorgt das werkseitig integrierte Schmiersystem die vier Rollenreihen gleichmäßig mit Schmierstoff. Für die Schutzwirkung gegen Schmutzpartikel ist bei der Konstruktion auf die Freigängigkeit der End- und Längsdichtungen zu achten.
Dieser Wagen kombiniert vier Rollenreihen mit einer langen Flanschbauform der 55er Baureihe. Er besitzt eine leichte Vorspannung und die Toleranzklasse NSK PN. Gegenüber Kugelwagen bieten die Rollen als Wälzkörper eine vergrößerte Kontaktfläche, was die Steifigkeit und Tragfähigkeit in Linearsystemen erhöht. Das integrierte Schmiersystem und die Dichtungen unterstützen einen verlässlichen Betrieb.
Die Dichtungskombination schützt die Wälzkörperlaufbahnen vor dem Eindringen fester Partikel und Flüssigkeiten. Enddichtungen streifen Schmutz an den Stirnseiten der Profilschiene ab, während die Längsdichtungen den Wagenkörper an den Seiten abdichten. Gleichzeitig halten sie den Schmierstoff im Rollenkreislauf. Diese Abdichtung reduziert den Verschleiß und verlängert die Wartungsintervalle der Linearführung.
Der zulässige Betriebstemperaturbereich liegt zwischen -40 und +80 Grad. Die eingesetzten Werkstoffe aus Stahl und technischen Kunststoffen behalten in dieser Spanne ihre mechanische Festigkeit und Maßhaltigkeit. Bei Anwendungen nahe den Grenzwerten sollte die Viskosität des Schmierstoffs passend auf die Betriebstemperatur abgestimmt werden, um eine kontinuierliche Schmierung der vier Rollenreihen zu unterstützen.
Die Toleranzklasse NSK PN kennzeichnet eine Präzisionsausführung für Profilschienenführungen von NSK. Sie definiert enge Maß- und Lauftoleranzen bezüglich Höhe, Breite und Parallelität des Führungswagens zur Schiene. Konstrukteure wählen diese Klasse, wenn Linearachsen wiederholgenaue Verfahrbewegungen und eine hohe Führungsgenauigkeit bei geringer Maßabweichung zwischen mehreren Wagen erfordern.
Die Bauform als Flanschwagen bietet breite Montageflächen mit durchgehenden Befestigungsbohrungen zur stabilen Anbindung der Anschlusskonstruktion. Die lange Ausführung vergrößert die Stützbasis entlang der Schiene. Dadurch kann der Führungswagen RAA55 GMK6Z höhere Kippmomente um die Quer- und Hochachse aufnehmen als ein Wagen in Standardlänge, was die Führungsstabilität erhöht.
Das Schmiersystem verteilt den Schmierstoff kontinuierlich und gezielt an die vier umlaufenden Rollenreihen. Es beugt Mangelschmierung im Kontaktbereich zwischen Wälzkörpern und Führungsschiene vor. Dadurch können sich die Nachschmierzyklen im laufenden Betrieb verlängern. Wartungsintervalle lassen sich somit planbarer gestalten, während die Betriebssicherheit der linearen Führungseinheit erhalten bleibt.