RHP
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 2 | 15,23 € | 289,30 € |
| 5 | 30,45 € | 274,08 € |
Die Flanschlager-Gehäuseeinh. MSF3.1/2 von RHP Wälzlager bietet eine viereckige 4-Loch-Lagerung aus Grauguss für Wellen mit 88,9 mm Durchmesser.
Die Flanschlager-Gehäuseeinh. MSF3.1/2 von RHP Wälzlager dient der stabilen Lagerung von rotierenden Wellen an planen Montageflächen. Diese montagefertige Einheit kombiniert ein schwingungsdämpfendes Gehäuse aus Grauguss mit einem Wälzlager aus Standard-Wälzlagerstahl. Sie ist in Standardausführung gefertigt und für anspruchsvolle mechanische Umgebungen vorgesehen. Durch den thermischen Einsatzbereich von -20 bis +120 Grad bleibt die Baueinheit unter verschiedenen betrieblichen Temperaturbedingungen formstabil und funktionsfähig.
Die Flanschlager-Gehäuseeinh. MSF3.1/2 eignet sich für Konstruktionen, bei denen Wellen mit 88,9 mm Durchmesser rechtwinklig durch Wandungen oder an Maschinengestellen geführt werden müssen. Das Gehäuse aus Grauguss nimmt auftretende Radialkräfte auf und dämpft betriebsbedingte Schwingungen ab. Durch die viereckige Flanschform lässt sich die Einheit direkt auf einer ebenen Montageebene verschrauben, was die Ausrichtung bei der mechanischen Installation erleichtert.
Die Wellenbefestigung erfolgt über Gewindestifte am Lagerinnenring, die einen festen Kraftschluss zwischen Welle und Lagereinsatz herstellen. Für eine einwandfreie Funktion ist eine saubere, gratfreie Wellenoberfläche erforderlich, auf der die Stifte gleichmäßig angezogen werden. Die vier symmetrischen Anschraubbohrungen des Gehäuses verteilen die mechanischen Kräfte gleichmäßig über die Auflagefläche. Eine ebene Gegenfläche verhindert Verspannungen im Grauguss beim Verschrauben und begünstigt einen ruhigen Lauf.
Mit einem Bohrungsdurchmesser von 88,9 mm nimmt die Flanschlager-Gehäuseeinh. MSF3.1/2 zylindrische Wellen passgenau auf. Der Gehäusekörper ist in viereckiger Form gestaltet und besitzt vier symmetrische Anschraubbohrungen. Dies ermöglicht eine plane Befestigung und eine gleichmäßige Krafteinleitung in die umgebende Tragkonstruktion.
Die mechanische Arretierung auf der Welle erfolgt über integrierte Gewindestifte im Lagerinnenring. Durch das Festdrehen dieser Stifte entsteht ein stabiler Kraftschluss zwischen Lager und Wellenkörper. Es empfiehlt sich, die Gewindestifte gleichmäßig anzuziehen, um einen zentrierten Rundlauf der Einheit zu begünstigen.
Das Gehäuse besteht aus solidem Grauguss, der Schwingungen dämpft und mechanische Stabilität bietet. Das integrierte Lagerelement wird aus Standard-Wälzlagerstahl gefertigt. Diese Werkstoffkombination bewährt sich in klassischen Industrieanwendungen durch Verschleißfestigkeit und Formtreue unter den im Betrieb auftretenden Lasten.
Für den Betriebstemperaturbereich von -20 bis +120 Grad ist die Flanschlager-Gehäuseeinh. MSF3.1/2 ausgelegt. Innerhalb dieser Grenzen behalten Wälzkörper und Gehäuse ihre spezifischen Werkstoffeigenschaften. Bei stark abweichenden thermischen Betriebsbedingungen sollte geprüft werden, ob gesonderte Schutzmaßnahmen für die Lagerstelle erforderlich sind.
Die viereckige Bauform mit vier Befestigungslöchern sorgt für eine breite Auflagebasis an Maschinengestellen. Im Betrieb auftretende Radialkräfte und Kippmomente verteilen sich symmetrisch über alle vier Verschraubungspunkte. Dies reduziert lokale Belastungsspitzen am Trägergefüge und stabilisiert die Welle bei wechselnden Lastrichtungen.
Die Montagefläche am Maschinengestell muss sauber, gratfrei und ausreichend eben sein. Unebenheiten können beim Festziehen der vier Befestigungsschrauben Verspannungen im Graugussgehäuse hervorrufen. Solche mechanischen Spannungen beeinträchtigen die Leichtgängigkeit des Wälzlagers und können zu unruhigem Lauf sowie frühzeitigem Verschleiß führen.