FAG
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 10 | 6,32 € | 120,01 € |
| 20 | 12,63 € | 113,70 € |
Die Flanschlager-Gehäuseeinh. Ausgelegt für Wellen mit 70 mm Durchmesser, nimmt die Einheit vor allem radiale Belastungen an Gehäusewänden oder Maschinengestellen auf. Die zweifache Dichtung schützt das Lagerinnere vor eindringenden Partikeln. Konstrukteure und Instandhalter nutzen diese Bauform, um Wellendurchführungen an vertikalen oder horizontalen Montageflächen sachgerecht zu lagern.
Die Flanscheinheit dient der Führung rotierender Wellen, die rechtwinklig zu Montageflächen angeordnet sind. Der funktionale Einsatzbereich umfasst stationäre Wellenlagerungen im allgemeinen Maschinenbau bei vorwiegend radialen Lasten. Durch den Temperaturbereich von -20 bis +120 Grad arbeitet die Einheit bei kühlen Umgebungstemperaturen ebenso wie bei erhöhter Prozesswärme. Das Gehäuse aus Grauguss dämpft mechanische Schwingungen und stützt die 70-mm-Welle im Betrieb.
Die viereckige Form mit vier Befestigungslöchern erlaubt eine feste Verschraubung an ebenen Trägerkonstruktionen. Zur Befestigung auf der Welle dienen Gewindestifte im Innenring, die sich direkt mit dem Wellenmaterial verspannen und axialem Versatz entgegenwirken. Vor dem Einbau sollte die Welle im Bereich des 70-mm-Sitzes frei von Graten sein. Die zweifache Dichtung trägt dazu bei, dass Schmiermittel im Lager verbleibt und Schmutz abgehalten wird.
Die Gehäuseeinheit verfügt über eine Bohrung von 70 mm zur Aufnahme der Welle. Das viereckige Graugussgehäuse besitzt vier symmetrisch angeordnete Bohrungen zur festen Verschraubung an Maschinenwänden. Sie fixieren den Lagerinnenring über integrierte Gewindestifte direkt auf der Welle, was eine unkomplizierte Montage ohne zusätzliche Klemmhülsen ermöglicht.
Der zulässige Temperaturbereich dieser Einheit liegt zwischen -20 und +120 Grad Celsius. Damit deckt das Lager viele Industrieanforderungen bei normaler Umgebungstemperatur sowie in thermisch anspruchsvolleren Betriebsbereichen ab. Sowohl die Dichtungselemente als auch der Graugusskörper und der Wälzlagerstahl sind für diesen Einsatzbereich ausgelegt.
Eine zweifache Dichtung schützt das eingebaute Wälzlager gegen Staub und Schmutzpartikel von außen. Zudem trägt diese Barriere dazu bei, das Schmierfett im Lagerbereich zu halten, damit der Schmierfilm auf den Laufflächen bestehen bleibt. Diese Ausführung unterstützt einen gleichmäßigen Lauf unter regulären Betriebsbedingungen.
Das Gehäuse besteht aus formstabilem Grauguss, der mechanische Belastungen gleichmäßig aufnimmt und Vibrationen dämpft. Der eigentliche Wälzkörpersatz und die Laufringe sind aus Standard-Wälzlagerstahl gefertigt. Diese Kombination bietet eine hohe Stabilität für das Gesamtsystem und unterstützt bei sachgerechter Montage ein verschleißarmes Laufverhalten.
Die mechanische Arretierung erfolgt über Gewindestifte, die im verlängerten Innenring des Lagers eingelassen sind. Durch das gleichmäßige Anziehen dieser Stifte verklemmt sich der Innenring kraftschlüssig auf der 70-mm-Welle. Dadurch lässt sich die Einheit ohne Spezialwerkzeuge auf zylindrischen Wellen montieren und exakt positionieren.
Die quadratische Gehäuseform mit vier Montagebohrungen bietet eine verwindungssteife Befestigung an Maschinenwänden oder Rahmenprofilen. Im Vergleich zu 2-Loch-Flanschen verteilt das 4-Loch-Design die auftretenden Radialkräfte gleichmäßiger auf die Anschlusskonstruktion. Das wirkt einem Verkanten des Gehäuses bei Belastung der durchgeführten Welle entgegen.
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