FAG
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 10 | 0,70 € | 13,32 € |
| 25 | 1,40 € | 12,62 € |
| 50 | 2,11 € | 11,91 € |
Das Flanschlagergehäuse GEHFL208 -GG von FAG mit 80 mm Gehäusebohrung dient als stabile Flanschlagerung für industrielle Wellenkonstruktionen.
Das Flanschlagergehäuse GEHFL208 -GG von FAG dient der Aufnahme von Wälzlagern an Gehäusewänden oder Maschinengerüsten. Bei dieser Gehäusebauform erfolgt die Verschraubung senkrecht zur Wellenachse. Konstruktionen ohne ebene Standfläche lassen sich so unkompliziert und platzsparend realisieren. Mit einer Bohrung von 80 mm nimmt diese Flanscheinheit passende Lagereinsätze auf und sorgt für eine feste Positionierung der rotierenden Welle im Maschinenbau.
Dieses Flanschlagergehäuse kommt vor allem dort zum Einsatz, wo eine radiale Befestigung an vertikalen oder seitlichen Flächen gefordert ist. Typische Einsatzfelder finden sich bei vertikalen Maschinenwänden, Gestellen sowie im allgemeinen Maschinenbau. Wenn die Montage eines klassischen Stehlagergehäuses aus baulichen Gründen entfällt, bildet das Flanschlagergehäuse GEHFL208 -GG die passende bauliche Schnittstelle zwischen rotierender Welle und Gehäusewand.
Prüfen Sie vor der Montage die Anschlussmaße der Trägerkonstruktion sowie den Durchmesser der Gehäusebohrung von 80 mm. Für einen ruhigen Lauf muss die Montagefläche plan und sauber sein, damit sich das Gehäuse beim Festziehen der Schrauben nicht verzieht. Achten Sie auf den passenden Lagereinsatz sowie die richtige Zuordnung als Fest- oder Loslagerung im Gesamtsystem. Eine sorgfältige Ausrichtung verhindert schädliche Verspannungen auf die Wälzkörper.
Ein Flanschlagergehäuse wird direkt an eine Gehäusewand oder ein Traggerüst geschraubt, wobei der Befestigungsflansch senkrecht zur Welle steht. Diese Bauform spart Raum in radialer Richtung und ermöglicht stabile Wellenlagerungen, wenn keine horizontale Aufstellfläche für Stehlager vorhanden ist. Das Bauteil führt die Welle durch Wandungen.
Dieses Gehäuse verfügt über eine Bohrung mit einem Nenndurchmesser von 80 mm. Dieser Innendurchmesser definiert die Aufnahme für den passenden Lagereinsatz. Achten Sie bei der Konstruktion darauf, dass die Bohrung mit den Außenabmessungen des gewählten Wälzlagers übereinstimmt, um einen passenden Lagersitz zu erzielen.
In das Gehäuse werden passende Wälzlagereinsätze mit einem zur 80-mm-Gehäusebohrung abgestimmten Außendurchmesser montiert. Die Auswahl des Lagers richtet sich nach den radialen und axialen Kräften, der Drehzahl sowie möglichen Wellendurchbiegungen in Ihrer Maschine.
Die Montage erfolgt über Flanschbohrungen direkt an einer ebenen Tragkonstruktion oder Gehäusewand. Ziehen Sie die Befestigungsschrauben gleichmäßig über Kreuz an, um Verzug im Gehäusekörper zu vermeiden. Eine vorherige Reinigung der Anlageflächen begünstigt eine plane Auflage des Gehäuses und trägt dazu bei, Fluchtungsfehler zu minimieren.
Ein Festlager fixiert die Welle sowohl radial als auch axial in beide Richtungen. Ein Loslager lässt dagegen axiale Längenänderungen der Welle zu, die beispielsweise durch thermische Ausdehnung im laufenden Betrieb entstehen. Manche Flanschlagergehäuse lassen sich durch zusätzliche Distanzringe oder Festringe von Los- auf Festlagerung umstellen.
Lagergehäuse dieser Art werden üblicherweise über Schmiernippel mit Schmierfett versorgt oder nutzen abgedichtete Lagereinsätze mit werkseitiger Fettfüllung. Regelmäßiges Nachschmieren nach Herstellervorgaben verringert den Reibungsverschleiß und unterstützt die Abdichtung gegen eindringenden Schmutz und Feuchtigkeit an den Durchtrittsstellen der Welle.
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