INA
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 25 | 2,37 € | 44,98 € |
| 35 | 4,74 € | 42,61 € |
Die Flanschlager-Gehäuseeinh. RAT35 von INA-Schaeffler bietet eine montagefertige Kombination aus Stahlblechgehäuse und Wälzlager mit 35 mm Bohrung für vielseitige Wellenlagerungen.
Die Flanschlager-Gehäuseeinh. RAT35 von INA-Schaeffler dient als montagebereite Lagereinheit für rotierende Wellen im Maschinen- und Anlagenbau. Ausgestattet mit einem Gehäuse aus silberfarbenem Stahlblech und einem integrierten Einsatzlager aus Standard-Wälzlagerstahl nimmt dieses Wälzlager Radiallasten auf. Ein Exzenterspannring fixiert die Welle bei einem Durchmesser von 35 mm in axialer und radialer Richtung. Dank der zweifachen Schraubbefestigung montieren Sie die runde Baueinheit direkt an planen Anschlussflächen.
Konstrukteure und Instandhalter nutzen diese Flanschlager-Gehäuseeinheit vor allem dort, wo geringe Gehäuseabmessungen und ein moderates Bauteilgewicht gefordert sind. Das runde Stahlblechgehäuse eignet sich für Lagerungen mit leichten bis mittleren Radialbelastungen sowie für allgemeine Vorrichtungen im industriellen Umfeld. Durch den zulässigen Temperaturbereich von -20 bis +120 Grad Celsius deckt die Einheit weite Bereiche üblicher Betriebsbedingungen ab. Die einfache Dichtung schützt das Lagerinnere vor dem Eindringen von Staub und Fremdkörpern.
Der Exzenterspannring ermöglicht eine kraftschlüssige Wellenbefestigung ohne aufwendige Wellenabsätze oder Gewinde. Sie schieben die Lagereinheit mit ihrer 35-mm-Bohrung auf die zylindrische Welle und verdrehen den Ring gegenüber dem Innenring des Lagers. Dadurch verkeilt sich die exzentrische Geometrie in Drehrichtung. Eine Feststellschraube sichert den Ring anschließend gegen unbeabsichtigtes Lösen. Bei wechselnden Drehrichtungen empfiehlt sich eine genaue Prüfung der Beanspruchung, da dieser Spannmechanismus vorwiegend für eine gleichbleibende Laufrichtung ausgelegt ist.
Diese Einheit ist für zylindrische Wellen mit einem Nenndurchmesser von 35 mm ausgelegt. Der integrierte Lagerinnenring nimmt die Welle direkt auf. Für eine einwandfreie Funktion sollte die Welle eine saubere, gratfreie Oberfläche aufweisen, damit sich der Innenring und der zugehörige Exzenterspannring ohne Verkanten aufschieben lassen.
Die zulässige Betriebstemperatur liegt zwischen -20 und +120 Grad Celsius. Dieser thermische Einsatzbereich resultiert aus den Werkstoffeigenschaften des Standard-Wälzlagerstahls, der Gehäusekomponenten sowie des Dichtungsmaterials. Für Anwendungen außerhalb dieser Spanne sollten thermische Dehnungen und Schmierstoffgrenzen gesondert berücksichtigt werden.
Das Gehäuse aus gepresstem Stahlblech hält das Einsatzlager in Position und dient der Befestigung an Maschinenwänden oder Rahmenkonstruktionen. Im Vergleich zu massiven Gussgehäusen zeichnet es sich durch eine kompakte Bauweise und ein geringeres Eigengewicht aus. Zwei Befestigungsbohrungen ermöglichen eine unkomplizierte Verschraubung auf planen Gegenflächen.
Die einfache Dichtung schirmt das Innere des Wälzlagers gegen das Eindringen von trockenem Schmutz, Staubpartikeln und mäßigen Umgebungseinflüssen ab. Gleichzeitig trägt sie dazu bei, dass der Schmierstoff im Lager verbleibt. Bei extremen Bedingungen wie starkem Strahlwasser oder groben Schmutzmengen empfiehlt sich ein zusätzlicher konstruktiver Schutz.
Ein Exzenterspannring nutzt zwei ineinandergreifende, exzentrische Flächen am Ring und am Lagerinnenring, die sich durch Verdrehen gegeneinander verspannen. Dieses System schont die Welle und bietet bei gleichbleibender Drehrichtung einen festen Halt. Gewindestifte drücken dagegen punktuell direkt auf das Wellenmaterial, was zu lokalen Einkerbungen führen kann.
Montieren Sie zunächst das runde 2-Loch-Gehäuse über die Schraubenlöcher plan an der Gehäusewand. Anschließend führen Sie die Welle mit 35 mm Durchmesser durch das Lager. Drehen Sie den Exzenterspannring in Wellendrehrichtung fest und sichern Sie die Position mit der Feststellschraube, um eine axiale Verschiebung während des Betriebs zu verhindern.