FYJ40  KF Flanschlagereinheiten von SKF
FYJ40  KF Flanschlagereinheiten von SKF

SKF

Flanschlagereinheiten SKF FYJ40 KF

Technische Daten
 
Innendurchmesser
35 mm
Material
Grauguss, Lager aus Standard-Wälzlagerstahl
Dichtung
Dichtung mit Schleuderscheibe
Ausführung
Standardausführung
Befestigung
Spannhülse
Form
viereckig
Lochanzahl
4
Temperaturbereich
-20 bis +120 °C
Farbe
dunkelblau
Gewicht
1,573 kg
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Flanschlagereinheiten SKF FYJ40 KF
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Flanschlagereinheiten SKF FYJ40 KF

Die Flanschlager-Gehäuseeinh. FYJ40 KF von SKF bietet mit 35 mm Bohrung, Graugussgehäuse und Spannhülsenbefestigung eine montagefreundliche Lösung für industrielle Wellenlagerungen.

Die Flanschlager-Gehäuseeinh. FYJ40 KF verbindet ein formstabiles Graugussgehäuse mit einem Lagereinsatz aus Standard-Wälzlagerstahl. Diese viereckige 4-Loch-Einheit von SKF ist für Wellen mit einem Durchmesser von 35 mm ausgelegt. Dank der Flanschbauform erfolgt die Befestigung direkt an vertikalen oder ebenen Wandflächen. Das Zusammenspiel aus solidem Gehäusewerkstoff und einer integrierten Dichtung mit Schleuderscheibe schirmt den Lagersitz vor äußeren Verunreinigungen ab und unterstützt den geregelten Anlagenbetrieb im täglichen Einsatz.

In welchen Konstruktionen bewährt sich die Flanschlager-Gehäuseeinh. FYJ40 KF?

Die Gehäuseeinheit lagert rotierende Wellen, die rechtwinklig an Gehäusewänden oder Maschinengestellen geführt werden. Typische Einsatzbereiche liegen dort, wo Durchgangswellen an ebenen Rahmenkonstruktionen fixiert werden. Da die Einheit für Betriebstemperaturen von -30 bis +120 Grad ausgelegt ist, deckt sie breite thermische Anforderungen im Maschinenbau ab. Das dunkelblaue Graugussgehäuse nimmt Radialkräfte auf und leitet sie in die umgebende Anschlusskonstruktion ab.

Welche Eigenschaften zeichnen die Befestigung per Spannhülse aus?

Die Fixierung über eine Spannhülse erlaubt eine zentrische und kraftschlüssige Montage auf der 35-mm-Welle, ohne dass Passfedernuten erforderlich sind. Voraussetzung für die Montage ist die Übereinstimmung der viereckigen 4-Loch-Verschraubung mit dem bauseitigen Lochbild. Das Dichtkonzept erfüllt dabei eine doppelte Funktion: Die Dichtung mit Schleuderscheibe hält grobe Partikel mechanisch fern, während die Dichtlippe den Schmierstoff im Lager hält.

Welche Maße hat die Flanschlager-Gehäuseeinh. FYJ40 KF?

Der Bohrungsdurchmesser beträgt 35 mm zur Aufnahme der entsprechenden Welle. Das dunkelblaue Gehäuse ist viereckig ausgeführt und verfügt über vier Befestigungsbohrungen zur Verschraubung an der Gegenfläche. Vor der Montage sind die Maßhaltigkeit der Welle sowie die Abstände des bauseitigen Lochbilds abzugleichen.

Wie funktioniert die Dichtung mit Schleuderscheibe?

Bei diesem Dichtungsaufbau ergänzt eine vorgesetzte Metallscheibe die eigentliche Dichtlippe. Wenn die Welle rotiert, schleudert die Scheibe Schmutz, Staub oder Spritzwasser durch die Fliehkraft nach außen ab. Gleichzeitig schirmt das Dichtelement das Gehäuseinnere ab, sodass die Schmierstofffüllung im Lager verbleibt und die Reibflächen vor Verunreinigungen geschützt sind.

Aus welchen Werkstoffen besteht diese SKF-Gehäuseeinheit?

Das dunkelblaue Gehäuse besteht aus Grauguss, welcher für gute Dämpfungseigenschaften und Formstabilität sorgt. Das integrierte Wälzlager ist aus Standard-Wälzlagerstahl gefertigt. Diese Werkstoffpaarung verleiht der gesamten Einheit eine solide mechanische Festigkeit gegenüber den auftretenden Betriebskräften und Vibrationen im industriellen Betrieb.

Für welchen Temperaturbereich ist die Flanschlager-Gehäuseeinh. FYJ40 KF freigegeben?

Der zulässige Temperaturbereich liegt zwischen -30 und +120 Grad. Dieser Bereich berücksichtigt die thermischen Eigenschaften des Graugusses, des Wälzlagerstahls sowie der Dichtkomponenten. Für Anwendungen nahe den Grenzwerten empfiehlt sich die Abstimmung der verwendeten Schmierstoffe auf die vorherrschenden Betriebstemperaturen.

Wie erfolgt die Wellenbefestigung mit einer Spannhülse?

Das Lager wird mithilfe einer kegeligen Spannhülse auf der zylindrischen Welle verspannt. Durch das Anziehen der Hülsenmutter schiebt sich das Lager auf den Konus der Hülse, wodurch eine gleichmäßige radiale Pressung entsteht. Dieses Prinzip ermöglicht einen festen Sitz ohne Beschädigung der Wellenoberfläche und erleichtert spätere Demontagearbeiten.

Was zeichnet die viereckige 4-Loch-Bauform aus?

Die viereckige Gehäuseform mit vier Schraubenlöchern verteilt die Befestigungskräfte symmetrisch auf die Montagefläche. Dadurch bietet die Einheit eine hohe Verwindungssteifigkeit gegenüber Querkräften und Momentenbelastungen. Diese Konstruktion empfiehlt sich vor allem dann, wenn die Lagerung direkt an ebenen Seitenwänden oder vertikalen Maschinenrahmen montiert wird.

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